Kritik an regulierenden Strukturen im Freifunk

Ohne den FFFN gäbe es Freifunk nicht. Aus der ersten Community in Berlin stammt die Idee und die erste technische Grundlage. Sie haben über zehn Jahre Erfahrung und sich unzählige Male um das Thema verdient gemacht. Ein bisschen mehr Respekt wäre durchaus angeraten.

Das Council wurde, meines Wissens nach, durch Nominierung und Wahl aufgestellt. Es setzt sich aus Vertretern aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen. Demokratischer geht es wohl kaum.

Auf welche Gesetze beziehst du dich bei deiner Aussage?

… aber fragen wir doch mal anders herum: Wie sähe deiner (@Pinky) Meinung nach die ideale Struktur der Freifunks in der Welt aus, damit getroffene Entscheidung auch für dich Gültigkeit hätten?

  • Welche Organe wären zu schaffen?
  • Wie sähen die Wahlen aus, um diese Organe zu besetzen?
  • Wer erhält die Kontrolle über die global mit Freifunk assoziierten Domains?

ROFL
welches Regelwerk? von wem wann/wo beschlossen?
Dritter Schritt vor den zwei ersten. Grössenwahsinn.

Ich halte nach wie vor das System der Sitzverteilung der AC für nicht nachvollziehbar, da es die Struktur der Republik nicht im Ansatz repräsentativ wiederspiegelt. Informationen dazu sind ebenfalls nirgendwo zu finden.

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hab ich mich nicht mit beschäftigt. Für mich fehlt es im Ansatz bereits an jeglicher Legitimation, gleich wie die Sitzverteilung ist.

Viel gibt es da auch leider nicht mit dem man sich beschäftigen könnte. Die Verteilung sieht zusammengefasst in etwa vor, dass die kleineren Bundesländer einen Sitz haben, die größeren 2 Sitze. :joy:

Die Bildung des Council wurde hier (Vorstellung eines Freifunk Advisory Councils für die Communities) und auf den entsprechenden Mailinglisten angekündigt. Jeder konnte sich an der Diskussion darüber beteiligen und Konstruktives beitragen.

Natürlich muss der erste Schritt weg von der aktuell vorherrschenden Meritokratie hin zu einem demokratischen System von denjenigen gegangen werden unter deren Kontrolle sich die zu regulierenden Instrumente gerade befinden und diese haben damit auch durchaus das Recht über das erste Regelwerk zu befinden.

Das ist mit der Bildung des Councils geschehen. Jetzt, da es das Gremium gibt, kann es aus sich selbst heraus die Strukturen entsprechend anpassen, da die erste kodifizierte Mitsprachemöglichkeit für alle Communities geschaffen wurde.

Stellt man diesen Vorgang in Frage, müsste man auch die Bildung so ziemlich jedes aktuell existierenden demokratischen Staates in Frage stellen. Die ersten Verfassungen wurden auf ähnliche Weise geschaffen. Also kann man den Vorgang als demokratisch korrekten ersten Schritt betrachten.

Demokratie indes bedeutet auch Mitwirkung. Wer der Status Quo in Frage stellt ist in der Pflicht eine Alternative aufzuzeigen. Ich wiederhole also meine Frage: Wir sähe eurer Meinung nach ein ideales demokratisches Gremium aus, dessen Entscheidungen ihr ungeachtet ob sie positiv oder negativ für euch sind anerkennen müsstet?

Ei ei ei, da haste jetzt aber was geschrieben. Das ist doch völlig nerdig und mit nerdigen Kram kann ja Pinky nicht umgehen. Also ist für Pinky Github völlig undemokratisch und nicht relevant.

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@freifunker hat nit nerdig ncihts zu tun, vielmehr muss gefragt werden:
mit welcher Legitimation, mit wlechen VErtretungsanspruch, auf welcher (auch rechtlichen und sozialen ) Grundlage?
ALl das fehlt.
Es ist einfach ein Interressenclub von weitgehenst in einem speziellen Punkt gleich informierten Leuten, die aber in keinster Weise irgendwie reopräsentativ sind oder gar in einer demokratischen Prozedur gewählt, zumal für so was schon wieder dur Grundlagen fehlen.

