Tor über Freifunk

Tor exit nodes im FF sind doch wegen NAT nicht ohne weiteres möglich. Es fehlt doch das eingehende Portforwarding oder ?

Ist schon eher uncool, weil man über Tor auch Mal schnell in den strafrechtlich relevanten Bereich rutscht. Daher würde ich das mit Rücksicht auf die Community lieber lassen.

Technisch müsste es über IPv6 gehen, wenn Tor IPv6 kann. Dann kann man nur über IPv6 verfügbare Inhalte abrufen.

Reine Weiterleitungspunkte kann man auch genauso gut über seine private Leitung laufen lassen, das sollte man auf keinen Fall über Freifunk machen.

Grüße
Matthias

Ich möchte mich auch gegen Exit Nodes im FF Netz aussprechen!

Dafür ist das Netz nicht gedacht.

Wer Tor braucht kann es als Client ganz normal auf seinem Endgerät im FF Netz nutzen. Es muss nicht sein, dass man mit einem trafficlastigen Exit Node das Netz seiner Community belastet. PPA hin oder her.

5 Likes

Da haben wirs schon.
PPA hin oder her geht nicht. Laut „unseren“ Hardlinern, gelten die ehernen „Gesetze“ des Freifunks.
Und jetzt ?

Ich stimme dir übrigens zu @anon68922371 :slight_smile:

1 Like

Tor exit nodes erzeugen unter Umständen viel Traffic, und das geht dann auf Kosten der Allgemeinheit, der weniger Bandbreite zur Verfügung steht.

Wenn jemand meint, er müsste einen Tor Client bereiben, so wird das nicht so viel Bandbreite fressen

und jetzt findet man einfach einen gemeinsamen Weg:
Der Torbetreiber stiftet noch einen Supernode und schon haben alle mehr.

So skalieren die Gluon Communites leider nicht. Ein Tor-Relay alleine mit passender Anbindung schiebt gut und gerne 60TB im Monat über die Leitung. (Vorausgesetzt es ist eben möglich). Solch eine Trafficschleuder will man ungern im Netz haben. Zumal wirklich niemand im Freifunk-Netz etwas davon hat. Naja, vielleicht doch, es dürfen captchas weggeklickt werden und manche Dienste nicht überhaupt nicht mehr zur Verfügung stehen, da man auf gewissen Blacklists landet.

Gemäß des PPA steht es jeder Community und sogar jedem Knotenbetreiber frei eine Nutzungsrichtlinie zu erstellen. Darin kann man durchaus verfügen, dass ein Betreiben von Tor-Exit/Relay-Nodes untersagt ist und somit die Person, die diese glorreiche Idee hatte aus der Community ausschließen. Wer seinen eigenen Supernode stellt und sich um den dortigen Uplink kümmert und seinen Tortraffic darüber los wird, kann dies natürlich tun. Aber dann braucht diese Person kein Freifunk mehr.

Es ist wie es ist, ein Tor-Relay- oder Exit-Node passt irgendwie nicht ins Freifunknetz. Die Bandbreiten sind zu gering, die Nachteile für die Community sind groß und Vorteile existieren quasi nicht. Gegen Clients ist nichts einzuwenden aber Servermäßig wird man da keinen Spaß haben.

4 Likes

Man könnte ggf. überlegen, dass wenn man einen Server- und Bandbreiten-Spender hätte, der FFRL eine IP-Adresse locker machen könnte und man eine versteckte Bridge anbieten könnte. Außerhalb des Rheinland-Backbones aber eben mit FFRL-IPs

Das Tor-Projekt braucht nämlich immer dringend neue „unverbrannte“ IPv4, da in manchen Ländern diese Tor-Bridges immer gesperrt werden, wenn sie den Regimes bekannt werden.

Da der gesamte FFRL e.V. aber nur ein /22 hat (1024 IP-Adressen) und jeder Supernode im Moment iirc eine davon braucht, könnte das eng werden, und ich kann mir vorstellen, dass man nicht ohne Not welche abgeben möchte, was ja auch ok ist.

1 Like

Tor ist teilweise wegen der langsamen Geschwindigkeit; Praktisch zeitweise eine Zumutung. Es gibt einige VPN Apps die 500 MB free/Monat bieten.

Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Tor kann echte Anonymität bieten, wenn man es richtig einsetzt. Bei VPNs vertraust du lediglich dem VPN-Anbieter, dass er dich nicht verrät - an wen auch immer.

Schön zu sehen, das wir Richtung Offtopic gehen, wie so viele Threads in letzter Zeit…

1 Like

Danke für’s Stichwort. Ich habe den Teilthread mal hierhin verschoben, da nun wirklich kein Bezug zu „Düsseldorf“ mehr erkennbar war in der Diskussion.

2 Likes