Freifunk API Verzeichnis - Löschen veralteter Einträge

Die API gibt die o.g. Möglichkeiten Eure Situation mit den von mir oben Dargelegten Lösungen schon jetzt abzubilden.

Warum gibt es die Regel „2-3 aktive“? Ich nahm an, dass sei offensichtlich, aber vielleicht ist es besser den Sinn noch mal zu betonen: Es geht darum sicherzustellen, das die dort eingetragene Community API Datei (bzw. die Referenz darauf), aber letzten Endes auch diese Community API Datei selbst gepflegt wird und das dieses langfristig sichergestellt ist. Das dürfte im Interesse aller sein. Vielleicht ist es wichtig zu erwähnen, dass es „2-3 aktive“ und nicht „2-3 Anwohner“ heißt. Es gibt keinen Zwang dort eine Community auszurufen, aber Ihr dürftet es, wenn sich 2-3 aktive zusammenfinden (diese dürften auch aus anderen Orten kommen), wichtig ist nur, dass Sie dort aktiv sind (also sich um die Router kümmern und für Leute ansprechbar sind, die sich ebenfalls dort atkiv zeigen möchten). In diesem Fall rate ich aber dringend dazu das Feld „metacommunity“ zu setzen, weil der Verbund - ich nenne Ihn mal „Inselfunk Sylt“ - das gemeinsame Freifunk-Leben stattfindet. Die „kleine“ Community muss keinen eigenen Meeting Place haben, das Adress-Objekt kann weg gelassen werden. Ich empfehle es wie o.g. zu setzen.

Ich bin zum Beispiel in mehreren Communities aktiv und das teilweise auch mehr als 100km entfernt von meinem Wohnsitz (dort leiste ich via Internet meine Beiträge). Es gibt KEINE Regel das man nur in einer einzigen Community aktiv sein darf.

Nur weil es derzeit nur einen einzigen Anwohner oder im Extremfall gar keinen Freifunker in Freifunk List gibt, muss das ja nicht heißen, dass dort keine Community aktiv ist. Wenn dort 2-3 Leute aktiv sind, wäre es nicht falsch diese „Community“ auszurufen.

Es gibt bereits Pragmatiker die exakt so bereits mit der API verfahren. Sie machen die „Fläche“ / den „Landstrich“ für den Sie sich zuständig fühlen über zig solcher Communities sichtbar und organisieren alle diese dann in einer Meta Community. Wobei dann „die Flagge der Meta Community“ das eigentliche „Markenzeichen“ des Verbundes ist und die Bezeichnungen für die Communities in der Praxis keine bzw. nur eine untergeordnete Rolle spielen, als Meeting Place wird dann ein Ort in dieser Fläche proklamiert.

Natürlich zwingen wir niemanden pragmatisch zu sein - aber wenn man auf der Karte stattfinden möchte kann man es. Heute schon.

Ich wünsch mir, dass alle Communities mit „Besonderheiten“ versuchen die API in diesem Sinne zu verwenden, zumindest aktuell. Gerne helfe ich dabei.

Zusammengefaßt also: es ist absolut gewünscht, daß virtuelle Communities kreiert werden, um einen Community-Namen, der nicht aus dem Namen einer geschlossenen Ortschaft besteht, als deren Meta-Community in der API unterbringen zu können.

Dann soll es so sein. :Durchgestrichene-Windmühlen-Emoji:

Bei dieser regen Diskussion müsste eigentlich die Überschrift angepasst werden …

Nun wieder zum Löschen veralteter Einträge: Es gibt einen neuen Lösche-PR für Einträge, welche länger als ein Jahr nicht funktionieren: delete 14x (15.08.2018-01.07.2016).

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Danke für die Aufräumarbeiten, @Olaf.

Es wäre natürlich interessant zu sehen, was mit dem verwaisten Communities vor Ort tatsächlich passiert ist. Gibt es noch Netze? Falls ja, wie werden die verwaltet?

Und zur Diskussion um die Metacommunities: Mir persönlich geht es nicht darum, ob man Metacommunities da auf Umwegen reinprökeln kann. Sondern dass die API strukturell überholt ist und geändert werden sollte. Da bin ich ganz mit @adorfer einer Meinung. Das wäre mMn ein Fall für den Freifunk-Community-Council oder man forkt das Dingen einfach und stimmt mit den Füßen ab.

Mir ist auch nach wie vor nicht klar, wie Freifunk Münsterland dort sinnvoll eingetragen werden könnte, da es in über 75 Kommunen, die wir betreuen, nur in etwa 3-5 Domänen (=Kommunen bei uns) aktive Mitglieder gibt. Das entspräche nicht annähernd einer sinnvollen Repräsentation und ist mMn sinnlos. Auch nach @christian.weiss s ausführlicher Abhandlung sehe ich nicht, wie es funktionieren könnte ohne Geistercommunities zu erzeugen.