Also Lions Club beschliesst,. dass X Mitglieder als Gericht für weltweite Streitigkeiten verbindlich sind.

iss nich, gelle?

Aber keineswegs:

Sie waren die ersten und haben die Infrastruktur geschaffen über die wir hier reden.

Alle weiteren Freifunker haben sich ihrer Idee angeschlossen und nicht umgekehrt.

Rechtlich: Die Domain „freifunk.net“ gehört ihnen. Die Software auf der die API basiert wurde von ihnen geschrieben und wird von ihnen gepflegt.

Sozial: Wie oben, alle weiteren Freifunker haben sich ihrer Idee angeschlossen und nicht umgekehrt. Wir alle surfen auf der Welle, die sie gestartet haben. Daraus lässt sich schon ein Führungsanspruch ableiten.

Das eigentliche „Problem“ ist, dass ihr die Popularität von Freifunk und das Ranking von freifunk.net gerne für euer „Marketing“ nutzen möchtet. Wäre dem nicht so, würdet ihr einfach Freifunk machen und euch nicht weiter darum kümmern. Dann könntet ihr auch die technischen Grundlagen von Freifunk nehmen und etwas eigenes unter einem eigenen Namen gründen … ganz nach eurem Gusto. Aber das geht halt nicht, weil euch das den Namensbonus (den wir den Gründern des Projektes verdanken, der Kreis schließt sich) kosten würde.

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ahja, den deswegen gehört Amerika ja auch den Wikingern. Verstehe. Sehr zwingende Logik.
und da Gott am Anfang ja nur 1 Menschen, ähäm Freifunker schuf, waren es natürlich alle.

So hahnebüschene Argumentation hatte nicht mal die katholische Kirche während der Inquisition.

Man lerne: die jetzt regierenden FF-Admins und das Council wurden von Gott eingesetzt und haben ihre Rechte nicht nur auf Lebenszeit, sondern darüber hinaus

Sollte man eigentlich mal in der Presse ne Kolumne machen, aber vermutlich würde die Reaktion anschliessend wegen fahrlässiger Körperverletzung der Leser verklagt, weil die sich alle krumm gelacht haben.

Wenn Du mit so was an die Öffentlichkeit gehst, lacht ganz Deutschland und FF macht sich unsterblich lächerlich.

Meine Fresse, wie borniert muss man sein, um so was zu schreiben?

So ist das ja auch gedacht. (Zum Rest der Aussage braucht nur die Überschrift »Wir sind dezentral organisiert« zitiert zu werden, um die Mär’ vom Dachverband als solche zu entlarven.)

[quote]
Es müsste also richtiger Weise möglich sein, mehrere Einträge pro Ort und mehrere Orte pro Kreis[/quote]

Derzeit werden nur noch Ortsnamen angenommen; mehrere Orte pro Kreis/Region ist mithin heute ein Erfordernis, heißt die Community nicht zufällig nach einem Ort in der Region (was hinterher wieder außerhalb des Ortes aufgrund lokaler Befindlichkeiten problematisch werden kann; Münster/Münsterland, Paderborn/Hochstift, …).
Die fiktive Community »Nordwestliches Ostwestfalen« wiederum wird sich als solche nicht eintragen können, in Halle/Westfalen hingegen könnte ein Eintrag gemacht werden, für eine »Metacommunity« dieses Names. Über die Sinnhaftigkeit dieser, nach meinem Kenntnisstand aufgrund »Grundsatzregeln, auf die sich das Webteam vertändigt hat« eingeführten Beschränkung, könnte man mal an anderer Stelle diskutieren; ich bin mir aber nicht sicher, ob das Forum da zweckmäßig wäre.

