Unternehmen für FF-Service?

Manchmal in Gesprächen: Institutionen/Firmen fragen „wer kümmert sich denn darum [Freifunk Router bei uns]?“. Da ist mir in den Sinn gekommen ob wir und nicht vielleicht ein paar Unternehmen suchen die „Service für Freifunk machen“. D.h. wenn jemand echten Service will dann können wir auf diese Unternehmen verweisen.

Vorteil für uns:

  • Wir haben eine Antwort mehr für Intuitionen, (größere) Unternehmen und vielleicht auch eine Verwaltung auf die Frage „wer sich drum kümmert“. Die fühlen sich manchmal ja einfach wohler wenn sie einen Ansprechpartner haben der sich für Geld „kümmert"
  • Wenn politisch mit „FF - da nicht kommerziell - verdrängt Arbeitsplätze“ argumentiert werden sollte, haben wir hier eine Antwort bzw können selbst mit „Im Gegenteil: Schafft Arbeit in der Region!“ argumentieren.
  • Wir steuern der „alles für lau“ Erwartungshaltung entgegen.
    Vorteil für die „Partner“: Ggf eine einfach Möglichkeit an neue Kunden zu kommen.

Das würde heissen das jemand mit Freifunk indirekt Geld verdient.
Eben mit Service.
Damit habe ich kein Problem, ich sehe das wir RedHat/Suse und Co.
Passieren könnte dies auch ohne unser Zutun, die Frage ist ob wir das fördern sollen. Ich bin der Meinung das dies Sinn macht.

Aber wie seht ihr das?

Konkret würde das bedeuten das wir nach (gerne kleinen) IT-Dienstleistern suchen die eine FF Installation bei einem Unternehmen/Institution betreuen. Das könnten vielleicht auch schon die Dienstleister sein, die bereits „im Hause“ sind. Diese würden wir dann - ohne Präferenz - listen.
Sollte in jedem Falle mehr als ein Unternehmen sein.

Wenn ihr einen Kandidaten dafür kennt, sprecht die durchaus mal an,
-vax

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Schöner ist es auf jeden Fall, wenn Support aus der Community kommt oder die Leute sich das Wissen selbst aneignen. Support für Freifunk ist ja keine Rocketscience, wer komplexere Setups installiert, muss auch Support- und Administrationsaufwand einplanen. Freifunk sollte ja auch am Besten PlugnPlay funktionieren und wenig Probleme bereiten die ein Eingreifen vor Ort erfordern. Beratung und einfache Kontaktmöglichkeiten bei Fragen und Problemen dagegen sollte schon gegeben sein, wir wollen doch Communities sein.
Communities sollten sich überlegen, wie Supportangebote verbessert werden können. Eine bloße Adresse kontakt@freifunk-entenhausen.de wird weniger genutzt und wahrgenommen als etwa regelmäßige Treffen wo Leute vorbeikommen können, oder Hinweis auf Foren, persönlichen Kontakt zu aktiven Freifunkern.
Viele Router werden ja über persönlichen Kontakt vermittelt. Das bleibt mit einer Supporterwartung verknüpft, da sollte man dies auch zur Verfügung stellen. Bei Zeitmangel solltet ihr euch in der Community absprechen. Ein Einzelkämpfer, der viele Router aufstellt wird doch auch Mistreiter finden können die Aufgaben übernehmen können.

Ich hätte nun kein Problem, wenn ein bezahlter ITler mal eben bei einem Kunden nen Router flasht und aufstellt, wenn etwa Freifunk für die Gäste im Laden gewünscht wird und dies im Stundenzettel dann irgendwie auftaucht.
Aber Support zu übertragen, womöglich mit Erwartungen an SLAs und Verfügbarkeit und wo „Freifunk“ Bestandteil von Verträgen wird halte ich für ein No Go.

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Der Ansatz war ja nicht exklusiv gemeint, sondern als eine Variante für jemanden der das gerne möchte. Das dies nicht „das gelbe vom Ei ist“ ist klar.

Sehe ich ebenso wie unser „verschicken von fertigen Routern“ - das entspricht nicht der Idee, aber für ein Minderheit ist es aus unterschiedlichen Gründen eine gute Lösung. In MS sind das weniger als 5% der Router.

Und bzgl SLA bin ich ganz bei dir.

Freifunk ist halt vielseitig.

