Zwangsmitgliedschaft im Verein NRW?

Hallo @Felix. Super wenn du da was dazu schreibst. Hilft vermutlich dem Verständnis eurer Sicht.

Vielleicht kannst du auch gleich ansprechen wie ihr die im Freifunk vorgegebene Datensparsamkeit seht. In eurem Mitgliedschaftsantrag werden ja z.b. nicht unbedingt relevante Nachweise wie Schulbescheinigung & Immatrikulationsbescheid verlangt.

Danke und Grüße
Jom

o.0

kann man ja so machen, aber…

Vereinbarkeit mit dem Picopeering-Agreement wozu nach meinem Wissen u.a.
offen verfügbare Dokumentation der Netzstandards gehört.
Und falls die verwendete Firmware „gpl-haltig“ ist, dann muss dafür nicht nur der Lizenztext, sondern eben auch die Sourcen für alle(!) zum Download angeboten werden und ein gangbarer Make-Lauf aufgezeigt werden.

(Ja, man findet das alles bei Freifunk-NRW. Aber böse Menschen würden unterstellen, es sei vorsätzlich schwer auffindbar gemacht.)

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So. Jetzt aber :wink:
Hier ein paar Richtigstellungen zu den genannten Fakten:

  1. Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist nicht zwingend erforderlich um einen Freifunk Router zu betreiben. Aktuell aber leider noch richtig ist, dass man mit unserer Firmware nur sinnvoll arbeiten kann, wenn der fastd Key des Routers bei uns am Gateway freigeschaltet wurde. Das machen wir aktuell nur für Vereinsmitglieder, da diese über ihre Mitgliedsbeiträge unsere dafür notwendige Infrastruktur finanzieren. Man muss hierbei zum Hintergrund wissen, dass der Verbund freier Netzwerke aktuell kein Spendenaufkommen generiert sondern sich rein aus den Mitgliedsbeiträgen finanziert. Wir halten dieses Modell für nachhaltiger. Die Firmware findet man auf https://freifunk-nrw.de/firmware/ (Sourcecode GitHub - VfN-NRW/Firmware: Our Freifunk-Firmware)
  2. Wir haben uns 2013 gegründet.
  3. Ist korrekt, dass wir kein RIPE Mitglied sind und dies auch aktuell nicht anstreben. Durch die RIPE Mitgliedschaft ergibt sich aus unserer Sicht kein unmittelbarer Vorteil für unsere Arbeit.
  4. Betreiben wir laut unserer Nodekarte (http://freifunk.liztv.net/batmap/) ca. 220 Knoten.
  5. Der VfN NRW e.V. ist nicht als Abspaltung des FFRL entstanden. Keiner der Gründungsmitglieder war jemals Mitglied im FFRL.
  6. Da dies leider auch schon auf der Mailingliste einmal vermutet wurde hier nochmal in aller Klarheit: Es verdient sich keiner unserer Mitglieder oder Vorstände eine goldene Nase an den Mitgliedsbeiträgen. Alle Mitarbeit im Verein geschieht auf ehrenamtlicher Basis. Der Verein verfolgt auch keine kommerziellen Ziele. Allerdings kann ein Verein durchaus nicht-kommerziell sein aber seine Kosten durch Mitgliedsbeiträge decken. Unsere Gemeinnützigkeit wurde durch das Finanzamt Leverkusen bestätigt. Dort legen wir, wie jeder andere Verein auch, regelmäßig Rechenschaft ab um diesen Status beizubehalten. Da wir allerdings erst Mitte 2014 als gemeinnützig anerkannt wurden wäre eine nächste turnusmäßige Prüfung erst 2017 fällig. Das bedeutet aber gleichzeitig auch, dass die Überprüfung der Voraussetzungen für eine Gemeinnützigkeit erst vor kurzem durchgeführt worden ist. In der Zeit zwischen der Prüfung Mitte 2014 und heute kann ich natürlich nur mein Ehrenwort geben, dass wir in der Zeit kein derart großen Mitgliederansturm hatten dass inzwischen entsprechend viele Geldmittel zur Verfügung stehen um davon üppige Summen an Mitglieder und Vorstände auszuschütten.
  7. Bei der nächsten Vorstandssitzung werden wir über eine Anpassung des Beitrittsformulares abstimmen. Dieses orientierte sich bisher an gängigen Formularen für Vereine. Wir möchten dann die gesammelten Daten auf ein Minimum reduzieren, so wie es z.B. der FFRL auch getan hat. Ich denke, dass dies auf wenig Widerstand beim restlichen Vorstand stoßen wird.