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Ich würde inzwischen ein yml-script vorschlagen, das aus meta<sic!>-Dateien und einer „Liste aller Orte mit gelbem Schild am Ortseingang“ solche Geister-Orts-Communities erfindet.

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Ein neues Jahr - das Aufräumen geht weiter:
delete 7x (17.03.2019 - 29.09.2018)

Ich möchte den Vorrednern zustimmen, dass es durchaus Sinn ergibt, Communities auf Gebiete statt Städte zu beziehen.

Konkretes Beispiel, bei uns in Freifunk Franken wird die API einmal zentral versorgt.
Warum? Weil wir uns als eine Community sehen und es bisher niemand als wichtig genug erachtet hat, hier sein eigenes Ding zu machen.
Alle sind zufrieden mit dem jetzigen Weg.

Das Problem ist aber, unser gesamtes Gebiet ist als Freifunk Aschaffenburg eingetragen.
Ja, wir haben die Meta-Community FF Franken eingetragen, aber schön ist es nicht wirklich und richtig ist es definitiv nicht.

Warum nimmt man hier den Communities die Wahlfreiheit?
Es ist ja eine Karte, also sehe ich doch in welcher Stadt ich suche und brauche hier kein künstliches Zergliedern einer regionalen Gruppe auf Ortschaften.

Das erhöht auch nur wieder den Verwaltungsaufwand.
Würde es bei uns nicht zentral eingespeist, wage ich zu bezweifeln, dass jede Ortschaft hier gelistet wäre.
Einfach weil es zusätzliche Arbeit ist, die sich nicht jeder machen will.

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Bei uns im Freifunk Rhein-Neckar habe ich das gestern auch mal nachgeschaut. Wir stehen als Mannheim drin. Aber in Wirklichkeit müsste da dann Mannheim, Heidelberg, Weinheim, Ludwigshafen, Bergstraße (eigentlich ist das der Kreis, wenn man nach Städten geht müsste man da wieder Bensheim, Heppenheim, Viernheim, …), … eintragen. Und dann gibt es aber auch noch eine Community Freifunk Bergstraße die sich mal von uns abgespalten hat (Gebietsmäßig sind die aber nur in Heppenheim aktiv), … Die Router laufen zwar, das war es aber auch. Weder scheint es dort Updates für die Router zu geben, noch „Community Arbeit“.
Es ist also nicht so einfach das in ein enges Korsett zu zwängen. Die echte Welt ist komplizierter.

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Da uns 2015 der Eintrag „dreilaendereck“ verboten wurde, haben wir das Ganze einfach automatisiert. Ein Skript zerlegt die Kartendaten und weist die Knoten anhand der Koordinaten den einzelnen Ortschaften in denen unsere Freifunker sitzen zu. Führt zwar zu winzigen Kuhkäffern in der API, aber es ist korrekt :smile:

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Hast Du mal einen Link zu dem Script?

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Mit der Definition Knoten = Freifunker reicht es ja eigentlich, die Orte mit >3 Knoten zu finden, nachdem man die Koordinaten durch’s lokale Nominatim gejagt hat … Hmmmmm.

Das hatten wir auch mal überlegt. Aber ich finde einfach, es sollte nur dazu einen API-Eintrag geben, wo es auch aktive Freifunker vor Ort gibt. Sonst hat das was von der inzwischen verbotenen Praxis, dass Firmen sich lokale Telefonnummern mit passender Ortsvorwahl geholt haben, ohne dort präsent zu sein.

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Hmm, das könnte man via Sipgate und ein paar Strohmenschen (für die Bestätigungs-Briefe) durchaus hinbekommen. So quasi als Gegenleistung dafür, dass sie an einem „neuen Ort“ einen Freifunk-Router in Betrieb nehmen.

Aber wer würde ernsthaft eine Freifunk-Hotline (aus den gelben Seiten?) anrufen wollen.

Ein weiterleitender Telefonanschluß mit Briefkasten ist auch keine »Präsenz«, aber das doch auch gar nicht das Thema. Jenes ist die Diskrepanz zwischen gewünschter und existenter Realität und wie man damit umgeht. Die API-Macher sagen »gar nicht, paßt Euch unserem Plan an« — und da man jedes System mit genug Energie ad absurdum führen kann, heißt es warten, bis eine kritische Masse »Challenge accepted« sagt.

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Lies nochmal. Ich habe Geistercommunities mit dieser eher verwerflichen und wie gesagt inzwischen verbotenen Praxis verglichen. Nicht vorgeschlagen, das so zu machen.

Don’t feed a trolling adorfer :wink: