Wanderarbeiter schrecken Nachbarn auf

Das gleiche Problem habe ich hier in Dresden auch. Eigentlich ist auch nichts verwerfliches passiert, aber seit dem habe ich Stress mit einigen Nachbarn, die schon den Weltuntergang kommen sehen… :dizzy_face:] Diskussion leider kaum möglich…
Mal schauen, ob ich mir diesen Streß noch lange antun werde, ansonsten hole ich mir einen Kredit für Selbstständige. :frowning:

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Durchhalten kann ich nur sagen!
Ich bin auch der/das Böse der ja die „freie Welle“ für die Flüchtlinge um die Ecke macht.
Meine Reaktion war: „Klar bin ich das und mach das sogar gerne!“ umgedreht und gegangen.
Einfach immer nett :blush: bleiben und lächeln :grin: das irritiert die Leute am meisten da Sie eigentlich nur Diskutieren wollen.

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Immer dran denken MännerInnen:
Lächeln und Winken!

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Kopf hoch. Noch habe ich das Problem hier nicht, aber die EAE kommt nächstes Jahr, mal sehen.
Wenn du Ärger hast, kannst du dich immer an uns (oder mich direkt) wenden. :innocent:

man muss beide Seiten verstehen. Ich hab das vor einigen Tagen vor einem Supermarkt erlebt. Da standen ca. 25 (!) direkt vor dem Eingang (weil drinnen, wo die Bäckerei einige Tische hat, der Router steht) und telefonierten oder unterhielten sich sehr laut.

So was würde bei jeder Ansammlung nerven, es war einfach zu laut.
Hinzu kam, die drängelten sich so vor dem Eingang, dass keine Kunden mehr problemlos mit Einkaufswagen rein oder raus kamen. Natürlich schimpften die, und erst dann wurde erkennbar widerwillig eine Gasse gemacht.

Die Konsequenz: Der Inhaber hat seine zwei Router abgeschaltet. Weil das in massive Geschäftsschädigung ausartete.
Dabei ist der an sich ein aktiver Unterstützer und auch Spender für Freifunk, aber eben nicht so.

Natürlich kann die Lösung nur sein, Freifunk bei den Unterkünften zu machen, aber das dauert teilweise wg. verschiedensten Gründen.

Hier einfach blauäugig einem Ideal nachzulaufen, ist im Ergebnis das Gegenteil von dem, was angestrebt wird.

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Die Lösung ist dann aber nicht wie dort die Abschaltung der Router, sondern eine Verteilung auf andere Orte und vor allem eine gute Kommunikation gegenüber beiden Seiten.
Ich kann eben nicht verstehen wie bei Manchen beim Anblick von Migranten/Migrantinnen das rationale Denken ausfällt und sie auf einmal wegziehen wollen ohne sich jemals um eine Lösung des Problems gesorgt haben. Freifunk ist nicht das Problem, sonder nur eine Ausrede.

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schöner abstrakter Idealismus, aber er ignoriert, dass so was nicht schnell geht, vor allem nicht, bei unzureichender Vorbereitung, und die gute Kommunikation an Sprachbarrieren scheitert.

Die betroffenen Bürger können beides nicht reparieren, sie haben weder Dolmetscher, noch Vorbereitungszeit (gehabt).

Also ist es keine Ausrede, sondern das Resultat verfehlter Politik, bei der beide Seiten die Leidtragenden sind: die Flüchtlinge und die Bürger.

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Da hätte auch eine Picostation am Eingang das Problem gelöst und das Netz weitergebracht, gerade bei aktiven Unterstützer und nicht nur gratis Internet abgreifer.

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Ich lasse an zwei Standorten per Cronjob das Clientnetz „nach Uhrzeit“ abschalten.

Dem (gewerblichen) Mieter des Ladenlokals wurde seitens des Vermieters ernsthaft mit Kündigung gedroht, wenn das AP-Netz dort außerhalb der Öffnungszeiten (9-18 Uhr) liefe.
(Einem kommunalen Linken-Funktionär und Gewerkschafts-Aktivisten mit Migrationshintergrund will ich schlicht glauben, dass er ernsthaft alles versucht hat, diese Abschalt-Maßnahme nicht von Freifunk zu erbitten.)

nein, wäre keine Lösung gewesen, weil a) Geld und b) Sicherheitsbedenken, weil dann der Kundenparkplatz bestrahlt wäre und sich viele unüberschaubare Personen direkt zwischen den parkenden Autos aufhielten => z.B. Angst der Kunden vor verkratzten Autos u.ä. kann man in dem Stadium nicht einfach ignorieren oder wegdiskutieren, zumal wenn dort der Parkbereich schwach beleuchtet ist, also grössere Änderungen vonnöten gewesen wären. Da kommt dann der Punkt, wo auch der Wohlwollenste zur einfachen Lösung = Abschalten greift.