Was derzeit, AFAIK schon weil technisch in der API nicht vorgesehen, wohl nicht geht, sind >1 Eintrag pro Ort. Das wäre dann ein Fall für’s Advisory Council, wobei auch ich mich frage, wann eine solche Konstellation, absolut betrachtet, sinnvoll wäre.

Da die EIntragung – oder die Verweigerung dieser – ins API-Directory über die Auffindbarkeit auf der auf freifunk.net gehosteten »Community-Karte« entscheidet, sehe ich jegliche inhaltlichen Beschränkungen hier extrem kritisch. Erst recht, wenn sie von einer Gruppe unter sich ausgemacht (und bestenfalls spärlich dokumentiert) werden.

[quote=„CHRlS, post:48, topic:7750“]
Interessante Meinung. Denn „diese Leute“ über die Du an der Stelle mit negativer Meinung sprichst sind durchaus eng verwurzelt mit den handelnden Personen des Fördervereins.[/quote]

Ich sprach von »ein paar Leute an den Schalthebeln«, das ist auch von der Bedeutung her ein Unterschied zu »diese Leute«. Und ja, ich halte weder diese Entscheidung Einzelner (»im Webteam«; ich habe zumindest keine Diskussion diesbezüglich vorab auf WLAN-* in Erinnerung – die Änderung kam nach meiner Wahrnehmung schleichend und nicht wirklich publiziert. 3L kam noch rein, andere nicht …) in der Sache sinnvoll noch in der Art und Weise kompatibel mit den propagierten Zielen. Siehe oben, der Eintrag oder Nichteintrag ist aus meiner Sicht von ähnlicher, wenn nicht weitreichenderer Tragweite, wie die Zuteilung oder Nichtzuteiung einer freifunk.net-Subdomain. Da letztere Entscheidung der Förderverein – imho zu Recht – nicht (mehr) treffen will, sollte mit abgelehnten API-Einträgen analog verfahen werden (lies: => AC).

Aber DAS ist nun ein vollkommen anderes Thema als die Fragestellung »wie-absolut-ist-die-grenze-zu-koeln«, aus meiner Sicht existiert keine geographische Grenze im Freifunk.

[quote=„Sacerdos82, post:52, topic:7750“]
Das Council wurde, meines Wissens nach, durch Nominierung und Wahl aufgestellt. Es setzt sich aus Vertretern aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen. Demokratischer geht es wohl kaum.[/quote]

Nominierung ja; Wahl nur bei mehr Anwärtern als »Posten« für des Bundesland. Ich hoffe, es gibt nach der ersten »Amtszeit« generell mehr Bewerber als Posten — wenngleich es eher eine undankbare Aufgabe ist, wie auch dieser Thread eindruckvoll zeigt. seufz

Als Schlußsatz wollte ich eigentlich dies hier stehen lassen …

… aber folgendes muß leider kommentiert werden:

[quote=„Pinky, post:61, topic:7750“]
Wenn Du mit so was an die Öffentlichkeit gehst, lacht ganz Deutschland und FF macht sich unsterblich lächerlich.[/quote]

Wer unbedarft, z. B. als Verwaltungsmensch oder Politiker, einen x-beliebigen Thread in diesem Forum sich ansieht, wird angewiedert für die nächsten drei Generationen verfügen, »Freifunk« nicht mal mit der Kneifzange anzufassen. Bedenkt (auch an die eigene Nase faß), daß die Inhalte hier öffentlich sind …

@scheffe2804: Achja, Opferkultur – WikiMANNia , alles klar. Unliebsame Diskussionen kann man so natürlich super beenden.

Wieviel hattet Ihr denn eigentlich schon mit nicht rein lokalen Freifunkthemen zu tun? Scheinbar gar nichts, denn Ihr scheint gar nicht zu wissen was dort los ist.

