Mitgliedschaft in der EU


#1

Edit durch Tarnatos:
Dieser Thread wurde von Neue US- und EU-Regeln könnten freie Firmwares gefährden abgetrennt.

Moin.

A) Warum ist das offtopic?

B) Willkommen im Club

Zu A): Wir bitten??? Von Jemandem, oder einer Institution, die vorgibt in meinem Namen zu handeln, FORDERE ich!
Und JA, ich möchte hier in die Runde fragen: Wer von Euch hat denn diese EU gewählt, welche sich jetzt anmaßt über unser Wohl und Wehe zu entscheiden? (Auf die Antworten bin ich echt gespannt).

Und zu B): Sehen wir mal was zu meinem Beitrag passiert.
Meine Prognose: Als Spinner und Aluhutträger in eine Schublade stecken, ignorieren, oder niederknüppeln.

Dabei spühren wir es ALLE, wie unsere pers. Freiheit immer mehr eingeschränkt wird. Glauben, frei zu sein, funktioniert nur so lange man nicht merkt in welchem Gehege man sich bewegen darf! Und für uns Freifunker, scheint es so, als wenn man jetzt merkt, wo der Zaun, unsere Freiheit endet.

Jehova (Frei nach dem Film, daß Leben der Brian) :smile:

Gruß


Neue US- und EU-Regeln könnten freie Firmwares gefährden
#2

Weil ich diesen Beitrat im Thread “Suche nach zukünftigen Gluon Dualband Gerät
geschrieben habe.

Bitte bleibe sachlich.
Die RED (2014/53/EU) ist eine Umsetzung einer ETSI-Direktive.
Also faktisch eine “Überführung in EU-Recht”, so wie deutsche Gesetze häufig eine Überführung von EU-Direktiven in nationales Recht sind.

Und was die Wahl anbelangt: Das fällt alles nicht vom Himmel.
Es ist die jeweilige Bundesregierung, die StaatssekretärInnen zur ETSI entsendet, in ihrem Namen zu verhandeln. Und die werden das auch nicht freihändig tun, sondern sich mindestes Rückendeckung bei einem hiesigen Wirtschaftsminister holen.
Wenn man also irgendwo ansetzen wollte, dann bei dem.
Aber irgendwie ist der nie selbst in der Schusslinie.


#3

GuMo

Ahh, ok. Aber dennoch ist er ein Teil dieser Diskussion. … also von daher. :smile:

offtopic: Komm gut rein ins neue Jahr Andreas. Glück und Gesundheit wünsche ich Dir und deinen Lieben.

Gruß


#4

Du meinst, diese (Un)freiheit, dass man in jedem der 27 Staaten arbeiten darf und dass man in einen Großteil der Staaten reisen kann, ohne Geld umzutauschen? Zieh du doch einfach nach UK und lass uns mit dem EU-Gehetze in Ruhe.

Übrigens, meines Wissens nach, hat das nicht die EU verbockt, sondern irgendein Konsortium, das weltweit agiert. Sowohl die EU als auch die FCC haben ihre Entscheidung darauf zurückgeführt.


#6

Mich als Meinungspolizei zu bezeichnen, weil ich nur offen meine Meinung sage, wie mein Voreder auch, ist einfach dreist.


#7

Moin.

Ich sag ja: Jehova

Und ich hetze nicht, sondern stelle kritisch infrage. Eben auch durch Dinge die eben nicht über die üblichen Kanäle kommuniziert werden.

Ich gehe dann auch recht in der Annahme, daß TTIP, CETA usw., oder wie auch immer diese Konzernschutzabkommen genannt werden deine/eure uneingeschränkte Zustimmung haben?

Ansonsten danke ich Dir für dein Statement und den Einblick in deine Ansicht.

Und ja, es ist hier wohl wirklich nicht der rechte Ort politische Themen kritisch zu beleuchten. Soll es ja eigentlich auch nicht sein, außer es betrifft wohl Freifunk direkt.

Gruß

Glück und Gesundheit wünsche ich Allen und kommt gut rein.

