Namenswahl für neuen Verein *Freifunk an Rhein und Sieg* fragwürdig?


#21

Will ja auch keiner. Zumindest ist das nicht das Ziel des Vereines.

Auch da stimme ich zu. Ich weiß nicht wer auf die Idee gekommen ist das das so sei. Freifunk ist Freifunk.

Niemand will einen “Alleinvertretungs”-Verein aus dem Boden Stampfen!
Es wollen sich einfach vorhandene Communitys aus Rhein Sieg in einem Verein zusammenschließen um eine Juristische Person für Förderanträge etc. zu haben.
Und ich finde da kommt der Name am nächsten.

Ebenfalls Check!

Auch das ist schön! Leider hat das in der Vergangenheit nicht immer funktioniert. Die freifunk-rhein-sieg.de Domain liegt ja jetzt eh nur rum.

Alles in allem: Weniger mauern (hecken) wie im Kleingartenverein Ziehen und mehr Funken!


#22

Du erkennst aber schon, dass der gewählte Projektname (wenn auch unbeabsichtigt) zu Misverständnissen führt.
Das führt dann potentiell zu Vor-/Fehlurteilen und resultiert in Vorbehalten und/oder Aversionen.

Da kann man sich dann hinstellen und dagen “Ihr seid ja auch blöd, wenn ihr uns Dinge unterstellt, die wir gar nicht wollen.”
(Nur viele verbalisieren ihre Urteile eben nicht. Sondern reagieren einfach nur. Ohne dass ihr überhaupt eine Chance ‘für Überzeugungsarbeit’ habt.)

Das kann man durchaus bewusst als Provokations-Kultur ausleben und zur Kunst erklären. Andere würden böswillig “Trolling” unterstellen.

Wenn man es aber wirklich nicht beabsichtigen sollte, dann ist es vielleicht besser, einen weniger misverständlichen Projektnamen zu wählen, oder es zumindest an jeder nur denkbaren Stelle immer wieder darzustellen, dass man nicht falsch verstanden werden möchte.
(vgl Webseite von “www.freifunk-nrw.de” damals.)


#23

…zu den KBU Hoods:
2011 Haben sich Freifunker aus Bonn, Köln und der Eifel zusammen getan und dieses schwammige Köln, Bonn & “Umgebung” rings herum mitangeboten, um niemanden auszuschließen, der Freifunk damals schon hier ausprobieren wollte. Daran hängen überhaupt keine Gebietsansprüche oder irgendwas.

Mittlerweile ist die Dichte an unabhängigen Freifunk Communities hier in der Region Bonn-Rhein-Sieg, erfeulich hoch, was ich ausdrücklich begrüße.
Je lokaler, um so besser! Interessierte sollten im direkten persönlichen Kontakt Freifunker kennenlernen, um beraten und geschult werden zu können.

Genau hier sehe ich auch das Problem, dass in der öffentlichen Wahrnehmung, insbesondere beim Einwerben von Geldern z.B. von Land oder Kreis, der Eindruck in den Verwaltungen entsteht Freifunk-Rhein-Sieg würde die Interessen aller Communities in diesem Bereich vertreten.
Soweit ich weiß haben die meisten Communities in in direkter Nachbarschaft, oder sogar im RheinSiegKreis entweder keinen Bedarf, weil Verein schon vorhanden, oder sind auch gar nicht gefragt worden, ob sie mitmachen wollen:
Hennef(Freie Netzwerker e.V.),
Königswinter(Netzwerk Königswinter e.V.),
Bonn(kbu/c4),
Köln(kbu/c4),
Umland(kbu/c4),
Euskirchen(roots at eifel e. V. & kbu/c4)

Ihr könnt euch natürlich nennen wie ihr wollt, über das Konfliktpotenzial und mögliche Fehlinterpretationen steht ja nun hier jetzt genug, dass ihr abwägen könnt.

Wie würdet ihr denn eingewobene Fördergelder für den RheinSiegKreis verteilen?


#24

Wer sich - wie oben zitiert - bei der Vereinsgründung Gedanken über neue SSID macht, der hat das Problem nicht verstanden.

  1. Um als Anspechpartner in einer Region auf Augenhöhe akzeptiert zu werden, muss die Freifunk-Community auch auf der Ebene organisiert sein. Ein Freifunk Klein-Kleckersdorf ist auf Landes-, Bezirks- und Kreisebene kein Ansprechpartner. Wer also im Rhein-Sieg-Kreis gehört werden will, muss auch Rhein-Sieg im Namen führen. Freifunk Wellenreiter ist keiner nicht zuordnenbar.

  2. Natürlich gebe ich den Begriff Freifunk Rheinbach oder Klein-Kleckersdorf deswegen nicht auf. Dann würde ich die Gemeindeebene nicht mehr erreichen. Ich hätte hier in den letzten Jahren sicher einige Tausend Euro loseisen können, wenn wir hier genug wären einen Verein zu gründen, der Spenden annehmen kann.

  3. Lokale Gebietsvertretungen unter dem Freifunk Rheinland wären auch denkbar, ein eigener Verein ist nicht zwingend.

  4. Etwas mehr Informationsaustausch, Arbeitsteilung und Absprache könnten dem Freifunk hier nicht schaden.


#25

Wie gesagt, überdenkt das noch mal. Uns würde es massiv stören.

Ihr (TRO/SGB) habt euch, obwohl seinerzeit etwas anderes abgesprochen war, schlicht die Bezeichnung “Freifunk Rhein-Sieg” angeeignet. Gedacht war die Seite dazu eine Art “Starterkit” für neue Communities zu sein. So war dort eine Ausführliche Erklärung was die Idee hinter Freifunk ist und es gab die von euch erzeugte Firmware für einen einfachen Start. Ganz Rhein-Sieg war eine Site und eine Firmware. Es sollte nicht gesplittet werden, das wäre dann der erste Schritt der neuen Communities gewesen um selbsständig zu werden.

Ihr untergrabt das völlig mit dem angedachten Namen und euren Freifunk-Infoveranstaltungen etc. die speziell auf Werbegesellschaften abzielen. Ihr konntet es ja noch nicht mal lassen selbst bei der IT bei uns in Hennef Werbung dafür zu machen. Was soll so was? Die Stadt Hennef ist unser Fördermitgleid. Geht’s noch? Ergebnis all dieser Aktionen ist es, dass Ihr immer mehr Städte aufnehmt, die gar keine Community haben. Die Werbegesellschaften und Gewerbetreibenden sind sicher ein Standbein von Freifunk. Aber eben MIT Communites vor Ort und mit der Vermittlung der Idee dahinter. Das dies mit eurer Taktik nicht aufgeht, sieht man daran, dass wir immer wieder böse Mails bekommen, dass “der Hotspot nicht geht” und man um eine “schnelle Bearbeitung” bittet. Erst kürzlich wieder. Wir hatten das schon mal angesprochen, doch der Thread wurde auf Wunsch von @OliB intern gesetzt. https://forum.freifunk.net/t/freifunk-gone-wrong-oder-wie-freifunk-nicht-laufen-sollte/14762/17?u=chris_hef

Ein reiner Freifunk Verein ist der Freie Netzwerker e.V. zwar nicht, allerdings fördert dieser seit 3 Jahren (!) Freifunk (Da wolltet ihr damals nicht mitmachen). Im übrigen nicht nur in Hennef. Unsere Spenden an den Freifunk Rheinland sind dir sicher geläufig. Wer wird bei euch in den auf eurer Landkarte angegebenen 19 (!)(inkl. Bonn) Gemeinden und Städte auf die Suche nach Fördermitgliedern gehen? Ganz schön ambitioniert in einem der Kreise mit den meisten Einwohnern (Ohne Bonn ca. 600.000, mit 900.000).

Ich denke ihr wollt keinen Alleinanspruch? Die Domain war als Wegweiser und Starthilfe gedacht. Nicht als “Community Rhein-Sieg” oder ein Verein der sich so nennt. Warum möchtest du Sie dann haben? Wir haben euch schon letztes Jahr gesagt, dass uns eine Nutzung unter eurer Zentralansprechstelle nicht zusagt und die Domain bleibt wo sie ist. In sofern muss so wie hier kein weiterer Talk dazu geführt werden (Komisch, diesmal nicht intern)

Sorry, aber das ihr es seit Jahren nicht geschafft habt einen Verein zu gründen kannst du uns nicht vorwerfen. Da ihr uns bezüglich des Vereins bzw. dessen Namen nicht gefragt habt, hat sich da bis jetzt auch niemand in den Haaren gahabt. Die Grenzen zieht ihr, siehe eure Karte und euer Name.

Wenn das doch “nur” eine Bezeichnung ist, die nichts zu bedeuten hat, sollte es doch ein leichtes für euch sein den Namen zu ändern. Oder ist der schon beim AG? (Auch dann geht das noch)

Ernsthaft? Ich denke zwischen deinen Kaninchen und einem weniger anmaßendem Namen liegen schon noch ein paar Möglichkeiten :smiley:

Klar, mach doch. Aber warum Kreisebene? Muss man dann direkt alles zwischen Rheinbach und TRO/SGB mitnehmen. Verstehe ich nicht. Im Übrigen hast du mit @Arwed und @k3v1n und dem Roots@Eifel ja schon länger was. Das soll an deiner Entscheidung nichts ändern… Mein aber ja bloß… So ganz ohne ist man hier ja nicht.

Naja, schon irgendwie. Der ist zu einer Zeit entstand als weder ihr noch wir je etwas von FF gehört haben. Der Vergleich hinkt.

Gebe ich dir erst mal recht. Das war die grundsätzliche Intension von der Domain freifunk-rhein-sieg.de. Aber: Es gibt in Hennef eine funktionierende Community, es gibt sie in Bonn. TRO und SGB auch. Nur es sind eben eigene Communites. Jede mit ihren Spezifikationen, jede mit eigenen Weiterentwicklunge die auch an die Szene zurück gehen. Warum sollte sich in Hennef bspw. jemand melden für Infos über TRO? Wir könnten dazu nichts sagen, da wir technisch nicht gleichgeschaltet sind. Und wir kennen ggf. euch andere Faktoren nicht. Von daher kann so ein zentrales Freifunk Service Center nicht funktionieren.

Freifunk MUSS von Communites vor Ort leben. Viele der Städte die ihr aufzählt haben (leider) keine. Von daher kann doch hier nicht die Rede von unterstützung kleiner Communites die Rede sein sondern nur von euch, die das zentral “managen” wollen. Immerhin stehen in Sankt Augustin seit fast einem Jahr schön zentral und weitestgehend nur in einer Einkaufsstraße allerhand Knoten. Wenn man nach Sankt Augustin googled, dann bekommt man diese Seite hier: http://www.freifunk-sankt-augustin.de/. Seit drei Jahren ungepflegt. Dimitri, der da mal angefangen hatte, hat nicht weitergemacht (was schade ist). Die Knoten wurden Zusammenarbeit mit Wirtschaftsfördergesellschaft etc. über euch (TRO) aufgestellt. Ob das Communities bildet ist fraglich. Ob da auch mal (dauerhafte) Fördergelder generiert werden können ebenfalls. Was man aber findet, ist allerhand Geplänkel über “Anbietervergleich”, “Lösung”, “Koordiniert durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft” und “Ein solcher Anbieter ist der Verein Freifunk”.

http://www.sankt-augustin.de/cms123/buergerservice_verwaltung_politik/presse_infos/artikel/51753/

Versteht mich da nicht falsch: Man kann durchaus solche Partner ins Boot holen. Aber ausschließlich und als erstes hinterlässt das in Sachen Communitybildung nur verbrannte Erde.

Im Übrigen würde ich gerne mal von euch wissen, wie ihr es gefunden hättet, wenn wir mit unserem “Freie Netzwerker e.V.” den Namen “Freifunk an Rhein und Sieg” angenommen hätten. Eure Reaktion wäre klar gewesen, denke ich - NEIN. Denn ich kann mich noch gut an das Gespräch vor ca. 3 Jahren mit @stefan und @Kemal erinnern. “Nein, wir möchten keine Vereinsmeierei”. Auch wenn das damals sicher in der Szene eine typische (und völlig klar gehende) Ansicht war, wie kommt der Wandel von keinem Verein zu dem ganz großen Ding?

Ihr! Mit dem angedachten Namen. Ihr habt in euren Städten doch noch allerhand zu erreichen. Genau wie wir auch. Gebt euch einen anderen Namen, hört auf in anderen Gebieten “zu wildern” und habt Spaß dran.