Die „Demokratische Legitimation“ sehe ich nicht als die Frage an, ein Mitarbeiter steht zu seinem Arbeitgeber ja auch nicht demokratisch da. Der Bundesverein, der den Namen Freifunk definiert, die Domain hat und die wesentlichen Entscheidungen trifft, ist nämlich kein Communityprojekt sondern nur auf sich selbst ausgerichtet, und zwar meiner Ansicht nach auf politisch linke Ziele. Und das sehe ich als Problem! Die Mithelfer und vielen Einsteiger wissen ja gar nicht was für einer Organisation sie sich unterstellen.

Mit reinen Stammmitgliedern (d.h. dort kann nur Mitglied werden der sich entsprechend Linientreu verhällt) ist das einfach nichts freies, sollte sich also auch nicht „Freifunk“ nennen. Diese Stammmitglieder steuern von Oben willkürlich, vertreten die eigenen Interessen im Namen dieser so wie es ihnen passt und beuten das politische Kapital so aus es ihnen für ihre meiner Ansicht nach linken Ziele für oportun erscheint. Es wird der wirklichen Community keinerlei Rechenschaft abgelegt und JEGLICHE Kritik perlt rückstandslos ab.

Dieser Bundesverein verteilt Spenden die in der Erwartung einer demokratischen allgemeinnützigen Organisation gespendet wurden, bestimmt allerdings willkürlich dass es pro Ort nur eine Freifunkgruppe geben darf und welche dies sein soll (nämlich eine die zu den eigenen m.A. linken Zielen passt), die anderen werden benachteiligt, diskriminiert und dürfen sich den lokal auserwählten unterordnen. In Kombination ist das meiner Ansicht nach etwas sehr zweifelhaftes, denn die Spenden und das Engagement werden ja höchstwahrscheinlich nicht zur Verteilung in solch einem System gegeben sondern der Sache wegen. Durch die absichtlich Tarnung als Communityprojekt ist dies meiner Ansicht nach eine Täuschung der MIthelfer und Spender.

Die eigentlichen für Freifunk vorgebrachten Ziele gehen dabei schon lange unter den Befindlichkeiten einzelnener Stammmitglieder unter, wer die politischen Ziele von Oben nicht ausreichend unterstützt wird diskriminiert und rausgemobbt: Die Opferkultur hatten wir gerade schon, es wurde allerdings auch Leute im Forum geblockt und mundtot gemacht. Es wurde dafür sogar versucht diese offensichtliche Macht von Oben irgendwie legitimiert aussehen zu lassen, es wurde ein Versucht gestartet einen Ausschuss aus lokalen Vertretern mit linientreuen Leuten zu besetzen. Erstaunlicherweise ist man daran gescheitert also bleibt es einfach beim Basta-Bescheid des allmächtigen Bundesvereins, was nicht heißen soll dass dieser Feigenblatt-Demokratismus irgendetwas geändert hätte.

Das ganze ist meiner Ansicht nach schon lange ein großer Betrug an Freiwilligen, da diese gar nichts davon wissen. Okay, den meisten scheint es noch nicht einmal zu interessieren, akzeptabel finde ich das trotzdem nicht, denn ich glaube dass es schon einige stören würde oder es auf eine andere Basis stellen würden, wenn sie denn davon wüssten.

Das Engagement der Leute an der Basis ist gut, der Name wird allerdings von anderen Missbraucht und meiner Ansicht nach gehört eine Distanzierung zu dieser Bundesvereinigung und deren Namen „Freifunk“ her. Das Argument, dass ja jeder Freifunk machen kann wie er will, sehe ich als gutes Beispiel einer repressiven Toleranz.

Vielleicht sollten sich mehr Leute mit Karl Poppers Idee der offenen Gesellschaft beschäftigen.

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Bedenkt man, dass „borniert“ bedeutet, dass man ohne Würdigung der Argumente der Gegenseite auf seiner Meinung beharrt, solltest du dein eigenes Verhalten hinsichtlich dieser Formulierung vielleicht noch mal überprüfen.
Während ich meine Argumente - meiner Ansicht nach - höflich und ausführlich vorgetragen und explizit auf deine Einwürfe eingegangen bin, hast du deinen Unmut bislang überwiegend nur mit inhaltsleeren Phrasen kundgetan.

