Traffic Shaping

Kann mir jemand erklären, wie das Traffic-Shaping funktioniert?
Dass es hervorragend greift, kann ich fast täglich in meinem Traffic-Monitor beobachten.

Wäre es möglich, eine zweite Schicht fürs Traffic-Schaping einzubauen, in der auch der Access des einzelnen Clients begrenzt wird, sodass ein einzelner Client nicht die volle verfügbare Bandbreite für sich in Anspruch nehmen könnte?

Frohe Weihnachten.

Tom vom Berg

Nein, das ist nicht möglich.
Zumindest nicht mit der Rechenkraft (CPU, aber auch RAM), die auf den Plasteroutern verfügbar ist.

Wie würde das denn überhaupt funktionieren?
Eine Antwort auf Teil Eins meiner Frage würde mir ja vielleicht
ermöglichen, das grundsätzlich zu vertstehen.

Eine FiFo-Liste für jede MAC und dann daraus die Metrik beeinflussen?
Oder wir macht man sowas?

Glück Auf
Tom

Du müsstes für jede Client-MAC einen Bucket anlegen. Und diese dann mit ebtables-Regeln befüllen.
Und das bei jedem neuen Client irgendwo(!) im Netz. Und Du solltest fairer-weise vielleicht (falls Du Uplink in einer Wolke mit mehreren Uplinks bist) noch schauen, ob der Client überhaupt „hinter Dir“ hängt, müsstest also parallel auch noch ständig die batman-originators auswerten.
Kann man mit einer Firewall-applicance der DPI-Klasse sicher tun.
Ich würde aber vermuten, dass das Geld dafür stattdessen in „mehr Bandbreite beim Provider“ besser angelegt ist.

Zum nachlesen:

Grundsätzlich nutzt man unter Linux dafür tc(8): http://linux.die.net/man/8/tc

(Man beachte die Sektion See Also)