[quote=“Byggvir, post:24, topic:16652”]
Um als Anspechpartner in einer Region auf Augenhöhe akzeptiert zu werden, muss die Freifunk-Community auch auf der Ebene organisiert sein. Ein Freifunk Klein-Kleckersdorf ist auf Landes-, Bezirks- und Kreisebene kein Ansprechpartner. Wer also im Rhein-Sieg-Kreis gehört werde

Wenn du dich als Klein-Kleckersdorf siehst, gerne. Wir in Hennef nicht. Im Übrigen arbeiten wir seit Jahren mit dem Kreis zusammen. Das klappt gut. Wir

Die hättest du ja dann seit Jahren direkt an den FFRL geben können. Ich glaube das hätte @pberndro etc. gefreut anstatt das du 3 Jahre auf jemanden wartest, der das für dich weiterreicht.

Übrigens scheinst du doch schon längst genug Leute dafür zu haben (Sieben reichen)… Also so beschreibt das dieser Artikel hier (dessen technische Richtigkeit eine andere Sache ist)…

An der Stelle danke für die Ehrlichkeit. Nun ist ja deutlich gesagt, was eure Intension ist. Auf höherer Eben das Servicecenter zu sein. @stefan hatte das zwar hier

verneint. Aber ein wenig Dissens regt ja die Diskussionskultur an.

Zurück zum Generalregionalansprechpartner für Freifunklösungen… Wir und mit Sicherheit auch @FreifunkSimon (als FFBonn) und @Arwed (als Roots@Eifel) brauchen das nicht von euch. Und wir werden solche Ambitionen - selbst wenn ihr den Namen ändert - nicht akzeptieren.


#26

Hallo,

ich wollte mal kurz Anmerken das es afaik mal so eine “Schlichterstelle” vom Förderverein aus gab ich glaube die nannten sich AdvisoryCouncil

mfg MisterCrumble


#27

Da du der einzige bist, der in diesem Thema das Wort SSID verwendet, gehe ich davon aus, dass du das Problem nicht ganz verstanden hast…


#28

Ich das Betreff des Threads um den Aspekt “Namenswahl” ergänzt, um klarzustellen, dass nicht der Verein “an sich” hier in Frage steht.

(Und auch nicht die SSID oder “die Art”, wie die jeweiligen Communites sich organisieren oder Neulinge werben. Kann man zwar auch diskutieren. Aber es steht meines Erachtens nicht zur Debatte, vgl “Freifunk ist dezentral”. Solange man sich nicht gegenseitig auf fahrlässige Weise behindert.)


#29

Ich bitte jetzt alle hier beteiligen vielleicht mal einen Vorschlag zu machen der für sie in Ordnung ist. Ich kann es verstehen, dass man, wenn man in einem Vereinsnamen “erwähnt” wird, aber gar nicht drin ist, etwas “beleidigt” ist.
Also bitte sucht euch einen passenden Namen aus und schlagt ihn vor!


#30

Ich finde den Namen “Freifunk an Rhein und Sieg” eigentlich neutral und beschreibt grob ein Gebiet. Es heißt ja nicht Freifunk Rhein-Sieg-Kreis …
Das ist die gleiche Diskussion ob der ehemalige Kreis Neuss sich in Rheinkreis umnennen durfte.
Auch müsste dann ein evtl in Bornheim entstehender Verein sich Freifunk Bornheim am Rhein im RSK nennen, damit es keine Konflikte mit den anderen Bornheim’s in Deutschland gibt.

Mein Vorschlag: “Freifunk an Rhein und Sieg ohne Hennef an der Sieg e.V.” Die Euskirchener und Eifler dürfen da eh nicht mitreden da nicht an Rhein und Sieg gelegen.

