Ich mag nochmal das Aachener Erfolgskonzept hier lassen:
Die „bestehende Netzwerk-Infrastrukur“ von der in diesem Artikel gesprochen wird, würde dann natürlich bei euch erst einmal aufgebaut werden.
Kurze Zusammenfassung: Innerhalb des Gebäudes hat man einfach „normales“ WLAN (aber natürlich professionell, enterprise grade) ohne Gluon oder Mesh. Die Ausleitung erfolgt über Freifunk per Offloader. An strategischen Punkten werden normale Gluon-APs platziert um Meshing zu ermöglichen, und dem Freifunk-Gedanken zu entsprechen. Damit ist natürlich möglichst breite Abstrahlung nach außen gemeint. Aber an einer Schule würde es auch Sinn machen, Mesh an gewissen Punkten innen anzubieten (z.B. Computerraum, Oberstufenraum), damit man rumprobieren kann, Bildungsauftrag und so.
Vorteile:
- Da ein Standard-WLAN-Netz aufgebaut wird, sind IT-Dienstleister mit entsprechendem Fachwissen verfügbar und die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Umsetzung ist hoch.
- Die Schule hat eine Exit-Strategie, falls es mit Freifunk Probleme geben sollte. Die Infrastruktur ist nicht freifunk-spezifisch und kann weiter verwendet werden, nur über Exit bzw. Haftung muss man sich dann Sorgen machen. (Lösungsbeispiele ohne Freifunk: Nutzerkennungen, Netzfilter…)
- Da dedizierte Geräte für die Freifunk-Mesh-Abstrahlung nach außen verwendet werden, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass selbst bei einem Freifunk-Exit zumindest diese Freifunk-Knoten erhalten bleiben.
- Sobald WLAN irgendeiner Art vorliegt ist die Motivation höher, sich um Glasfaseranbindung o.ä. zu kümmern

Nachteile:
- Nicht alle Communitys finden unser Konzept gut, da nicht überall Mesh abgestrahlt wird. Dringend vorher abklären!
- Da ein professioneller Dienstleister und eine ehrenamtliche Community miteinander zusammen arbeiten müssen, kann es da zu Reibung kommen, die ein solches Projekt gefährden könnte. Dringend vorher Planungsgespräche führen!