Hypervisor/Virtualisier auswählen

Tja, gib mir Sicherheitsupdates für Flash auf i386 unter Linux und ich benutze es (ungern) weiter. Aber so sollte ich es wohl eigentlich möglichst bald herunterschmeißen …

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Eben. Läuft gut, läuft stabil, kein Versionsgemüse wo man sich erst eine halbwegs lauffähige raussuchen muss.

Und wenn die Maschinen angelegt sind administriert man die Server ohnehin per SSH. Zum Neustarten einer VM reicht das Webinterface vollkommen aus und braucht keinerlei Erweiterungen.

Da Du und ich ohnehin über den vSphere Client arbeiten können Dinge die besser über den Client gemacht werden (bspw. das Hochladen von ISO in den Storage) dann auch von uns gemacht werden.

Der Umstieg auf eine andere Virtualisierung sind zum jetzigen Zeitpunkt im Übrigen nicht der Wille oder Plan des Vorstands, sondern maximal Einzelwünsche und keineswegs verabschiedet.

Google f*cking Chrome

Mein Senf zum Thema:
Ich werde kein VMWare bedienen.
Proxmox ist nicht mein Favorit, aber gut benutzbar.

Wenn es ein Eulenblech ist bitte bei Proxmox bleiben!!

Ich hatte mit qemu+libvirt nie Probleme. Habe es auf 3 Blechen (nicht Freifunk) seit einem Jahr laufen mit Last.

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Ich habe testhalber XEN mit paravirtualisierung eingesetzt. Die Performance ist hervorragend.

Dafür müssen lediglich alle Kernel Module die in den VMs benötigt werden auch im Gastsystem installiert werden.

Der Durchsatz ist wirklich gut, da die CPU kaum mit interrupts belastet wird. Ganz anders als bei KVM, zumindest bei modernen CPUs.

Zwischenzeitlich hatten wir allerdings Probleme mit Ausfällen der Bridge, das passierte in den letzten Monaten nicht mehr.

Aufgrund des Standort des Blechs kommt es aber nur zum Monitoring zum Einsatz.

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@descilla hat ein Ansible-Skript gebaut, das Libvirt-VMs aufsetzt und automatisch mit Debian bespielt und auch noch die passende Netzwerkkonfiguration einstellt, das geht irgendwie über den Debian-Installer. Die notwendigen SSH-Schlüssel werden auch direkt eingespielt. Dann kann die neue VM direkt ins Ansible aufgenommen werden und von innen konfiguriert werden.

Dauert wohl relativ lange weil es jedes Mal installiert wird. aber läuft ansonsten komplett automatisch. Also einfach abends anstellen, morgens fertig.

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OT:
Gibt es sowas wie Shared cache inter Debian? Unter Arch kann man den package cache per NFS mounten, dann installiert er lokal vom cache des Host.

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Du kannst zum Beispiel den apt-cacher-ng als Proxy verwenden.
Die apt.conf brauch dann nur einen Proxy Eintrag.
Apt-Cacher Homepage

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Gute Idee, werde das die Tage mal einbauen. Das per initrd-inject in die Installation rein zu schießen sollte ja nicht das Problem sein.

Also jeder hat seine Vorlieben, aber ein richtiges KO der einen Technik gegenüber der anderen hab ich noch nicht gehört.

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Mein Ranking ist XEN (nein nicht der proprietäre XenServer, sondern XEN + libvirt) > KVM > VBox sowohl in Performance als auch Komplaxität
VMWare und der XenServer kommen aus Gewissensgründen nicht in Frage.

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Mit Xen hätte man einen Kernel für alle VMs.
Da müsste man sich im Klaren sein, dass man nie eine VM „mit anderem Batman“ wird starten können.
(Ansonsten nutze ich Xen seit mehr als 10 Jahren in mehren Instanzen produktiv und behaupte, das das solide ist, nur halt erstaunlicherweise ca 5 Prozent weniger performant als KVM. Was aber außerhalb des Diskio-Rennens egal ist.)

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Seit wann? Normalerweise kann man da für jede VM einzeln Kernel und Initrd in der jeweiligen Konfigurationsdatei einstellen.

Bei XEN gibt es auch mehrere Virtualisierungsmodi, also Paravirtualisierung oder Vollvirtualisierung.
Meines Wissens hat man trotzdem immer einen eigenen Kernel.

Hi :smile:

Ich nutze privat auch VMware für meinem Hypervisor. Es gibt einen kostenlosen Esxi Vsphere Server.
Proxmox kann ich nicht empfehlen, damit habe ich sehr oft Probleme im Bereich virtuelle Netzwerkinterfaces gehabt.

ESXI 5.5: VMware vSphere Hypervisor kostenlos herunterladen
ESXI 6: Download VMware vSphere Hypervisor for Free
Dafür muss man sich nur auf der Seite anmelden und kann die Lizenz kostenlos herunterladen.

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Wir verwenden seit neuestem Proxmox 4 auf einem i7 Server. Insg. 4GW VMs laufen auf dem Host der derzeit eine maximale Last von etwa 25% erreicht.

Bisher nicht ein Ausfall.

…den man sogar, genau wie auch das vCenter, mit der „VMware Workstation for Linux“ unmittelbar und vollumfänglich unter Linux bedienen könnte.

Und dank des „ESXi Embedded Host Client“ hat man dann auch im kostenlosen Hypervisor ein schickes Webfrontend.

Dank an Mattes fürs Raussuchen und Austüfteln!

Du vergisst zu erwähnen, dass das Webfrontend Adobe Flash braucht, also auch nicht ohne prop*$! Software auskommt.

Bei uns läuft Proxmox ebenfalls stabil. Abstürze von denen ich hörte waren den Billig-Blechen bei OVH zu verdanken.

Nö, steht nix von in den System Requirements.

Woher nimmst Du diese Erkenntnis?

Dann ist das also ein neuer Ansatz… (?)

Vielleicht fängst Du mal an zu lesen, statt immer nur zu schreiben.

Ja, ein neues eigenes Webfrontend für den Hypervisor.

…genau so, wie es auch keine Billig-Bleche bei OVH gibt, da OVH die Enterprise Marke des OVH Konzerns ist. Vielleicht meinst Du kimsufi, man weiß es nicht, das kann man dann erraten.

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