Stadt Aachen macht Werbung

Wie sieht es in den Regionen mit Freifunk ĂĽberhaupt aus?

Ja, machen sie seit dem Weihnachtsmarkt. Aber leider nicht für uns, sondern für „Aachen WiFi“.

Wenn ich mir vorstelle was wir alleine mit dem Geld der Werbekampagne hätten erreichen können :cry:

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Ich bin noch keinem Aachen WiFi Hotsport ĂĽber den Weg gelaufen.
Haben die sowas wie wir, mit einer Karte?

Ist es denn überhaupt „frei“ oder ist es nur „teaser“? (Zeitlimit, Volumenlimit, nur mit Registrierung/SMS, nur mit Reklameportal vorweg?)

Nur Rea[quote=„adorfer, post:6, topic:2327, full:true“]
Ist es denn überhaupt „frei“ oder ist es nur „teaser“? (Zeitlimit, Volumenlimit, nur mit Registrierung/SMS, nur mit Reklameportal vorweg?)
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Nur Teaser. 30 Minuten frei. Dann Voucher bei den Partnern die wie man munkelt 50 € / Monat dafür berappen müssen.

Schau mal unter
http://www.na.de/na-klar/artikel/a/aachen-wifi-1.html - das ist ein Bericht dazu.
Leider noch nicht mal für NA/NC-Kunden „24h“ frei (hab da schon mal gemeckert…)
Wenigsten ist es mit lokalen Anbietern gemacht worden…
Ich vermute nur, dass schnell die „Verwechslungsgefahr“ - Was ist Freifunk (privat/initiativ) versus AC-Wifi von der Stadt aufkommen wird.
„Wir“ wissen das, aber nicht jeder (wenig Technik interessierte) Bürger, der nur ins Netz will.
Den Spots begegenest Du „rund“ ums Rathaus und (irgendwie) Altstadt.
Mal 2 Fotos (ohne Garantie das es diese sind, aber das liegt nahe).
Antennen:

GegenĂĽber der Spot:

Ich fand allerdings Mitte Dezember um so besser, das im Radio (war es Antenne AC?) in den Nachrichten ĂĽber den :wink: 100ten Freifunk Router :wink: berichtet wurde. Gute Arbeit !! :slight_smile:

Traurig wenn sich kommerzielle Dienste durchsetzen. Ein Schritt zurück in den Dschungel, meiner Meinung nach…

Die Freiwilligen sollen Feuer löschen, WLAN traut man ihnen aber nicht zu.

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Von der Webseite:

Gegenfinanziert wird das Aachen WiFi von Partnern und Sponsoren - ein Modell, das gut als Blaupause für andere Städte wie Hamburg oder Berlin dienen könnte

Warum man wohl ausgerechnet die zwei Städte gewählt hat? :wink:

Wer spricht hier von durchsetzen. Ich kenne niemanden, der für WLANs zahlt. Die meisten können sich das nicht leisten und Geschäftskunden haben mittlerweile üppige LTE-Tarife. Die haben das schlicht nicht nötig einzeln abzurechnen.

Man müsste erstmal abwarten, wie die Umsatzzahlen sind, falls sie sich trauen, da mal etwas zu veröffentlichen.

Das sind schlicht Totgeburten… und immer eine neue oben drauf…
Sorgt nur dafĂĽr, Freifunk zu blockieren und Investorengelder fĂĽr Consulting und unsinnige Technik zu braten.

Ich dachte immer Aachen wäre ein Freifunk-Leuchtturm - eine Art Vorbild.

Wurde denn da die Stadt nicht frĂĽhzeitig mit einbezogen?

Wir Wittener sind ja noch eine recht junge FF-Community, aber sowas könnte ich mir hier schlicht nicht vorstellen.

Allein im Rathaus stehen mehr als ein halbes Dutzend FF-Router; verteilt durch alle Fraktionen, und wenn man die Mesh-Map sieht, denkt man unwillkürlich an „Jamaika-Koalition“

Wir Freifunker haben einfach bewiesen, daß wir das können, und warum sollte sich die Stadt da auf ein Experiment mit kommerziellen Anbietern und ungewissem Ausgang einlassen?

Im Gegenteil: bĂĽrgerliches Engagement sollte doch jeder Kommune gefallen.

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Es wurde hier versucht die Stadt vom Freifunk als Konzept fĂĽr das City Wifi zu ĂĽberzeugen. Leider konnte wir uns nicht durchsetzt.

Stattdessen wird hier jetzt fĂĽr richtig viel Geld das Aachen Wifi von NetAachen betrieben. Immerhin hat unter anderem dieser Umstand (vor allem der Ă„rger darĂĽber) richtig Leben in die hiesige Freifunk Community gebracht.

Wir haben es aber immerhin geschafft Freifunk in kleinere Rathäuser der Region zu bekommen.

Was die Akzeptanz in der Politik angeht sind Witten und Arnsberg viel weiter!

DafĂĽr ist Aachen im Moment auf bestem Wege zum Leuchtturm was die Zusammenarbeit mit lokalen Rechenzentren angeht zu werden.

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Wenn es lokale Telekoms gibt, die auch teilweise der Stadt gehören, kann ich eine politische Entscheidung schon verstehen - doof ist es trotzdem.

Kosten sind ja nicht das einzige Argument. Freie Kommunikation ohne Limitierungen und Einschränkungen z.B. wären für mich der Haupteinsatzzweck.

Die merkwürde Lösung war für mich damals der Anstoß mich mal bei den Freifunkern in Aachen zu melden. Als wir dann Mitte September den Reboot gemacht haben, war die Entscheidung der Stadt schon einige Wochen alt.

Da waren wir schlicht viel zu spät und jetzt kann Stadt und Politik ohne Gesichtsverlust nicht mehr raus. Das hören wir jedenfalls „Off the record“.

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So ging es mir und einigen weiteren auch.

Man kann also sagen dass die Stadt mit ihrer suboptimalen Lösung immerhin dafür gesorgt hat Freifunk zu beleben.

Nerd-Features wie eine öffentliche IP oder keine geblockten Ports interessieren doch die breite Masse nicht. Ich find’s auch genial, aber zum surfen und telefonieren braucht man das halt nicht.