Wie ihr seht hat vieles einfach damit zu tun, dass wir ein noch sehr junger Verein sind, der sich gerade noch etwas in der Findungsphase befindet.
Die Stimmung in Bezug auf unseren Verein, die wir hier im Forum und auch auf der Mailingliste als negativ wahrnehmen, hat sicherlich damit zu tun, dass unsere Kommunikation aktuell noch in keiner Weise die Transparenz besitzt die für einen Freifunk-Verein angemessen wäre. Ich arbeite daran dies für die Zukunft erheblich zu verbessern.
Wir vom Vorstand haben uns dazu vorgenommen unsere „Roadmap“ für den Verein Anfang 2015 niederzuschreiben und zu veröffentlichen, damit endlich etwas mehr Klarheit besteht was wir tun wollen und warum wir es tun. Dabei werden wir auch auf die Unterschiede eingehen, die hier und da entstanden sind als wir von einer gewachsenen Infrastruktur zum Verein geworden sind.
Nicht alles wie wir es heute tun ist in Stein gemeißelt und wir sind durchaus sehr dankbar für euren Input. Hierbei bestärkt mich auch, dass ich im direkten Gespräch mit einzelnen Mitgliedern eigentlich soweit immer nur konstruktive Kritik wahrgenommen habe. Letztendlich ist Freifunk ja eine Bewegung bei der wir alle das gleiche Ziel haben.

Ich hatte auch auf der OpenRheinRuhr mal gegenüber @thomasDOTwtf geäußert, dass ein gemeinsames Freifunk-Wochenende mit allen Communities sicher nicht schlecht wäre. Vielleicht sollten wir zum besseren gegenseitigen Verständnis das mal in 2015 in die Tat umsetzen.

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Danke für deine Antwort. Ich hoffe auch, dass wir miteinander und nicht gegeneinander arbeiten werden. Das Ziel ist ja für alle im Prinzip das selbe. Nur der Weg mag unterschiedlich sein. :wink: Ich drücke euch die Daumen.

So hatten wir das beim Freifunk Rheinland e.V. auch einmal. Erst durch die Operation Störerhaft haben wir öffentlich viel Aufmerksamkeit bekommen und beschlossen, dass dadurch uns gespendete Geld auch soweit durch die Spender erlaubt, für den Rheinland Backbone zu verwenden.

Wir hoffen, weiterhin Aufmerksamkeit zu bekommen und Nutzer von der Straße, wie uns in den Zielen verbundene Spender dazu bewegen können, uns langfristig zu finanzieren. Meiner Meinung nach ergänzt sich das sehr gut mit dem Modell Eures Vereins, der sich eher an die Menschen richtet, die Freifunk Nodes aufstellen.

Hallo Felix,
vielen Dank für deine Worte. Und man kann durchaus sagen dass ihr aktuell aktuell Deutschlandweit als Negativbeispiel genannt werdet, wie man es nicht machen sollte bei der Vereinsgründung. Eigentlich ist dass schade, weil ich euch durchaus den guten Willen abnehme. Dieser Verweis auf die eigenen Kosten würde ich daher gerne genauer verstehen.

