Automatisch regelmäßiger reboot

Hi,

kann ich einen Router so konfigurieren, dass er sich automatisch z.B. täglich gegen 1 Uhr neu startet?
Ich habe da ein Gerät, dass alle x Wochen aussteigt - ich gehe dann hin, es sieht alles normal aus, Stecker raus und wieder rein, dann geht es wieder. siehe [Beitrag hier „Router steigt immer wieder aus“][1].
Ich kann mir nur noch vorstellen, dass es ein Problem im Zusammenspiel mit dem DSL-Router vor Ort ist.

Wenn der FF-Router nächtlich neu durchstarten würde wäre er schlimmstenfalls mal einen Tag offline - so meine Hoffnung.
Kann ich das konfigurieren?

PS: v2014.3
[1]: Router steigt immer wieder aus

Tausche doch testweise mal den Router aus.

Siehe Beitrag - habe ich schon. hat nix gebracht. Heute tausche ich das netzteil aus. (das hatte ich beim Gerätetausch dort gelassen)
Die Betreiber (Buchladen) sind schon leicht genervt, weil ich immer auf der Leiter rumklettern muss. ich würde das Problem jetzt gern final lösen.
2 Geräte seit nun etwa 3-4 Monaten. Alle 2-3 Wochen ist der wieder „offline“

Also wenn es autoupdate-sicher sein soll, dann Zeitschaltuhr

Das Netzteil nicht zu tauschen ist natürlich schlecht. Aber wenn das nichts hilft nimm eine Schaltuhr die den Strom zu einer unkritischen Zeit für 5 Minuten abschaltet.

Ich habe früher mal bei einem Router einen cronjob erstellt, der Nachts das Gerät ein mal rebootet. Das war allerdings pre-gluon. Ob das Autoupdate den Job zerschiesst - keine Ahnung.

Einen regelmäßigen reboot könnte ich ebenfalls gebrauchen. Eine solche Möglichkeit in der Firmware zu verankern sollte auf jeden Fall diskutiert werden.

Bei mir (WR1034ND) verabschiedet sich der Router auch alle 7-10 Tage. Er wird in der Karte noch angezeigt, taucht in der Fritzbox noch auf, die LEDs leuchten normal und auch das WLAN wird aufgespannt. Clients können sich jedoch nicht mehr verbinden. Nach einem Neustart ist alles wieder gut.

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Wenn man die crontab in die /etc/sysupgrade.conf aufnimmt, sollte auch ein Cronjob autoupdate-sicher sein:

/etc/crontabs/root

Aber sicherheitshalber noch verifizieren, dass der crond auch automatisch gestartet wird (Existenz von /etc/rc.d/S50cron prüfen)

Edit:
Allerdings sollte man dann bedenken, dass der Router evtl. nach einem Neustart kein Netz und damit auch keine Uhrzeit hat.
D.h. ein Cronjob bspw. um kurz nach 00:00 Uhr würde möglicherweise sehr oft rebooten, bis es wieder eine Uhrzeit gibt.

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@ole1210 und @StilgarBF
Nur für den Erkenntnisgewinn: Welche Hardware hängt denn am Uplink? Vielleicht ein Speedport?

Wir haben einen Unitymedia Business Anschluss. Modem ist eine gebrandete Fritzbox 6360 Cable, dahinter eine Fritzbox 7390.

Ich muss nachsehen, denke aber es war ein Speedport - ja.
Wieso? gibt es da bekannte Probleme?

Ein früheres Problem wurde mit Barrier Breaker gefixt.

Allerdings hab ich aktuell ein Problem hinter einem Speedport 723V Typ B. Der Freifunkrouter quittiert manchmal nach der 24Std-Zwangstrennung seinen Dienst. Noch habe ich keine Lösung und mir auf Verdacht eine gebrauchte Fritzbox bestellt.

Edit: Der Router, der um 10:30 noch online war, ist inzwischen wieder weg. Dummerweise ist es bei o.g. Speedport nicht möglich, die Zwangstrennung auf einen mir genehmen Zeitpunkt zu legen. Diese Konfigurationsmöglichkeit ist mit einem frühreren Firmwareupdate entfernt worden. Eine Zeitschaltuhr vor den Speedport Router zu setzen halte ich für nicht akzeptabel.

Mich beschleicht das ungute Gefühl, daß die Speedport Firmware eine kaputte IP Implementierung hat und die Clients dahinter nicht mitbekommen, daß der Uplink getrennt wurde und jetzt eine neue Adresse hat. Hierdurch hängt der fastd Tunnel im Nirvana.

Disclaimer: Alles nur Vermutungen, da ich vor Ort bisher nie eine Post Mortem Diagnose machen konnte.

Wir haben bei uns auch so einen Fall gehabt. Problem war wohl das die Speedport Firewall, die nicht konfigurierbar ist, den UDP Traffic des Fastd nach ner Zeit blockt wohl wegen UDP Flooding. Seltsamer weise ist das Problem nach unserem neuen Knoten Firmware Update, wo die Knoten auch den FastD v17 bekommen haben, bis jetzt nicht mehr aufgetaucht. Aber genau konnten wir das mangels Zugriff auf den Knoten und des Telekom Routers nicht herausfinden.

Netzteil ist getauscht.
Das bisher dort vorhandene liefert 9,4V - also ok - allerdings nat. ohne Last gemessen.

Ich gehe aber davon aus, dass es das nicht war.

Falls es das Speedport UDP-Flooding-Problem ist, ist das dann mit Firmware-Versionen > 2014.3 behoben?
Wir haben die nächste in der Pipeline (oder @jom ? ) und wenn das mit dem autoupdate erledigt ist brauche ich keine weiteren Schritte mehr unternehmen.
Alternativ: Falls es das Problem ist - hilft dann der Tägliche force-restart per Zeitschaltuhr? wenn ja warum? Weil wenn der Speedport da ein potentielles DoS erkennt und zu macht - wieso macht er dann nach einem Reconnect schon wieder auf?

Tino

@StilgarBF Ich werde dir das aktuelle Gluon am besten einfach mal bauen, dann kannst ja testen ob sich das Problem gelöst hat. :smile:

jom

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Dafür ein „Herzchen“ :smiley:

Sagst du doch selber:

Vielleicht laest sich das Speedport problem ja per Freetz loesen?

http://freetz.org/

Ich habe meinen alten Speedport 723V??? zur Fritzbox gemacht, und da ist die Zwangstrennung auf jeden Fall einstellbar und die IP Implementierung ist auch Fritzbox like

Den garantiert nicht, der ist von Huawei oder Arcandyan, nicht mit AVM-Firmware dort.
Aus den Speedports Fritzboxen zu machen geht nur bei alten Modellen, die die Telekom nicht mehr vertreibt und gerade verdrängt hat durch Annex J und Vectoring

Da wird Dir ein BarrierBreaker mehr helfen…

Aber wenn das Ding alle 10 Tage einen freeze hinlegt, dann hilft Dir auch ein automatischer täglicher Reboot nichts.
Dann ist halt nur die Uptime geringer wenn er einfriert…