"Kostenloses WLAN in Bayern"

Moin.

ich stieß gerade auf Herrn Söder
http://www.tvtouring.de/mediathek/video/kostenloses-wlan-fuer-hafenlohr/
(vermutlich schließt das hieran an: Bayern: Kostenloses WLAN in allen Gemeinden bis 2020)

Wenn ich den TV-Beitrag richtig verstehe, werden/dürfen die Gemeinden ein „Bayern-WLAN“ auf ihre eigenen Unterhaltskosten betreiben und wenn ich als Nutzer einmalig Nutzungsbedingungen „abgenickt“ habe, bucht sich mein Client überall in Bayern in das bayrische WLAN-Netz ein.

Welche Bestands- bzw. Nutzungsdaten erhoben werden (vermutlich mind. wohl E-Mail-Adresse?) erscheint mir unklar.

J.

sobald man sich registrieren muss ist ja nicht mehr kostenlos sondern man bezahlt mit seinen Daten.
Btw finde ich den Ausdruck kostenloses WLAN eh schrecklich.

Oder seit wann gibt es eineWLAN-Steuer oder -Abgabe ?
WLAN ist bis auf den Strom immer kostenlos :smile:

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Wenn die das ähnlich wie Eduroam organisieren, dann könnte ich mich sogar mit so etwas anfreunden.

Das wäre in etwa: Einmal auf analogem Wege registrieren, dann gibt es Zugangsdaten für ein WPA2 Enterprise Netz, und technisch kann ich mich einfach immer einloggen und hab den Link Layer auch verschlüsselt.

Und wenn man bei der Registrierung auch noch den authoritativen Server aussuchen kann (und z.B. Vereinen wie dem CCC oder Freifunk erlaubt wird, einen solchen Server in den Verband einzubinden), wäre das dank dem Feature mit der anonymen Identität auch noch recht privacy-freundlich.

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Soweit mir bekannt gibt es beim ersten (? - oder evtl. auch nach Zeitraum X wieder) Benutzen ein Captive Portal bei dem man nur die Nutzungsbedingungen akzeptieren mus.

Etwas genauer sieht man das in diesen Videobeitrag.

Betreiber ist übrings zumindest zum Teil Vodafone, ob es noch andere Betreiber gibt kann ich nicht beurteilen.

Auf der Vodafone/KD Seite kann man über den „Hotspot Finder“ und dem Suchbegriff Bayernwlan relativ viele Hotspots finden, wenn jemand genaueres wissen will kann ja mal bei einem vorbeifahren und die Nutzungsbedingungen kopieren.

Steinzeit-Technik eben.

Das würde ich so nicht sagen, ohne VPN spart man sich ggf. die zertifizierte Smartcard und Reader einer ggf. eine kostenpflichtige KryptoBox um VPN weiter nutzen zu dürfen. Ich bin mir nicht ganz sicher was die BN Agentur da wieder strickt und für wen es gelten soll. (TR TKÜV, Ausgabe 6.3) Ausgabe April 2016.

Ein Gesetz für ein offenes Wlan ohne Captive Portal würde einiges erleichtern.

Was würdest Du nicht sagen?

Meiner Meinung ist ein Captive Portal (statt einer Zertifikats-Lösung auf 11u-Basis z.B.) in jedem Falle sinnvoller.
(Und ja, es gibt Altlasten. Für die muss man dann halt etwas dazwischenschalten.)