Ich gehe jetzt einfach mal vom Freifunk Ansbach & Freifunk Rothenburg Grund-Setup aus und rechne kurz durch:

2 (V-Server)= ca 240€ Jahr
2 VPN-Exits = 120€ Jahr

= 360€ im Jahr. Selbst wenn sich alle Vorstände NUR mit den bereits festgelegten 20€ im Jahr einbringen würden, dann hättet ihr ja schon 1/3 der kosten finanziert. Ich bin mir aber sicher dass ihr auch ohne diese Pflicht das ein oder andere Mitglied aufnehmen könntet und somit wäre es laut meiner Rechnung schnell & einfach möglich auch Menschen ohne Mitgliedsstatus diesen Sicherheitsdienst zu gewähren. Außerdem gibt es ja Erfahrungsgemäß auch Freifunker die einfach Platz auf ihrem Server haben und diesen mit zur Verfügung stellen.

Ich denke ihr hättet mit 220 Routern auch kein Problem ohne Mitgliedszwang eine größere Infrastruktur zu bezahlen.
Wofür wird das Geld dann aktuell verwendet? Fahrtkosten, Hardwareaufbauten, Events?
Macht es nicht Sinn erstmal zu wachsen und dass Netz anzutreiben? Bei den anderen klappt das mit der Finanzierung (teilweise deutlich teurere Infrastruktur) ja auch?

Grüße Johannes
PS. Dies soll keinerlei Vorschrift oder so sein, wie ihr euer Geld zu verwenden habt oder was ihr ausgebt. Mich interessiert es einfach nur wie ihr damit umgeht, weil wir auch in Vereinsplanung sind.

Ich habe 3 Beiträge in ein neues Thema verschoben: Nebeneinander von geographisch überlappenden Communities

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Wir hatten die Idee zum Ende des Jahres einen öffentlichen Jahresbericht zu verfassen. Das müssen wir zwar nochmal im Vorstand besprechen aber bisher scheint der Vorschlag auf Gegenliebe zu stoßen.

Und jetzt noch eine persönliche Meinung meinerseits (heißt ich vertrete hiermit nicht zwingend die Sicht des gesamten Vorstands unseres Vereins):
Wir haben erkannt, dass gerade bei unserem Verein offenbar das öffentliche Interesse aus der Freifunk-Gemeinde an den internen Vorgängen bei uns besonders groß zu sein scheint. Außerdem scheint das Bedürfnis auch sehr groß zu sein, dass wir Dokumentationen zu Dingen bereitstellen, die selbst Vereine, die größer und älter sind als wir bisher nicht öffentlich zur Verfügung stellen. An der Stelle sehe ich durchaus das Potenzial, dass wir es besser machen könnten als andere.
Aber: Um dieses Bedürfnis der Freifunk-Gemeinde zu befriedigen möchte ich daran arbeiten, dass wir die Flucht nach vorn antreten und mit möglichst viel Transparenz dazu beitragen, dass wir uns nicht mehr so oft in einer Verteidigungshaltung gegen direkte oder auch subtile Anschuldigungen der Untreue oder sonstiger unregelmäßigkeiten in der Vereinsarbeit wiederfinden.
Das ist nämlich nicht nur unangenehm sondern aus meiner ganz persönlichen Sicht auch ungerechtfertigt. Außerdem vergiftet es die Stimmung und kostet unnötige Energie, die wir lieber für den weiteren Ausbau der Freifunk-Netze in NRW aufbringen würden.

Aber beweisen können wir das alles natürlich erst, wenn wir uns dahingehend öffnen. Seh ich ein. Allerdings ist der Aufwand alles zu dokumentieren natürlich relativ groß, sodass wir das nicht von heute auf morgen schaffen.

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Es gibt keinen „Gebietsschutz“ für Freifunk-Communities.
Und das ist gut so.

Und wenn ein Verein andere Zielgruppen erfolgreicher anspricht als der andere: Warum nicht, solange gewisse Grundstandards eingehalten werden.