Bitte das Posting nicht ganz so ernst nehmen :slight_smile:


#31

Nur zur Klarstellung, der Downloader mit der kritisierten Gebietsmap wurde auf Wunsch verschiedener Nutzer so “groß” gefasst, um für alle aus unserer “Region” stammenden eine einfache Übersicht zu haben, wo sie die passende Firmware erhalten. Also nichts weiteres als eine grafische Linksammlung. Die Karte dient also genauso wie die ebenfalls angesprochene Rhein-Sieg map unter https://map.freifunk-siegburg.de Einsteigern mit zu machen. Wenn einer Community das nicht gefällt, nehmen wir sie natürlich heraus.
@Chris_HEF Und es stimmt auch nicht, dass wir die Firmware oder Infrastruktur für “herrenlose” Communities erzeugen. In jeder gibt es mindestens einen ambitionierten Mitstreiter der sich als Freifunker sieht, aber nun einmal nicht genug Manpower für mehr als das was er schon leistet zusammen bekommt. Das ist völlig legitim. Trotz Einladung hat sich aus Hennef auch schon länger niemand an unserem Siegburger Treffen beteiligt um die Personen, Nachbarcommunities oder Entwicklungen kennen zu lernen. Statt hier also ellenlange Threads aufzumachen, einfach mal zusammen setzen oder das Telefon in die Hand nehmen.
Ich halte eine weitere Diskussion in dieser Form an dieser Stelle für unpassend, wie gesagt gerne persönlich in offener Runde.
Ich persönlich hänge auch nicht an dem Namen, wüsste aber auch keinen passenderen um allen (Nicht-) Interessenten gerecht zu werden.


#32

Ich stimme @OliB da zu.

Ich glaube auch nicht das es in dieser Diskussion wirklich um einen Namen geht. Wie man ja an @Chris_HEF Beitrag sieht scheint es eher unzufriedenheit mit der Ganzen Situation zu sein.

Ich finde die Diskussion um einiges zu “aufgebauscht”. Hier wird grundlos unterstellt es wolle jemand einen über das Freifunk Netz in Rhein Sieg herrschenden Verein gründen, was einfach nicht der fall ist.

Und meine eigene Meinung: Freifunk Rhein Sieg oder Freifunk an Rhein und Sieg ist für mich der Name der am meißten zu einem Verein passt der Communitys (und JA. Nicht alle) im umland von Rhein und Sieg unterstützen möchte.

Kann ich noch ganz kurz beantworten: Garnicht! Der Verein soll nicht Kreisgebunden sein und dementsprechend auch keine Fördergelder für den Kreis bekommen.

Aber ich glaube das ist komplett sinnlos hier zu Diskutieren, weil glaube ich schon mehrmals gesagt wurde das es kein Rhein-Sieg KREIS Verein werden soll! Trotzdem wird immer wieder behauptet das er das er das wäre.

Ich glaube ein Freifunk an Sieg und Rhein würde das sogar schon lösen. Das würde nicht die idee hervorrufen es ginge um den Rhein Sieg Kreis


#33

Ich habe da vermutlich völlig unpassende Vorschläge “Freifunk Aggerland” oder “Freifunk in der Rheinprovinz”


#34

Viel verwirrendes hier, ich glaube das sich die Protagonisten hinter dieser Gründung garnicht einig sind was sie da eigentlich wollen, da wird auf der einen Seite von einer reinen Zweckgemeinschaft für Technik gesprochen, dann von Fördergeldern, oder politischer Einflussnahme und immer dazwischen springen 1 Mann “Communities” herum - damit fange ich mal an:

Eine Community besteht aus mehr als einer Person per Definition von “Community” schon, im Freifunk Umfeld bedeutet es auch das man nicht nur WLAN Hot-Spots in der Umgebung verteilt. Wenn ich die Ziele von Freifunk anschaue dann können viele dieser Ziele so überhaupt erfüllt werden, sei es “Menschen dazu befähigen, eigene Netze aufzubauen und zu betreiben” - klappt ja nicht, daher der Ruf nach eine übergeordneten Instanz die einem die Arbeit abnimmt und bitte die Hard&Software bereit stellt, oder “Vorhandene und neue Sozialstrukturen fördern und vernetzen” - ja klar, weil man da so stark ist sind es auch 1 Mann Veranstaltungen… die beste Freifunk Community ist nicht die mit dem schnellsten Server, den meisten Routern, sondern die die den besten Apfelkuchen + Kaffee auf ihren Treffen haben - bei Communities geht es um die Menschen, nicht um Technik!

Wir alle sollten schauen wie wir aus diesen OneManShows echte Communities machen, das stärkt Freifunk nachhaltig, wie wäre es mit Workshops zum Thema “Communitybuilding”? Nächster Freifunk-Tag? Gerne darf man bei unseren Treffen (wir sind ja in der Region …) vorbei kommen, jeden 3. Donnerstag im Monat ab 18:30 im InterKult in Hennef und sich Tipps dazu abholen - KBU steht da sicher aber auch zur Verfügung oder unsere Freunde aus der Eifel, oder die Eulenfunker.