Ich sehe das auch nicht unbedingt fundamentalistisch, aber wenn das auch nur ansatzweise riecht wie „Firma verdient Geld weil sie Hotspots aufstellt die unsere Infrastruktur als kostenloses VPN nutzen“ dann nein danke.
Vor allem, wenn das für alle Seiten (Aufsteller/ Dienstleister und Locationbetreiber) rein nach ökonomischen Interessen läuft.

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Als Zweitlösung für Kunden mit Supportanspruch durchaus geeignet. Und wie man es in GT sieht wird Freifunk dort als Vehikel für den Kommerz verwendet. (Durch einen IT-Dienstleister)

Die Verfügbarkeit kann ja durchaus beeinträchtigt werden, wenn mal wer die Server zum Ausklinken bringt.

Zum Thema Verträge und SLA kann ich mich nur meinen Vorrednern anschließen.

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Kann halt eine pragmatische Lösung sein, wenn ein Dienstleister Freifunk mitbetreut. Kann man auch nicht verbieten.
Jedoch „Wir sind Freifunk Entenhausen, bei Problemen bestellen sie bitte den Servicetechniker der Firma Schneidereit“ ist am falchen Ende des Spektrums.

Wenn nach Support gefragt wird („Was mach ich denn wenn das nicht mehr tut“) dann sollte man auf Webseite („Is Freifunk down? Yes, it is! Working on it!“) und Kontakte verweisen und vor allem sagen können das Freifunk in der Regel so zuverlässig und ohne erforderliche Eingriffe funktioniert wie ein Heimrouter.

Wenn das man das gerade nicht leisten kann weil etwa Backend nicht stabil läuft dann sollte man diese Probleme angehen. Dann ist, auch gerade bei Mangel an Admins und aktiven Freifunkern " im Feld" vielleicht eure Community overstretched.

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Du argumentierst aber im Endeffekt schon „fundamentalistisch“ (ist ne Feststellung, keine Wertung)

Bist du auf dem WCW? Kommerz ./. Freifunk ist wohl ein besseres Thema für ein Gespräch/Diskussion als für ein Forum. - Ich fürchte sonst müssen die Leser „Strategische Popcornreserven“ anlegen…

Gütersloh listet auf seiner Facebook-Seite regelmäßig neue Standorte von Knoten. Das ist gleichzeitig Werbung für den Standort und Freifunk. Scheint mir ok hier mit der Synergie zu leben, solange die Handlungsweisen nicht im Widerspruch zu den Kerngedanken von Freifunk stehen. Deswegen bin ich zu 100% bei @percy

Solange die Kooperation „läuft“ und genug Geld für die Infrastruktur zusammen kommt, läuft auch Freifunk.

Also ich finde die Diskussion noch zivil, wollte keineswegs rein kontra geben. Bin bei den Punkten im Einganspost durchaus bei dir.
Da ist halt irgendwo ein Punkt, wo der Ausschlag kippt zu „ist irgendwie zu sehr Hotspotbetreiberei, und die Freifunkzielsetzungen findet man nicht mehr“.
Ist halt echt schwierig, man sollte halt nicht vorweg das eine oder das andere verteufeln und immer den Einzelfall betrachten. Eine Diskussion mit den anderen Aktiven einer Community sollte im Zweifel eine gute, pragmatische Lösung ermöglichen. Es gibt nicht „den“ Freifunk, und dieser muss sich technisch und organisatorisch fortentwickeln.

Wenn Zielsetzungen und Ideen des Freifunks wie gegen die Störerhaftung, für freie Netze und Mitgestaltung ganz ins Hintertreffen geraten kann man auch gleich Geld für das Betreiben von Freifunk nehmen oder dies Firmen überlassen. Klar, Freifunk wird beispielsweise zunehmend Bestandteil „lokaler Wirtschaftsförderung“ der Shoppingmeilen. Wirte stellen Router nicht nur aus Herzensgüte auf. Aber durch Bestehen auf bestimmten Punkten entfaltet Freifunk ja eine gewisse disruptive, politische Wirkung. Etwa wenn man Leute verblüfft, „wie geht denn das, ist das wirklich kostenlos?“, zum Nachdenken anregt „was hab ich denn davon, wenn ich einen Router aufstelle?“
Klingt jetzt erstmal so ein bißchen esoterisch, aber wenn das wegfällt, warum machen wir dann den ganzen Fu? Für meine Zeit könnte ich auch Geld nehmen.

Auf dem WCW bin ich leider nicht. Ja, dort werden solche Fragen sicherlich spannend diskutiert.

