»Freifunk in $Region«

Fortsetzung der Diskussion von Vernetzungstreffen Freifunk im Norden:

Nein, der Forenbereich war »Vereine/Freifunk Nord«, der Titel aber »Vernetzungstreffen Freifunk im Norden«.

Und »Freifunk im Norden« findet mindestens soviel außerhalb des Freifunk Nord e. V. statt – Freifunk Nordwest, Freifunk Bremen, Freifunk Münsterland, Freifunk Greifswald, Opennet Initiative, Freifunk Müritz, Freifunk Feldberg, Freifunk Neubrandenburg, Freifunk Nordheide, Freifunk Uelzen, Freifunk Kreis Gütersloh, Freifunk Lippe, Freifunk Bielefeld, Freifunk Herford, … – wie innerhalb.

Nunja; SH, HH und ein Streifen NI lt. Eigendarstellung:

»Nordheide« z. B. beobachte ich aus Interesse genauer, und da sehe ich durchaus Diskrepanzen (Eigenständigkeit, »Aktuelle Firmware-Version: 2017.1.4« lt. FFNord vs. 2018.2 auf FFNH-Server).

Sprich: FFNH sehe ich nicht (mehr) als durch den Freifunk Nord e. V. vertreten an. Nicht meine Baustelle, und vermutlich pflegt man ein nordisch-abgeklärtes Miteinander, aber derlei führt bei Außenstehenden zu generellen, unterschwelligen Aversionen gegen plakative Benamsungen. Auch bei hamburg.freifunk.net würde ich nicht von einer »Vertretung« durch den Freifunk Nord e. v. ausgehen?

Ich würde nicht »immer« sagen, aber »oft« trifft es wohl. Als FFRN-Mitglied finde ich denn auch https://freifunkbw.de/karte/ befremdlich, in dem der Freifunk Rhein-Neckar auftaucht … zumal die Seite https://vzffnrmo.de, angeblicher Träger von https://freifunkbw.de, sanft entschwunden scheint:

wusel@luggage:~$ host vzffnrmo.de
vzffnrmo.de mail is handled by 10 mail.vzffnrmo.de.
wusel@luggage:~$ host www.vzffnrmo.de
Host www.vzffnrmo.de not found: 3(NXDOMAIN)

Nope. Nicht unter dem Titel »Freifunk im Norden«. Denn »der Norden« umfaßt klassisch eben SH, HH, NI, HB, MV sowie Teile von NW und ST — the wording is important. »Freifunk im Einzugsbereich des Freifunk Nord e. V. und Umzu« wäre eine Option der Betitelung gewesen; anyway, es wurde klar gemacht, daß mit »Freifunk im Norden« doch nur »die Communitys aus dem „Freifunk Nord e.V.“-Bereich« gemeint sind — was immer das für u. a. Nordheide oder Hamburg bedeuten mag.

Sollte es echten »nordischen« Koordinationswillen geben, just drop me a note … :slight_smile:

Vzffnrmo.de ist die Domain für den Verein zur Förderung freier Netze Region Mittlerer Oberrhein e.V., dem Verein hinter https://karlsruhe.freifunk.net (und einigen anderen Freifunk bezogenen Projekten im Raum Karlsruhe und Umgebung. Wir verwenden sie zur Zeit aber ausschließlich für eMail und haben bis jetzt keine eigene Vereinswebsite gebastelt.

https://freifunkbw.de/ wird allerdings definitiv nicht von uns betrieben?
Da die Seite bei mir nicht lädt kann ich leider nicht nachvollziehen warum da unser Verein anscheinend im Impressum steht.

Moin,

da die Forumswebseite bei mir zumindest in Bad Gateway kurt, per Mail.

https://freifunkbw.de/ wird allerdings definitiv nicht von uns betrieben?
Da die Seite bei mir nicht lädt kann ich leider nicht nachvollziehen warum da unser Verein anscheinend im Impressum steht.