Tante Edit Nachtrag: Ich distanziere mich davon @MPW als Meinungspolizisten zu bezeichnen zu wollen! Ich respektiere seine Meinung und seine Ansicht, auch wenn es nicht die Meine ist.


#8

Moin

Öhm . Warum ist @Comacho sein Beitrag anstößig? Wenn er diesen Eindruck gewonnen hat, dann kann man das doch richtigstellen.

Im Übrigen: Ich stelle nicht die EU als solches in Frage, sondern das was daraus gemacht wurde und wie sie handelt.

Aber auch das ist zu allgemein und soll, wenn ich die Einleitung zu der Rubrik Politik richtig verstanden habe auch garnicht erörtert werden.

schnipp
Die Kategorie Politik dient der Diskussion politischer Themen in Zusammenhang mit Freifunkzielen.

Bitte beachtet die Unterkategorien.

Hier geht es primär um die Frage “Sinn und Zweck” uns politisch
einzubringen, eigene Meinungen & Optionen der politischen
Einflussnahme.
schnapp

Gruß


#9

Nichts ist perfekt, egal welcher Partei an der Macht ist, wird es immer etwas geben, dass unangemessen oder verkehrt erscheint. Die Politik der EU wird eigentlich von der Regierungen (Rat) festgelegt. Die Kommission schlägt vor, das Parlament muss OK sagen und der Rat alles absegnen. Die meisten dürften ein EU-Abgeordnete und die Parteien der nationalen Parlament gewählt haben, damit ist diese EU von fast jeder gewählt.

Ich könnte mich auch über die BRD beschweren, hier habe ich kein Vertreter. Dafür dar ein deutschen EU-Abgeordneten (im Prinzip) meine Interesse bei der EU und damit auch ein wenig auf der BRD vertreten.


#10

Ja das mache ich, weil Du sagst das jemand der eine andere Meinung hat, doch bitte gehen soll und will Du eine von Dir abweichende Meinung als Hetze bezeichnet hast. Schon wieder offtopic :frowning:


#11

Bei ETSI handelt es sich um Strukturen wie WPO oder meinetwegen auch ISO:
Gremien, die von Industrie und Regierungen mit VertreterInnen (andere würden sagen: LobbyistInnen) beschickt werden.
Und die machen Vorschläge.
Wer da sitzt: Das ist fast wie ein Eurovision-Songcontest: Jedes Land macht’s mit der Jury etwas anders.
Deutschland kann da nur den eigenen Teil beeinflussen. Sowohl hinsichtlich der von Regierungsstellen entsandten Personen, aber auch durch die Industrie, die dort Leute schickt.
Aber Deutschland ist auch nicht klein, sondern mindestens die größte europäische Volkswirtschaft.
Und zwar eine, auf die die meisten anderen neidvoll blicken, weil sie im Gegensatz zu den anderen eher besser funktioniert. Von daher hat Deutschland durchaus Gewicht mit der Stimme, vor allem informell. Dazu muss aber der Wille vorhanden sein.

Und ja, die deutschen Maschinenbauer haben meiner Ansicht nach bei RED zumindest kleine Erfolge gehabt.
Da es aber weder QCA, noch Broadcom, noch Mediatek, noch Quantenna (um mal ein paar zu nennen) hierzulande ansässig sind und in deren Heimatländern tendenziell eher weniger OSS-Förderungen (zumindest in Sonntagsreden postuliert) oder auch nur “Mittelstandsförderung” auf der Agenda stehen: Ist halt schlechter.

Lobbyarbeit ist eben Arbeit.
Wenn man sagt “das ist Pfui” und sie nicht macht, dann muss man eben auch mit den Konsequenzen leben.
Und wenn man erst ein Jahr nach der dem formalen Beschluss aufwacht und Kampagnen erst nach bereits angelauffener Implementationsphase startet: Schlicht spät.
Und da das Thema nicht so relevant ist, dass man damit riesige Bevölkerungsgruppen mobiliseren könnte: Zu spät.