Aber selbstverständlich belieben auch die AnhängerInnen von GNU-GPL den öffentlichen „Gedankenaustausch“ (besser: Vortrag) mit den Verfechterinnen der BSD-Lizenzen. Ist zwar häufig nervig, unterm Strich hat’s jedoch nicht geschadet, sondern Interessenten schlicht eine Wahlmöglichkeit gegeben.

Ihr habt euch 2013 oder 2014 oder so gegründet, also als es in Teilen NRWs schon große Communitys gab.
Glaubst du oder ihr eigentlich, dass die Freifunker in Paderborn, Köln oder Münster gejubelt haben, als sie plötzlich von einem Verein bevormundet wurden?
Mit jeder eurer Äußerungen suggeriert ihr, für alle Freifunker in NRW zu sprechen. Das ist nicht nur etwas größenwahnsinnig sondern auch vermessen.
Ich glaube das größte Problem ist euer Name, die Vorgehensweise und euer Anspruch. Und die Personen die bisher unter der Flagge „Freifunk NRW“ über die Mailinglisten wüteten, haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Nur mal so am Rand bemerkt.

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Hallo PhilSchnei,

genau das kommt mir eben nicht so vor. Ich komme aus dem Raum des Freifunk KBU, habe mir vor ein paar Monaten einen Router von der FrOSCon mitgebracht und ausprobiert. Irgendwann Mailinglisten abonniert und dann dieses Forum begonnen zu lesen. Durch dieses Forum habe ich die verschiedenen Gruppen kennengelernt und mir insbesondere die Posts mit Unterschieden zwischen FF NRW und FF Rheinland durchgelesen. Und als Neuling habe ich nicht den Eindruck, dass NRW alle dominieren will. Ich finde es super, dass hier mehrere Gruppen ihr Ding machen. Mich stört eher Dein Meckerbeitrag, davon habe ich in den letzten Wochen genug lesen können.

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Nochmal: Es gibt weder einen Gebietsschutz, noch einen Namensschutz.
Wenn sich in Enepetal, Delmenhorst, Mettmann, Bergheim oder Offenbach (Namen rein zufällig ausgewählt) 7 Freifunker zusammensetzen würden, um einen „Freifunk Europa e.V.“ zu gründen (egal nun mit oder ohne „Abendland“): Könnten sie tun.

Ach ja, Freifunk-Fulda (Lt. Liste 6 FF-Router, Karte auf der Webseite leider außer Betrieb) hat neulich einen „Freifunk Hessen“ gegründet.
Das kann man kommentieren. Oder man wünscht aus Wiesbaden, Frankfurt und Darmstadt einfach viel Erfolg.

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Ganz unrecht hat er aber leider eben nicht.

Ich wollte mir eigentlich meine Kommentare in diesem Thread ersparen, aber der Eindruck der hier nun vermittelt werden soll hat meines Erachtens mit der Realität sehr wenig zu tun. Ein paar offene Worte und die Zielsetzung eine neue Richtung einzuschlagen hätte ich besser gefunden, als höchst diplomatische Floskeln zur Verschleierung der Vergangenheit oder Gegenwart; je nachdem.

In der Realität ist und war es so, dass gewisse Personen regelmäßig auffällig wurden, während der restliche Verein nicht existent schien - von der verschleppten Gründung mal ganz abgesehen.

Dann auch die ständigen Rempeleien gegen benachbarte Communities, egal ob vom gesamten Verein NRW oder eben auch nur durch Einzelpersonen ausgelöst / getragen. Natürlich fällt das auf den ganzen Verein zurück.

Darüber hinaus die seltsame Vorgehensweise sich Communities im Vorfeld „zu sichern“, die überhaupt nicht im Einzugsgebiet zu liegen schienen, in denen es keine Router gab/gibt, aber dennoch ein gewisser Anspruch besteht diese zu vereinnahmen. Soviel dann dazu das es keinen Gebietsschutz gibt, das mag der Rheinland e.V. bzw. deren Mitglieder vielleicht so sehen, Anspruch auf Allgemeingültigkeit hat es nicht.