… aber zu deinem Punkt:

Ein Vergleich der, mit Verlaub, etwas hinkt. Freifunk wurde ja nicht „entdeckt“, sondern vielmehr „geschaffen“. Selbstverständlich hat der Schöpfer eines Werkes jederzeit das Recht nach eigenem Ermessen damit zu verfahren.

Darüber hinaus muss man hier zwischen der Idee (wir bauen auf Funk basierende Mesh-Netzwerke) und dem Projekt (wir nennen das ganze Freifunk, geben uns ein Logo, eine CI und eine Ideologie) unterscheiden:

  • Die Idee an sich ist natürlich frei und jeder kann machen, was er will. Eben auch ein eigenes Projekt mit eigenen Regeln gründen.
  • Das Projekt selbst ist das Werk der Initiatoren die selbstverständlich jedes Recht haben die Parameter zu definieren die für ihr „Baby“ gelten. Wer mitmachen möchte muss sich an die aufgestellten Regeln halten. Vorschläge können gemacht werden, eventuell vorhanden demokratische Strukturen können genutzt werden. Aber irgendwelche Rechte oder Ansprüche gegenüber den Initiatoren können nicht geltend gemacht werden. Es ist ja niemand gezwungen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Passt es nicht, muss man etwas eigenes Gründen.

Also kann man zwei Dinge festhalten:

  1. Ich habe mehrfach gefragt, wie du dir die Struktur von Freifunk konkret vorstellst. Darauf bist du bislang nicht eingegangen.

  2. Du möchtest das Label Freifunk scheinbar in erster Linie wegen dessen Popularität und dem damit verbunden Vertrauensvorschuss nutzen, bist aber nicht bereit die gewachsenen Strukturen zu akzeptieren, mit denen die Mehrheit der Freifunker gut klar zu kommen scheint. Ginge es dir nicht um den Schub, den dir der Name Freifunk verschafft, könntest du ja problemlos dein eigenes *funk schaffen und alles so einrichten, wie du es gerne hättest.

Edit: @SenorKaffee Ich habe die Verschiebung gerade erst gesehen, kann dieser Beitrag bitte auch verschoben werden? Danke :slight_smile:

Edit by SenorKaffee: done

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Endlich mal jemand zugibt, dass Freifunk kein Communityprojekt ist!

Wenn das so kommuniziert werden würde, würde ich Dir recht geben. Das ist allerdings nicht der Fall. Das Projekt macht meiner Ansicht nach einen anderen Eindruck, ich würde sogar noch weiter gehen, es nimmt meiner Ansicht nach billigend in kauf Leute zu Täuschen indem es sich Communityprojekt darstellt allerdings in Wirklichkeit versucht insbesondere eigene Ziele zu erreichen. Alleine der Name „Freifunk“, die ganzen Videos, alles deuted auf ein Projekt einer offenen Gesellschaft hin und nicht dass hier einzelne ihr Baby auf dem Rücken anderer ausrollen.

Und ein Projekt, dass das Baby von Leuten ist, ist kein Projekt einer offenen Gesellschaft nach der Definition von Karl Popper und sollte entsprechend heißen und es auch entsprechend kommunizieren was es den ist. Alles andere betrügt meiner Ansicht nach die berechtigten Erwartungen anderer. Insbesonder das Vertuschen, das ja mit dem Council eine ganz neue Dimmension genommen hat, sehe ich als verachtenswert an:

Die Leute sollen zum Narren gehalten werden. Erst bekommen Sie vom Bundesverein eine Absage, dann werden sie auf den Council verwiesen der ja NUR EIN ABLENKUNGSMANÖVER IST. Es ist ja jetzt schon schwer aufmerksam zu machen, was hier eigentlich läuft. Das macht es ja nochmal schwieriger auf die wirklichen Fäden hinzuweisen.