Eine Frage, die ich immer wieder höre ist „Was habe ich davon?“. Man kann nicht in die Köpfe schauen. Mein neuer Lieblingsartikel bei Wikipedia daher: Bürgerschaftliches Engagement.

Ich habe das mal beim WCW auf die Agenda gesetzt:

http://wiki.freifunk.net/Wireless_Community_Weekend_2015/Timetable

http://wiki.freifunk.net/Wireless_Community_Weekend_2015/Workshops/FreifunkUndKommerz

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Wie auch schon über andere Wege gesagt, finde ich es gut, dass das Thema diskutiert wird.
Ich kann leider nicht dabei sein, bin aber auf mögliche Ergebnisse nach dem WCW sehr gespannt.
Die Grenzen zu formulieren ist ein guter Ansatz.

Ich will der Diskussion nicht zu viel vorwegnehmen, möchte aber ein paar Gedanken zu dem Thema loswerden:
Es ist schwer den richtigen Grad zu finden.
Freifunk ist für alle da. Wir sollten es daher nicht nur den Privatpersonen, sondern auch Unternehmen erleichtern als Knoten-Standort daran Teil zu haben. Die große Gefahr dabei ist, dass es „umschlägt“, und plötzlich ein Netz für Billig-Hotspot-Lösung entsteht, bei dem der ursprüngliche Grundgedanke vergessen wurde.
Also grundsätzlich die kommerzielle Hilfe bei Freifunk-Standorten ermöglichen, aber den Fokus auf dem „Netz von Bürgern für Bürger“ behalten.

[quote=„Alucardo, post:5, topic:5055“]
Und wie man es in GT sieht wird Freifunk dort als Vehikel für den Kommerz verwendet. (Durch einen IT-Dienstleister)[/quote]

Huh? Diese Formulierung finde ich (als FFGTler) etwas sonderbar, aber vielleicht bekomme ich ja auch nicht alles mit. Kannst Du »durch einen IT-Dienstleister als Vehikel für den Kommerz verwendet« konkretisieren?

Wir verticken FF-geflashte 841er über einen Laden in der Innenstadt, allerdings ist das kein IT-Dienstleister?

Nachtrag:

[quote=„paulinsche, post:8, topic:5055“]
Gütersloh listet auf seiner Facebook-Seite regelmäßig neue Standorte von Knoten. Das ist gleichzeitig Werbung für den Standort und Freifunk.[/quote]

Wir haben auch Aufkleber für die Aufstellstandorte, die auf Freifunk Gütersloh (bzw. Rheda-Wiedenbrück dort) hinweisen …

Facebook ist sicher ein Zugpferd für FFGT, inkl. pointierter Verlinkung in andere Gruppen mit Bezug auf GT selbst oder die Städte im Kreis (Rietberg, Halle, …). Diese Nachrichten sind ein, denken wir, probates Mittel, Freifunk im Gespräch zu halten; und sie sind immerhin etwas persönlicher als die mich mittlerweile nervenden automatischen netmon-Tweets anderer Communities :wink:

Unser Fokus ist nach wie vor, möglichst viele Knoten unters Volk zu bringen (flood-fill, wenn man so will; gezielte Ansprache findet selten statt, da zu zeitaufwändig); bei den gewerblichen Aufstellern wird auch auf den Geben-Nehmen-Aspekt hingewiesen. So versuchen wir, wenn z. B. Biergärten nun auch für den Außenbereich Abdeckung suchen, daß sie ggf. auch eine CPE510 auf’s Dach setzen oder den Straßenbereich mit 'nem zusätzlichem Router abdecken. Bislang passiert da noch nicht allzuviel, da ein Dach-CPE in der Wallachei nur von bedingtem Nutzen ist und somit dem Aufsteller schwer zu vermitteln, warum er den kaufen und hinhängen soll, ohne Gegenstelle. Dächer stehen für dieses Jahr ganz oben auf der Wunschliste …

Wir wissen, nicht zuletzt aus Gesprächen ;), daß andere Communities z. B. um Kneipen eher einen aktiven Bogen machen. Wir nehmen „offen“ da wörtlich(er) und sind unter anderem jene Klientel initial aktiv angegangen, denn dort ist die Frage nach dem „was bringt mir das“ einfach(er) zu beantworten. Für den „Silver-Surfer“ als unsere primäre private Klientel bleibt da neben „Karma-Punkten“ nur die Absicherung seines Zuganges gegen besuchende Enkel, eine Argumentation, die an anderer Stelle grenzwertig ist.