Zum technischen Aspekt: Hier wird mit viel Aufwand ein möglichst professionelles System aufgebaut, damit jemand weiterhin seine Kaffeefahrten mit anschließendem Heizdeckenverkauf (ähm Router natürlich) halten kann, bei den diversen Werbeorganisationen im RSK. Damit wird nirgendwo eine Community aufgebaut, sondern FF nur als Hotspot Alternative ins Rennen gebracht. Viele der Mini-Communities im RSK hängen noch am Tropf der Domaine Wupper (Vielen Dank an der Stelle übrigens, da auch wir einmal so angefangen haben!), nur irgendwann wäre es vielleicht mal Zeit auf die eigenen Füße zu kommen - dafür brauche ich aber keinen Verein (wenn ich ehh zu klein bin, um den vor Ort zu gründen), sondern könnte mich ja im FFRL engagieren - warum gibt es hier keine Domain Rhein-Sieg? Wäre das nicht eure Lösung? Kümmert euch innerhalb des FFRL darum das neue Communities technische Unterstützung in der Region bekommen, statt anderen über die Füße zu fahren.

Politischer & Förder Aspekt: Wir haben einen sehr guten Kontakt zum RSK, dafür benötigt es nicht irgendeine Hierarchie Ebene, die es nicht gibt in Freifunk, noch je geben wird, denn wir sind Dezentral! Und - oh wunder - das ist dem RSK bewusst und die würden gerne mit Communities vor Ort an verschiedenen Stellen zusammen arbeiten, nur fehlen da die Leute vor Ort. Und um da zukunftssicher und nachhaltig zu sein benötigt es lokale dezentrale Ansprechpartner aus den Communities. Baut diese Communites(!) bevor ihr über solche Dinge redet, von denen einige hier offensichtlich keinerlei Ahnung haben. Auch auf Landesebene sind wir btw vernetzt, genauso wie es die anderen Communities (siehe roots@eifel, oder andere) auch sind. Auch hier benötigt es keine Hierarchie, trotzdem natürlich Klasse das es den FFRL gibt der hier auch mitmischt. Die gleichen Wege stehen auch für die Förderungen offen - es hat einen Grund warum da nur gemeinnützige Vereine anerkannt werden, das Thema Nachhaltigkeit von 1-Mann-Communities, oder besser das Fehlen, hatte ich ja schon. Trotzdem kann jede noch so kleine Community versuchen Landesförderung über den FFRL zu bekommen.

Wir liegen euch ja schon seit dem ersten (Gründungs-) Community Treffen in Siegburg in den Ohren einen eigenen Verein zu gründen (FF Siegburg, oder wie auch immer), dabei wurde euch aus Troisdorfer Richtung immer abgeraten und nun kommt ihr mit einem Verein an, der mal eben suggeriert das ihr einen Vertretungsanspruch im ganzen Großraum habt, das das irgendwie aufstößt merkt ihr aber schon noch oder?

Nur, wie ich oben schon schrieb, nicht die Technik (für die man Gelder beantragen könnte), sondern euer “Personal” ist euer Problem - mit Fördermitteln macht man keine Communities groß, sondern verteilt nur Technik in der Gegend. Ihr zäumt das Pferd von hinten auf!


#35

So viele Widersprüche in einem Text: Du willst Communitys mit vielen Mitgliedern, aber keine zentralen Strukturen.
Eine Community ist eine zentrale Instanz mit Gebietsanspruch. Stell mal vor in Hennef bildet sich eine 2. Freifunk Community… ich will nicht wissen was dann da los ist.

Auch der FFRL ist eine zentrale Hierachieebene der man sich deiner Meinung nach anschließen soll. Ist das noch mit der Dezenztralität zu vereinbaren?


#36

Der FFRL stellt uns einen Exit zur Verfügung. That’s it, aus technischer Sicht. Die Jungs machen halt einen guten Job, wieso sollten wir also einen Schwedenexit bemühen…?