Auf der anderen Seite gibt oder gab es Communities, die tatsächlich Mitglied dort waren, wie beispielsweise @Enrique mit Gelsenkirchen, die man auf 1,5 Jahre alter Firmware hat „verschimmeln“ lassen, obwohl da überhaupt nix funktionierte - hat aber auf der anderen Seite gegen die Foobar Essen geschossen, insbesondere gegen Janik, als im Raum Gelsenkirchen ein Gastredner vom Rheinland e.V. zu einem Vortrag geladen wurde.

Die ganzen wirklich uralten Geschichten mal ganz aussen vor gelassen, auch wenn mir unabhängig voneinander viele Rheinländer und dritte Freifunker bereits im Laufe der Zeit überliefert haben, dass die Herkunft zumindest einzelner ursprünglicher Personen aus dem Rheinland e.V. stammte, weil er oder sie sich absplitten und ihr eigenes Ding durchziehen wollten.

Mir kam es jedenfalls, und das ist neben meiner persönlichen Meinung eben der Eindruck, den ich vom Verein gewonnen habe, immer so vor, als würde es mit Gewalt darum gehen Mitgliedsbeiträge zu vereinnahmen, gegen die keine Leistung stand, es sei denn es wäre darum gegangen viel zu versprechen und Reden zu schwingen. Da mag sich entweder innerhalb der letzten 12 Wochen die Zielsetzung stark geändert haben, oder aber es wurden Communities wie Gelsenkirchen schlicht ignoriert/vergessen.

Die Frage ist eben, wenn man sich so große Ziele setzt und statt bspw. Freifunk Wermelskirchen zu heißen, sofort ein ganzes Bundesland dem Namen nach „befruchten“ will, ob man diese dann in der Praxis auch erfüllen kann. Zumal es durch die angesprochenen KBU, Paderborn, Rheinland, usw. im unmittelbaren Umland schon sehr große Communities/Vereine gibt und man mit dem Namen und in Teilen auch den Handlungen nach außen durchaus bewusst Konfliktpotential eröffnet hat.

Wie eingangs schon geschrieben, mir hätten ein paar realistischere Worte jedenfalls besser gefallen…

Um mal die Perspektive des Newbies anzubieten, ich habe auf der Suche den FF-NRW auch erstmal für einen Dachverband gehalten. Von der Vergangenheit habe ich keine Ahnung, das Preismodell „40€ für Freifunk-Router und erstes Jahr Mitgliedschaft“ finde ich okay. Etwas schade finde ich allerdings, dass auf der FF-NRW-Seite noch Einträge für meine Nachbarstädte Oberhausen und Gelsenkirchen gibt, obwohl diese inzwischen beim FF-Rheinland untergeschlüpft sind.

So oder so ist es eine tolle Leistung, dass ihr mitgeholfen habt, 230 Router in die Welt zu bringen. Das mit der Kommunikation wird dann doch auch irgendwie zu stemmen sein.

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Das sehen vermutlich viele anders. Nicht jeder ist bereit erstmal seine Daten (inkl Kontodaten, Adresse usw) weiterzugeben, nur um dann einen Router inkl Fastd aufstellen zu dürfen.

230 ist für diese Fläche eigentlich gar nicht so viel. Vermutlich könnten es deutlich mehr sein, wenn man das mit dem "Jeder kann einfach & anonym mitmachen " genauer nehmen würde (bzw. sich überhaupt an diese Freifunk-Regel halten würde).

@Felix ich befürchte da wirst du dich hart tun, auch mit Transparenzbericht. Der Ruf ist erstmal ruiniert solange ihr das Argument mit den angeblichen Kosten bringt und Leute zwingt Ihre Daten bei euch einzutragen um Sicherheit zu bekommen. Jede Community weiß dass ein stabiles Hintergrundnetz wie eures (zumindest das öffentlich Bekannte) lange nicht so viel kostet wie 30 Mitglieder a 20€ im Jahr zahlen würden.