Screenshot von eben anbei; da ist von ffbw.de die Rede, das gibt bei mir z. Zt. eine Nginx-Willkommensseite (Screenshot available).

@wusel Ich verstehe die Substanz deiner Nachricht leider wie so oft nicht.

Aus Sicht des Bundeslandes Schleswig-Holstein sind ALLE anderen Bundesländer nicht mehr der Norden Deutschland, sondern eine „billige Kopie“.

Ich finde die Trennung nach Bundesland erstmal nicht so schlimm. Das erleichtert sehr die Zusammenarbeit mit der Landesregierung. Ähnlich ist/war für Niedersachsen auf Wunsch der Landesregierung auch geplant.

Die Domains ffbw.de und freifunk-bw.de werden vom Freifunk Rhein-Neckar e.V. gehalten.

Wer freifunkbw.de hält kann ich nicht sagen sofern das nicht der „Verein zur Förderung freier Netze Region Mittlerer Oberrhein e.V.“ aus dem Impressum ist.

Keine Ahnung was das für ein Chaos ist :man_shrugging:

Also die A und AAAA Records von freifunkbw.de zeigen ja auf saturn.see-base.de
Und see-base.de hat ein Impressum in welchem eine Privatperson steht: Impressum / Disclaimer — see-base
Und auf der Seite selbst ist dann auch noch der Freifunk Bodensee verlinkt.
@herrbett Ihr solltet das dann Mal klären wenn euer Verein da unberechtigt drinsteht. Beim FFRN sehe ich nur bedingt Handlungsbedarf, wenngleich ich auch gerne wüsste warum da „unsere“ E-Mail Adresse auftaucht. Grundsätzlich kann man aber sicherlich auch darüber reden wie man die Domains in Zukunft nutzen kann.

Ich glaube ein bisschen Hintergrund fehlt hier.

Auf einem Freifunk BW Treffen gab es mal Bemühungen einen gemeinsamen Auftritt nach Außen hin zu haben, sowie einen Platz damit man sich nach innen besser vernetzen kann. Ziel waren meines Wissens nach eine Gemeinsame Karte, und eine Suche/Linkliste aller Communitys die in BW in irgend einer form Aktiv sind. Darauf hin gab es eine Arbeitsgruppe die eine Website erstellt hat. Ich vermute das hier ist noch das Ergebnis davon. Die Website sieht wie 2018 von FFKA geforkt aus, wahrscheinlich hat man einfach vergessen das Impressum angzupassen.

An der Arbeitsgruppe selber war ich nicht beteiligt.

In keiner Weise war es Ziel ein „Freifunk BW“ zu Gründen das Anspruch auf ganz BW erhebt.

Ja, das steht da ja auch nicht auf der Seite. Und so eine gemeinsame Seite halte ich nicht für schlecht. :+1:

Es ist halt für mich nur verwunderlich das da so eine Seite ohne Ansprechpartner existiert.
Für die im Impressum genannte Adresse info@ffbw.de existiert aktuell auch kein Mailaccount. Das kann man natürlich ändern, aber ich wüsste halt auch nicht an wen ich mich da wenden sollte wenn da was kommt.
Die Domain freifunkbw.de wurde bei der DENIC ja wohl das letzte mal am 29.10.2020 angefasst. Irgendjemand scheint da also wohl „kürzlich“ nochmal was gemacht zu haben.

Ich würde halt hauptsächlich gerne geklärt wissen wer das hostet und wer dafür zuständig ist. Und es wäre sicherlich auch sinnvoll der Seite ein aktuelles Impressum zu geben.

Das ist immer eine Frage der Perspektive und erinnert mich an das Problem eines Kollegen, dessen Schwiegervater-in-Spe dagegen war, dass seine Tochter einen Südländer heiratet. Er ist gebürtiger Hamburger, (der nach Schweden ausgewandert ist.)

