Android Handy als Freifunk Knoten

Was ist nötig um ein (gerootetes) Android Handy in einen Freifunk Knoten umzubauen?

Ist dies ev. bald erst mit Babel möglich? Oder mit 802.11s?

Nerven, fastd für Android: GitHub - rlei/fastd-android: Unofficial Android port of fastd ("Fast and Secure Tunneling Daemon")
und B.A.T.D.R.O.I.D. Google Code Archive - Long-term storage for Google Code Project Hosting.
ein Handy das am besten einen ATH7k oder ATH9k-WLAN-Chip hat
und nochmals Nerven.

Keine Ahnung obs klappt. Also ich habs noch nicht ausprobiert und werde aus gebührendem Abstand zuschauen :smile:

Wenn man nur Schwachsinn übers BATMAN-Mesh machen will, kann man diese App benutzen http://www.servalproject.org/

Schöne Grüße,
Vincent

hab ich mal installiert aber ich konnte damit nichts anfangen. Was kann man denn damit machen?

Wenn wir auf 802.11s sind, dann braucht das handy doch keinen speziellen chipsatz mehr oder?

Doch, einen der Dauerfeuer aushält und dabei weder verblüht, noch den Akku schnelle leerzieht als das Netzteil nachladen kann.

glaub die erste Frage ist erstmal die technische Machbarkeit.
Die Mehrwertigkeit die Zweite :wink:

Also mein Nokia N900 war sogar mal ein mobiler Freifunkknoten, aber da lief ja auch ein Art Debian drauf und kein Android.

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Ich find die Idee noch nicht so schlecht, hab aber einen bestimmten Verwendungszweck im Hinterkopf.
Meine Idee war, dass ein (Android)Handy ja eigentlich ein sehr schneller und leistungsfähiger „PC“ ist. Dual, Quad-Core Proszessoren etc. Zudem mit wenig Strom bzw. einem kleinen Netzteil auskommt und außerdem in der Bauweise sehr klein ist.
Daher mein Idee ein Handy als VPN-Offloader umzubauen um so mehr Datendurchsatz als die Plasterouter zu bekommen.
Einziger Haken ist ein fehlender LAN Anschluss. Vielleicht mit einem miniUSB zu LAN Adapter möglich?
Lieg ich da generell falsch? Wäre das technisch machbar (also Android weg und einfach nur „Freifunk“ drauf).

Nehmt mir die Illusion nicht zu schnell. :wink:

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Ich glaube dann wären wir bei den Banana/Raspberry Pi’s. Die haben ihr Lan auch über eine Art USB-Schnittstelle realisiert. Die begrenzt leider den Durchsatz so stark (@MPW du darfst mich gerne korrigieren wenn ich das falsch verstanden hab), dass der Durchsatz stark sinkt.

Vielleicht finden wir heute abend ja einen vernünftigen Adapter für Handys. :slight_smile:

Mir schwebt eine Vision vor, dass sich alle auf Ihrem Handy einfach eine zu programmierende Freifunk-Router-App innstallieren und wir dadurch schnell eine riesige Mesh-Wolke erhalten.

Handys sind überall anwesend und wenn das schnell zu installieren ist, bekommen wir dadurch eine riesige verstärkung im Freifunk.

Internet-Flatrrates fürs Handy werden auch bald kommen und dann hat man mit jedem Handy einen mobilen Knoten

Hast du dein Mobfon schon einmal längere Zeit im Hotspot-Modus laufen lassen? Der Modus heisst nicht umsonst "Hot"spot. :wink:
Viele Geräteakkus werden sogar trotz Netzteil langsam leer, weil nicht schnell genug nachgeladen werden kann.

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Genau!

Wie man das mit dem Akku löst ist zweitrangig (während des Hotspot betriebs am Ladegerät lassen oder es gibt z.B. Akkupacks mit 20Ah, Solarzellen, …)

@rubo77
Was macht das denn dann noch für einen Sinn? Ich mache ja Hotspots um Handys (und anderen Endgeräten) einen Zugang zum Netz anzubieten. Und ich kenne bisher keinen mit einer (wirklichen) Flatrate.

802.11s Mesh kennt schöne Stromsparmodi, die sich super für sowas eignen würden. Allerdings ist davon noch kaum was in Linux implementiert.

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Mit einer Handyapp sollte aber vielleicht gewartet werden bis das Routing-Protokoll nicht mehr einen Broadcast braucht. Ich will nicht wissen wie viel Traffic durch den Broadcast läuft, wenn die App Massentauglich wäre. :anguished:

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gibt schon 20GB "flat"rates, damit kommt man schon weit, aber bis so eine app fertiggestellt wäre würden ja noch monate vergehen und bis dahin gibts bestimmt auch ausreichend größere tarife.

Das spielt dann alles keine Rolle mehr, da die UMTS Verbindung und das Mesh in sich dann umgehend kollabieren, wenn sich dann Handies in Masse in ein gemeinsames Layer2 Netz einbuchen…solange bis der ersten Welle nach kurzer Zeit der Strom versagt, dann läuft es wieder ein wenig flüssiger… :wink:

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mit SERVAL solltest du über das BATMAN-Mesh mit anderen SERVAL-Nutzern Nachrichten austauschen und „telefonieren“ können. Wie gesagt, hab ichs auch noch nicht ausprobiert.
https://wiki.freifunk-rheinland.net/SERVAL_mit_Freifunk_verbinden

Ich halte es nicht für sinnvoll einen freien Hotspot über Handys aufmachen zu können. Ich sehe einfach den Bedarf oder das Szenario nicht.
Zudem wird es technisch eher schwierig, wie @CHRlS schon sagte. Dann hast Du jede Menge Datenlast für nix.

Um auf die Frage von oben einzugehen. Ich sehe da keinen Zusammenhang mit dem Pi.

Zum einen müsste Batman in den Kernel gebracht werden. Hier wäre fraglich, ob dieser dafür überhaupt die Voraussetzungen mitbringt. Aufgrund unfreirer Treiber kann selbst Cyanogen oft nur mit den originalen Kerneln arbeiten.

Und der zweite Punkt ist, wie schon angesprochen, völlige Überhitzung der Geräte.

Lese bitte nochmal.
Das Problem ist, dass die gängigen Hotspot-Modi den Akku schneller leerziehen als geladen werden kann.
Da hilft Dir dann auch kein Akkupack oder keine Solarzellen. Denn wenn ein ordentliches 2A-Netzteil es schon nicht schafft, warum sollte ein Akkupack das dann reissen.

Und das reicht dann bis zum 10ten oder 8ten jeden Monats? Bei 2-3GB Hintergrundrauschen/24h ist da schnell der Ofen aus.