Ob es zu einem reinen „Hotspot-Netz“ verkommt, wird die Zukunft zeigen; am Kolbeplatz haben wir schon ein paar schöne Meshes, und ich bin optimistisch, auch in der Berliner Straße (Fußgängerzone), den Querschüssen aus der städtischen Verwaltung zum Trotz, weitere Knoten bis zu unserem Einjährigen zu sehen …

Dessen ungeachtet, einen Support jenseits Mail & Telefon (nach 10 Sekunden AB) bieten wir nicht an. Und ohne den sehe ich auch nicht, wie Dritte dieses anbieten sollten? Tut ein Knoten nicht (mehr), tauschen wir den aus (bislang 2x geschehen); FW-Updates laufen automatisch, auch sonst ist nach der Einrichtung eigentlich nix zu tun oder zu tunen?
Überlegungen gehen in die Richtung, daß man sich, wenn es das dermaleinst gibt, von einer Knotenüberwachung informieren lassen kann, fällt Knoten X oder Y aus dem Netz. Den Wunsch haben Geschäfts- wie Privatleute geäußert; mit Meshviewer haben wir zumindest schon mal einen schnellen Überblick auf aufgetauchte und verschwundene Knoten.

Hallo,

ich würde gerne nochmal kurz ein paar Punkte, die eigentlich schon von @vax gesagt wurde, nochmal hervorheben:

  • Die Idee war, das im Premiumbereich zu belassen. Also nicht die Pizzeria um die Ecke, sondern ein Mittelständisches Unternehmen sagt, dass sie Freifunk toll finden und dafür 1000 € locker machen. Dann muss eine Firma kommen, die Outdoor-Router anbringt und Priorisierung in den Firmenroutern einstellt. Da geht es auch um Haftungsfragen, das kann die Community nicht leisten. (Ja, so Anfragen gab es hier schon.)
  • Ich denke ich Sachen Service brauchen wir uns hier in Münster nichts vorwerfen zu lassen. Jeder, der einen WR841er haben will, bekommt den quasi frei Haus fertig konfiguriert und er wird auch angeschlossen, wenn es gewünscht ist. Das würden wir sicherlich auch weiterhin machen.

Ich war anfangs auch skeptisch, finde es aber mittlerweile echt gut!

Grüße
MPW

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[quote=„MPW, post:14, topic:5055“]
sondern ein Mittelständisches Unternehmen sagt, dass sie Freifunk toll finden und dafür 1000 € locker machen. Dann muss eine Firma kommen, die Outdoor-Router anbringt und Priorisierung in den Firmenroutern einstellt. Da geht es auch um Haftungsfragen, das kann die Community nicht leisten. (Ja, so Anfragen gab es hier schon.)[/quote]

Es ist ja kein Geheimnis, daß die Geschäftsführung von Westaflex Freiifunk allgemein als auch uns vor Ort wohlgesonnen ist; natürlich schrauben wir dort nicht selbst und stöpseln uns an irgendwelche Ports — dies macht der angestammte Dienstleister, mit dem wir uns zusammengesetzt haben und entsprechend Pläne erarbeitet, die dann im Auftrag des Unternehmens umgesetzt wurden. Unserer Erfahrung nach haben die jeweiligen Unternehmen jeweils ihre angestammten IT-Allrounder und/oder Elektriker, seien es Bäckereiketten, seien es Autohäuser, Versicherer — oder Ärzte.

Meinen „Kunden“ sage ich ganz klar: ihr habt keinen Anspruch auf Funktion. Entweder Freifunk funktioniert oder nicht. Wir hatten schon Fälle, wo Freifunk tagelang nicht verfügbar war.
Wenn professionelle Services angeboten werden sollen, dann auch mit 24/7 Admins. Der Status „gemeinnütziger Verein“ wäre damit natürlich nich haltbar.
Also eine klare Sache: entweder Freifunk e.V. oder professioneller Service.

das ist nicht zwingend. Thoretisch würe sogar ein 24/7 Service zum Selbstkostenpreis (aua) von einem gemeinnützigen Verein anbietbar.
Nur:

  1. FF ist kein ADAC (und solle es auch nicht sein oder anstreben)
  2. die Trennung von Hobby (FF) und Geschäft (auch Service für FF) muss so so eindeutig und klar sein, dass z.B. ein Gewerbetreibender eben nicht mit seiner Dienstleistung für FF (was auch immer) verbunden werden darf.

