Christian, dafür, daß Du schon drauf gewartet hast, fehlt es der Replik dann aber erstaunlich an Tiefgang.
Ich denke, daß Freifunk nicht noch weitere Trittbrettfahrer benötigt, sondern Funktionsträger mit Rückgrad, die Bürgerengagement um des Bürgerengagements fördern wollen. In einigen wenigen Gemeinden klappt dies ja, vielleicht wirkt mittelfristig ja dieses Vorbild. Insofern mag es also zielgruppenorientiert sein, aber die Zielgruppe ist nicht die, die Freifunk benötigt. IMHO, YMMV.
Von einem »Marketing-Fuzzi« zu lesen, daß er gezielt Trash abliefert, um überhaupt was abliefern zu können: Respekt. Hut ab für Dein Engagement, ich nehme Dir ab, daß es ein ernstgemeintes Angebot war, allein, »bitte die Örtlichen „Entscheider“ auf diese Webseite hin weisen« kann ich aus den schon genannten Gründen nicht.
Sicher wäre es gut, würde »Freifunk politisch gewünscht«; tatsächlich ist das hier vor Ort auch durchaus der Fall, zumindest lt. Antragslage. Aus Sicht der Verwaltung, als auch des lokalen Stadtmarketings, erscheinen die Ideale hinter Freifunk aber irrelevant zu sein; wichtig scheint zu sein, wie mit minimalstem Mitteleinsatz der maximalste Marketingnutzen erzeugt werden kann, auch auf dem Rücken der Freifunker.
Legitimer Ansatz auf jener Seite, und daher, wie gesagt, die falsche Zielgruppe, bedient mit der falschen Ansprache. Ein passenderes Erklärbär-Video wäre aber hochwillkommen.