Freifunk Hennef ist als Community (und Freie Netzwerker e.V. als Verein) kein Mitglied im FFRL. Einzelne Mitglieder von Community und/oder Verein allerdings durchaus, glaube ich zumindest. Ich jedenfalls nicht.

Nichts desto trotz spendet der Verein durchaus erkleckliche Summen, eben weil guter Job und so… und weil deren Technik halt auch kostet. Wo genau ist das nun eine Hierarchieebene?

Ach ja,

Spannend wär’s sicherlich. Sinnvoll eher nicht, schon wegen Mesh und dergleichen. Ich wage mal die Aussage, dass wir das interessiert betrachten würden, mehr nicht. Solange der/diejenigen und nicht ans Bein pinkeln…?


#37

Hallo,
langsam ist das so:

  • alle versuchen ihre Meinung durchzusetzen
  • niemand scheint mir, als wollte er eine Lösung finden
  • es gibt 2/3 Gruppen, die verschiedene Meinungen haben
    Vielleicht wärs an der Zeit konstruktive Vorschläge zu machen, was man jetzt tun soll anstatt die ganze Zeit auf den anderen rumzuhacken und die eigene Meinung mit dem “Schieber” durchzusetzen
    Viele Grüße
    Leo

#38

Dieser These möchte ich mal entgegenstellen, dass es auch ohne Vereinsstruktur möglich ist, regelmäßige städtische budgets zu bekommen. Beispiele aus Bonn:
Stadt Bonn bis zu 15.000/Jahr -> KBU: https://goo.gl/Hgq7J3
Stadt Bonn bis zu 10.000/Jahr -> KBU / Freie Netzwerker e.V. / TTN / Code4Bonn… https://goo.gl/qCBMzp

Ebenso war der Name des Vereins bei der Vergabe von Landesmitteln meines Wissens, nie ein Problem. Es wurden ebenso Vereine gefördert, die nicht den Namen einer Stadt oder eines Kreises im Namen tragen.
Beispiele:
“Förderverein freie Infrastruktur e. V.”
„roots at eifel e. V.“
Als auch Freifunk Vereine im Rhein-Sieg-Kreis mit einer Stadt im Namen:
“Netzwerk Königswinter e.V.”
https://www.land.nrw/de/freifunk-foerderung

Bei dem 100xWLAN Förderprogramm des Landes, lagen die Hürden noch niedriger, auch da war auch nicht mal eine Vereinsstruktur notwendig.

Eine Notwendigkeit den Kreisnamen im Vereinsnamen zu Tragen, um auf “Augenhöhe akzeptiert zu werden” gibt es also meines Erachtens nicht.

@stefan die Frage war nur rhetorisch gemeint und sollte verdeutlichen, dass ein Name, der sehr nah am Namen des Kreises angelehnt ist, auch mit dem ganzen Kreis assoziiert wird, was ja laut @Byggvir auch beabsichtigt ist.

Ich unterstelle keine Böswilligkeit. Als Teil einer von der Diskussion nicht direkt betroffenen Community, kann aber dennoch nachvollziehen, dass Betroffene sich fühlen, als würde ihnen ein Deckel übergestülpt, unter den sie nicht wollen.

@OliB den Downloader mit Gebietsmap find ich cool und Zusammenarbeit auch :slight_smile:
@Drasek @labcode &@all ich fürchte auch hier haben sich viele, zu lange nicht persönlich getroffen.
Threads in Foren neigen eher zur Eskalation und persönliche Treffen eher zu Konsens.


#39

Sorry, aber wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Die SSID stammt aus einem Zitat von @adorfer.


#40
  1. Bonn ist 10x größer als Rheinbach.
  2. Rheinbacher wollen nicht an Freifunk Rheinland spenden, es war schon schwierig denen Rhein-Sieg schmackhaft zu machen.
  3. Sie möchten ein lokales Gesicht und sicher sein, dass sie etwas von dem Geld haben.
  4. Im Moment geht es vielleicht über mehrere Ecken zum FFRL, kostet aber so viel Zeit, dass ich das Geld besser selber spende und in dergewonnen Zeit einen Nebenjob annehme.

Bei dem 100xWLAN Förderprogramm des Landes, lagen die Hürden noch niedriger, auch da war auch nicht mal eine Vereinsstruktur notwendig.

Für die paar Kröten, die wir hätten bekommen können, opfere ich nicht meine Zeit.