Senat in Berlin traut Freifunkern nichts zu

Vielleicht kennt ihr es ja schon. Ich fand’s interessant. Da bekommt ein kommerzieler Betreiber 170T€ und das reicht nicht. Aber Freifunker traut man es nicht zu. Kostenloses WLAN in Berlin kommt wohl später | heise online

Gruß

Ulli

Naja die Kritik der Berliner Senatoren stimmt doch aber:

Ein flächendeckendes Angebot traut das Rathaus der Graswurzelbewegung aber offenbar nicht zu. Dies sei von den Freifunkern „aus organisatorischen und finanziellen Gründen nicht angedacht“, meint der Senatssprecher.

In Berlin wird man ja nicht müde zu betonen, dass jeder der einfach nur kostenlose Hotspots haben will, bei den Freifunkern nicht an der richtigen Adresse ist.

Klingt jetzt zwar so von einem externen auf der anderen Seite der Republik ziemlich trollig, ist aber gar nicht so gemeint (ok vielleicht doch, aber nur ein bisschen und nicht böse gemeint).

Viel mehr ist es doch aber in der Tat so, dass da anscheinend mehr oder weniger einvernehmlich der Freifunk Berlin nicht selbstausbeuterisch das kostenlose Hotspot-Sysadminteam spielen will, bzw das aufgrund der dezentralen Struktur doch gar nicht kann. Und das ist doch auch ein valider Standpunkt.
Ich hab jetzt auch nicht gesehen, dass jemand bei den Freifunkern sich über die Entscheidung der Stadt beklagt hätte (hab aber auch ehrlich gesagt nicht wirklich danach gesucht).

Klar kann man sich jetzt ärgern wieso die Freifunker da nicht mehr gefördert werden, aber am Ende kann man in der Tat nicht jedes Problem mit Geld allein lösen…

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Wie schon vorher gesagt:
Einen Auftrag, mehrerer zigtausend qm mit Wlan bespielen zu müssen, in brauchbarer Qualität, mit etwas das nach SLA schmeckt: Ich würde das nicht machen wollen mit Freifunk, selbst wenn es das dafür 100k€ gäbe.
Einfach weil Freifunk das weder organisatorisch, noch personell, noch abrechnungstechnisch, geschweige denn dauerhaft hinbekommen wird.
Das wäre der Tod einer jeden halbwegs intakten Community.

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Dafür müssten kreative Wege gefunden werden.

Zumindest für Aufgaben wie die Wartung der Technik vor Ort wären für solch eine Installation Hauptberuflichliche Mitarbeiter erforderlich.
Hier sehe ich Potential bei den Stadtwerken.

Dies birgt dann die große Gefahr Unzufriedenheit bei ehrenamtlichen auszulösen.

Insbesondere dürften solche Mitarbeiter keinen überproportionalen Einfluss auf das Netz bekommen.

Da aber kaum einer der jetzigen Infrastruktur Betreuer ein Interesse an Jobs zu den Konditionen der öffentlichen Hand haben dürfte ist zumindest diese Gefahr kaum gegeben m

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