RaspberryPi als Freifunk-Einstieg

Hey Community! :grinning:

Ich bin ein völliger neuling in sachen Freifunk und bin gerade dabei meinen ersten AP in Betrieb zu nehmen. Da ich noch einen Raspberry Pi 3 und 2 herumligen habe und ein Bastler bin dachte ich mir ich versuche mal mit dem RaspberryPi 3, der ja immerhin eingebautes Wifi hat, den ersten Freifunk AP zu eröffnen.

Leider, da ich ziemlich neu in Sachen Freifunk bin, weiß ich leider nicht was hierfür alles an Software benötigt wird.
Hat jemand erfahrungen mit dem Pi und Freifunk? Gibt es fertige images oder Anleitungen? Die Kollegen aus Luxemburg haben ja immerhin schon bereits ein image als stable zum Download. Läuft auch bei mir, aber nur auf dem Modell 2. Leider bekomme ich damit keinen AP auf bzw. weiß nicht wie man es für den Raspberry konfiguriert. Freifunk LU Firmware

Desswegen frage ich hier nach Erfahrungen. Möglicherweise kann ja jemand helfen.

Als optionale Wifi Dongles hätte ich noch:
-2 Edimax ew-811un herumliegen, die den AP-mode unterstützen. Von der Gechwindigkeit zwar nicht die besten aber ausreichend.
-Ein 100mbps Ethernet-LAN Adapter. Möglicherweise eine alte Fritzbox 7390 als AP benutzen die über LAN vom Pi gefüttert wird.

LG und Danke :smiley:

Siehe die vergangenen 4-5 Raspberry-Threads:

und eigentlich auch auch

Ja, das Fazit ist:

  • Vom Kostenaspekt eher schlecht, sofern man z.B. noch einen (oder mehrere) Wlan-Sticks kaufen muss.
  • von der Performance (erreicharer Durchsatz) ziemlich mager, weil sowohl LAN wie auch Wifi über ein einziges USB-Interface muss (selbst das Onboard-Zeug)
  • von der Funkreichweite: Bescheiden, sofern man nicht in mindestens 2(!) Antennen der Preisklasse „ab 80 Euro“ investiert.
  • Nur für Leute geeignet, die ihr Gluon selbst kompilieren und damit auch schon etwas mehr als nur „standard-Howto-Erfahrung“ gesammelt haben.

RPI-Gluon ist meiner Meinung nach ein Spielfeld für Leute, die schon 3-4 TP-Link, Ubiquiti etc Geräte zu laufen haben und neue Herausforderungen suchen.
Oder anders: Für Neueinsteigende ist das ein ziemlich mutiger Sprung. Nicht unschaffbar, aber für viele vermutlich zu frustrierend.

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