Faktisch halte ich dieses Regionalitätskonzept von Freifunk für überholt.
Wichtiger finde ich, dass Leute zusammenfinden, die auf der gleichen Wellenlänge sind von Toolchain, Kommunikationstools, Zielausrichtung des Freifunknetzes etc. Freifunk hat in den letzten Jahren viel zu viele Leute verloren, weil sie persönlich lieber „Freifunk wie in $andererOrtschaft“ gemacht hätten, was die Mehrheit der lokalen Community nicht wollte und die sich entsprechend dann lieber ein anderers Hobby gesucht haben.

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Sehe ich genauso. Das war auch was mich an diesesn Regionen-Claims stört (möglichst groß wirken zu wollen - denn man könnte ja mal irgendwann im Nachbarclaim schürfen - das fördert nur Konkurrenzdenken). Freifunk Communities sollten immer möglichst spezifisch benannt werden, damit die Menschen nicht verwirrt werden. Dachverbände, um gemeinsamen Verwaltungsaufwand, Öffentlichkeitsarbeit und Finanzkoordination zusammenzufassen, kann man immer noch gründen. Das steht auch nicht dem Dezentralitätsgedanken entgegen, denn der „Ortsverband“ tritt einfach wieder aus, wenn er unzufrieden ist - das Netz bleibt in seiner Hand.

Konkret störe ich mich auch nicht groß an Freifunk „Nord“, auch wenn Freifunk Schleswig-Holstein zutreffender wäre und sich bestimmt einige Leute dorthin verirren, die nicht aus SH kommen (freifunksh.de ließe sich übrigens noch registrieren).

Ich bin nur selber in die Falle getappt und habe mich als Wahl-Niedersachsener von dem Topic angesprochen gefühlt. Der FNorden e.V. hatte sich damals extra nicht „Freifunk“ genannt, um keine Gebietsansprüche zu stellen. Ein bisschen später wurde dann, soweit ich weiß, Freifunk Nord gegründet. Shit happens…

Persönlich bin ich der Meinung, dass wir als Freifunker zusammenrücken müssen und die regionalen Vereine nur dafür da sind, um sich den regionalen Gegebenheiten anzupassen. Damit meine ich auch nicht, dass Freifunk ein trojanisches Pferd ist, sondern dass es vielseitig ist und der Fokus im Nutzen unterschiedlich liegt - Freifunk ist an sich ein demokratisches Konzept und kriegt dann halt die Farbe der regierenden Partei, um Akzeptanz zu erwirken (vorausgesetzt die Partei ist demokratisch - Zensurfunk würden wir wohl eher nicht machen).

Was ich großartig finden würde, wäre eine Art (monatliches?) Community-Wichteln. Dass man ein mal im Monat ein Treffen mit einer anderen Community gemeinsam abhält und sich darüber austauscht, was man so macht. Beim Lockdown bietet sich das an. Um das zu organisieren, habe ich leider aber aktuell auch keine Zeit.

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Ja und nein.

Nicht ausgehend von einem öffentlich geförderten Hotspot-Netz, sondern dem Freifunk-Ideal, kann Freifunkarbeit – »Klinkenputzen« – nur vor Ort erfolgen. Dafür braucht es regionale Gruppen, eben Menschen vor Ort.

Allerdings fehlt mancherorts, in letzter Zeit gefühlt zunehmend, die kritische Masse für Aufbau, Er- und Unterhalt eigener Infrastruktur — so wie es schon 2015 im Nordwesten der Fall war und aktuell in NRW auch vermehrt durch Freifunk Münsterland aufgefangen wird.

Insofern ja zu:

… wobei ggf. auch Abstriche bei »Toolchain« oder »Zielausrichtung des Freifunknetzes« gemacht werden. Siehe Münsterland, und neuerdings auch Lippe, als technisches Auffangbecken für entfallende Infrastruktur.