Und genau da seh ich das Problem. Dass nämlich FF für Gewerbetreibende (gleich, wie gross oder ob Einmann-Betrieb) als Vehikel zur Umsatzsteigerung für andere Leistungen missbraucht wird.

Dann ist der Schritt zur Kommerzialisierung nicht mehr fern.

Allerdings müssen wir uns darüber frühzeitig Gedanken machen; denn wenn das Wachstum von FF weiterhin so rapide steigt und damit auch der Anteil an "Hauptsache Internet, alles andere interessiert nicht) weiter so prozentual zunimmt, dann kommt in relativ kurzer, absehbarer Zeit, wo das dann hunderttausende Knoten umfassende FF nicht mehr handlebar ist, und das ist dann der Moment (spätestens) wo die Kommerzialisierung als vermeintliche Rettung gepriesen werden wird.

Perfekt, wenn das (was oft der Fall ist) funktioniert. Aber gerade für die (wenigen) Firmen, die keinen IT-Allrounder haben, bzw. jemanden haben der sich nicht mit Freifunk beschäftigen möchte, wird eine Lösung gesucht.

Für den Backend-Bereich stimme ich dir zu. Soweit ich es mitbekommen habe, geht es bei der ursprünglichen Frage jedoch nicht um die Technik der Gateways und sonstige Infrastruktur, sondern um den Service beim „Knoten-Aufsteller“. Typische Fälle können hier sein: Hardwareauswahl, Aufstell-Beratung (Ausleuchtung), Hardwaredefekt,…


Die Diskussion ist natürlich offen für alle Variationen von kommerziellen Berührungspunkten. Aber in dem Konkreten Fall fürs Münsterland wird soweit ich es mitbekommen habe eine Lösung für vermutlich nur wenige Ausnahmefälle gesucht.

Ich bin selbstständig im Bereich Webentwicklung und IT-Support.
Wobei der Bereich IT-Support keinen Fokus hat.
Die Idee von Freifunk finde ich super. Genau deswegen habe ich eine NanoStation aufgestellt - auch wenn ich persönlich keinen Mehrwert davon habe - zumindest bis jetzt noch nicht.
Das ist auch nicht der Punkt. Allein schon um den Gedanken von Freifunk weiter zu bringen, war es mir die Investition wert. Gelernt habe ich dabei auch noch, auch dank des kostenlosen Support von einzelnen Personen der Freifunk-Community.

Gerne erzähle ich anderen Leuten (Freunden/Kunden/Lieferanten… wem auch immer) über Freifunk. Im besten Falle versteht es der/die/das Gegenüber, bestellt sich einen Router, installiert den und gut ist.

Für den Fall das mir jemand sagt, hey, finde ich toll die Idee, ich würde auch was investieren, nämlich Hardware kaufen, aber ich habe davon kein Plan so was hoch kompliziertes zu installieren, biete ich gerne meine Hilfe an - aber für Geld. Jetzt bitte nicht gleich aufschreien.
Ich könnte dieser Person oder Firma helfen Teil vom Freifunk Netzwerk zu werden. So viel Zeit wird das schon nicht Anspruch nehmen. Aber auch die wenige Zeit muss ich irgendwie in Rechnung stellen. Ich hoffe ihr habt damit kein Problem.

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Die Möglichkeit für Support sehe ich bei Freifunk beim Aufstellen der Knoten und bei Erweiterung oder Änderung der Konfiguration (der Hardware vor Ort) bei Unternehmen. Grund dürfte dann sein das es niemandem im Unternehmen gibt der das Wissen oder Interesse hat sich in die Technik einzuarbeiten. Wenn dann jemand diese übernimmt und als Support kommerziell anbietet habe ich da kein Problem mit. Es darf aber nicht der Eindruck entstehen das der Dienstleister Betreiber von Freifunk ist oder es eine Funktionsgarantie gibt bzw. der Dienstleister das beeinflussen kann. Unter den oben genannten Einschränkungen würde ich das ganze aber eher begrüßen als ablehnen. Unternehmen haben u.U. zwar Interesse Freifunk zu Unterstützen und eigene Knoten zu betreiben aber niemanden der das ganze betreuen/einrichten könnte. Mein Interesse als ehrenamtlicher einem gewinnorientierten Unternehmen in meiner Freizeit einen Router aufzustellen und bei Problemen auch zu helfen ist eher gering, für nicht Freifunk bezogene Sachen lassen die ja auch einen Dienstleister kommen.

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