Das Ganze ist wirklich perfide!

Selbstverständlich ist Freifunk ein Communityprojekt, jeder der will kann sich beteiligen. Aber das heißt noch lange nicht, dass jeder Neuankömmling einfach gewachsene Strukturen nach Belieben umdeuten kann. Gemeinsame Arbeit an einer Sache bedeutet, dass man gemeinsam lernt und das Projekt weiterentwickelt. Dafür gibt es im Freifunk funktionierende Strukturen.

Euer spezielles Problem liegt darin, dass ihr an dem Ort, an dem ihr lebt gerne mehr Einfluss hättet, aber aus irgendeinem Grund nicht mit den anderen dort tätigen Freifunkern klar kommt. Aber anstatt das Problem auf diplomatischer, zwischenmenschlicher Ebene zu suchen und einen funktionierenden Kompromiss zu suchen, verlangt ihr von Menschen die euch nicht kennen dieses Problem in eurem Sinne zu lösen. Tun sie das nicht, liegt das dann an den „undemokratischen“ Strukturen. Das perfiede an der Sache ist folgendes: ich bin mir sicher, wäre die Entscheidung in eurem Sinne gefallen würdet ihr die Strukturen hier wahrscheinlich nicht kritisieren, sondern verteidigen.

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Da die Entscheidung eine war zwischen „Toleranz/Wettbewerb“ und „Persönliches Befinden“ ist das natürlich so! Da ist nichts perfides oder komischen dran, sondern das ist der Kern der Kritik: persönliches Befinden wird vor den Zielen des Projektes stattgegeben, da die Stammmitglieder des Bundesvereins machen können was sie wollen und das auch tun. Diese nehmen heraus was sie wollen auf Kosten des Projektes und den Interessen aller anderen.

Und da muß ich Dich korrigeren: So etwas ist in meinen Augen alles anderen als ein Communityprojekt.

Das Ganze, insbesondere mit dem Aspekt dass Freifunk ja jeder selbst machen kann wie er will, hat übrigends sogar einen Namen: Repressive Toleranz Repressive Toleranz - Was Herbert Marcuse damit meint / Dr. Christian Weilmeier - YouTube

@pRiVi Dein Fall ist, soweit ich mich erinnere, Augsburg, richtig?

Wenn ja, leite ich aus dem, was ich davon mitbekommen habe ab, dass es sich um eine persönliche Abneigung handelt. Die einfachste Lösung ist in diesem Fall natürlich miteinander zu reden. Ihr müsst ja nicht gleich die besten Freunde werden, aber meiner Erfahrung nach lässt sich mit einem Mindestmaß an gutem Willen ein Weg zur respektvollen Zusammenarbeit finden.

Der Bundesverein hat extra den Council gegründet, um seine Entscheidung nicht neu rechtfertigen zu müssen sondern auf die Gründung dessen abschieben zu können.

Meinst Du also wirklich?

Da machen Leute was sie wollen, und jeder der dagegen vorgeht und Communitygrundsätze einfordert landet auf der schwarzen Liste. Fertig.

Darum sollte man sich auf diese Personen konzentrieren und nicht ablenken, so wie dieser Vorschlag es ja eigentlich schon wieder tut.

Hast du deinen Fall dem Council denn schon vorgelegt? Trifft dieses Gremium eine Entscheidung muss es diese natürlich auch begründen. Dann hast du alles schwarz-auf-weiß.

Der Council ist zum einen nur ein Ablenkungsmanöver, das ich nicht noch füttern will, und konnte bis heute nicht gegründet werden da sich schon Leute Beworben haben allerdings keine die der Bundesverein akzeptieren will.

Wie gesagt, Linientreue Verschleierungstaktik und so…

Auch diese Frage von Dir sehe ich als Ablenkungsmanöver.