Bis wir in Franken bei 200 Router waren haben wir noch gar nicht richtig darüber nachgedacht wie wir das Hintergrundsystem finanzieren wollen. Da waren immer irgendwelche Menschen da die nen VPN oder nen Server spenden und ich behaupte das ist bei euch auch nicht anders.

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Und genau das ist der Kern. Mit dem Namen suggeriert diese kleine Gruppierung für ein ganzes Bundesland zu sprechen. Nicht nur das, die korrekte Bezeichnung dieses Vereines ist „Verbund freier Netzwerke Nordrhein-Westfalen e.V.“ damit soll wohl nicht nur dieser Eindruck untermauert werden, sondern man stellt sich so auch geschickt in den Windschatten des bekannten „Förderverein Freie Netzwerke e. V.“ aus Berlin.

Und genau so perfide verhält man sich dan gegenüber der Presse und sogar Behörden:
http://breitband.nrw.de/informieren/offene-wlan/freifunk-initiative-in-nrw.html

Man gibt sich als etwas aus, was man nicht ist. Konfrontiert man diese Leute damit, wird entweder dementiert oder gar nicht reagiert.

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Welcher sich aber extra so positioniert, eben nicht für die ganze Freifunk Landschaft zu sprechen.

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Hallo,

2 Sachen:

  1. Wenn eine Mitgliedschaft nicht Pflicht ist, dann schreibt auf eurer Website unter „Mitmachen“ nicht, dass man zuerst einmal Mitglied werden muss. So lese ich das halt auch. Das Frei in Freifunk kommt auch ein Stück weit von freiwillig…
  2. Öffnet euch, stellt eure Sourcen bereit, lasst Leute selbst die Firmware auf eigene Router installieren…

In Weimar gibts den Weimarnetz e.V., aber wir finanzieren uns überwiegend durch Spenden. Wir wollen uns gar nicht so eine riesige Mitgliederverwaltung ans Bein binden und lieber produktive Dinge tun.

Grüße

Andi

Ich unterscheide zwischen den drei folgenden Gruppen:

  1. Initiativen, die einfach „machen“, auch ohne formale Trägerstruktur.
    Immer mit der Gefahr dass beim Ausstieg tragender Mitwirkeenden das
    ganze Projekt vor dem Aus steht. Wenn Geld gebraucht wird, finden
    sich entweder so Spender oder es wird der Hut kreisen gelassen. Im
    schlimmsten Fall regieren edle Großspender nach Gutsherrenart
    „solange Ihr die Füße unter meinen Tisch stellt…“
  2. Vereine, die von VereinsmeierInnen gegründet werden, die schon immer
    mal einen Verein gründen wollten, denen jedoch ein griffiges
    Satzungsziel fehlte. Und dank Freifunk haben sie nun eines gefunden
    für ihr Hobby „Verein betreiben.“ Da kann man dann nicht nur die
    normalen Formalien mit fristgerechten Ladungen erfüllen, sondern
    auch noch Anträgen zur Vereinssatzungsänderung,
    Vorstands-Kampfkandiaturen, Community-Building,
    Solcial-Event-Management und vor allem
    Bonusprogramm/Vorteilsangebotsvermittlung an MitgliederInnen inkl.
    Kickback an den Verein…
  3. Vereine, die aus der schlichten Notwendigkeit von langzeitstabilen Trägerstrukturen
    gegründet werden und ansonsten mit einem minimalen
    Verwaltungsaufwand und minimalem Pegel an Eigenaktivitäten betrieben
    werden. Ein Verein, der nur Einspringt wenn es nicht anders geht,
    Not an der Frau/dem Mann ist. Sich aber nicht aufdrängt, nicht
    ständig einmischt „ist das mit dem Vorstand abgestimmt“, nicht nach
    immer mehr MitgliederInnen ruft und wo sich der Vorstand nur al
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