Verstehe ich. Unabhängig von der geografischen Herkunft sind große Menschengruppen, die nicht Kunden sind, vor Geschäften geschäftsschädigend. Und wenn sich nachts vor Wohnhäusern Menschengruppen laut unterhalten, ist das auch nicht nur im Biergarten ruhestörender Lärm und führt zu Ärger bei den Anwohnern.
Natürlich kann man das mit mehr Zugangspunkten verteilen - wenn deren Aufstellung aber nicht möglich ist, bleibt nur die temporäre Abschaltung. Oder man bezahlt Ordnungskräfte, die die Zahl der Nutzer begrenzen.

nein, bitte nicht diese Entwicklung. Sträuben sich meine Nackenhaare.
Dann lieber Abschaltung temorär, bis die Verfügbarkeit gesteigert und die Ballungen reduziert sind, so dass sie wieder für alle akzeptabel sind.

Das war auch nicht wirklich ernst gemeint und ist glaube ich auch unrealistisch. Kein Mensch würde für den Erhalt eines Freifunk-Knoten Ordnungskräfte bezahlen… - oder?

Du meinst das funktioniert dann genau so gut wie mit Elektroautos? Menschen würden Elektroautos kaufen wenn Ladeinfrastruktur da ist aber die wird erst gebaut wenn es mehr Elektroautos gibt.

Wie soll also die Verfügbarkeit von Freifunk gesteigert werden wenn jeder sagt das er erst mitmacht wenn es mehr Freifunkrouter in der Nachbarschaft gibt?

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@DSchmidtberg nein, das war mein Kommentar zu dem Horrozenario von @PharmaJoe mit (bewaffneten) Ordnerkräften

Momentan gibts an einigen Punkten kleinere, mittlere und größere Probleme.
Und manchmal muss man auch einfach pragmatische Lösungen finden.
Eine könnte sein, mit ein paar Routern eine Mesh Strecke basteln, die keine Clients bedient. Am Ende der Strecke (optimaler Weise da, wo niemand gestört wird) fällt dann wieder Client Netz aus dem Knoten.
Ja, ich weiß, das ist nicht der Freifunk Grundgedanke, aber vielleicht könnte es eine Lösung sein, bis eine bessere (Freifunk in der Unterkunft) realisiert wurde.
Und vielleicht finden sich auch eher ein paar Nachbarn in der Kette, die das Signal weiterleiten, wenn sicher ist, das bei ihnen niemand nachts vor dem Fenster steht.

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Naja, Eskalation der Sprache. Bewaffnet waren „meine“ Ordnungskräfte nicht… Trotzdem ist es nicht sinnvoll, Nutzer von Freifunk-Knoten zu vertreiben. Aber diese Denke kommt schnell, wenn Geschäftsleute Router aufstellen und dann Menschengruppen den Eingang versperren. Ober eben abschalten.
Zum Glück ist das bei meinen Knoten bisher kein Problem. Auch die >20 Nutzer sehe ich nicht wirklich, die müssen sich auf Bus- und Bahnhaltestelle verteilen. Und da stehen sie sowieso und warten auf den Bus.

DAS ist nur eine Ausrede. In dem Fall ist Freifunk ein Problem. :smile:

Eigentlich ist das GERADE der Freifunk-Gedanke.
Dass nebenbei noch ein Client-AP-Netz da ist, wo es einen Gateway ins Internet nutzbar gibt, das ist nur optional.
(Aber eigentlich ein anderes Thema.)

Meiner Meinung nach sind „Client-AP-freie Meshnetze“ das, was Freifunk ausmacht. Dass nebenbei noch Hotspots laufen, das ist der Nachfrage von Nutzenden geschuldet und der Tatsache, dass wir uns als Freifunk auch irgendwie „mit Nützlichkeit für Dritte“ positionieren möchten, um darüber dann wieder Vorteile zu gewinnen was Zugänge zu Standorten, Fördernden und Netzausbau im Allgemeinen betrifft.

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