Router in Dresden ohne Splash Screen betreiben

Es gibt ja die Möglichkeit, in den Einstellungen des Routers den Splashscreen abzuschalten der defaultmäßig erscheint:

Spricht da was gegen, den abzuschalten? Man ist doch über einen VPN Tunnel schon abgesichert, oder?

Unter Expert-System.


Es spricht Nichts dagegen, ich befürworte das sogar. :wink:

Es gibt jetzt übrigens eine Testversion 4.2.2. Mit fastd Unterstützung: http://download.freifunk-dresden.de/firmware/4.2.2/

OK dann Schalte ich den ab.

Vielleicht Solltet ihr den Satz „dies ist nicht empfohlen“ entfernen.

mit fastd Unterstützung

Was ist der Vorteil? Wie ist es denn in der standard Firmware gelöst?

Per vtun, war aber in der letzten Zeit nicht mehr stabil genug und brachten Verbindungsabbrüche, vtun benutzen nun nur noch die Server untereinander. fastd ist auch etwas schneller, außerdem brauchte jeder vtun tunnel immer ein eigenes Interface auf dem Server und einen eigenen Prozess.

Das Splashthema wurde auch bei uns ewig durchgekaut, bei den von mir installierten Router ist er immer aus.
Manche wollen ihn „unbedingt“. Das Feature ist in der Firmware drin, mal sehen was die Zukunft so zu bringt, vielleicht brauchen wir ihn ja bald mal… http://wiki.freifunk-dresden.de/index.php/Firmware_Handbuch#Splash

„Daten werden gespeichert“ WTF!

Ja, im RAM: Wie soll sonst eine IP mit einer MAC angesprochen werden, wenn man sie nicht im RAM speichert?

In vielen Rheinland Communities hat sich herausgestellt, dass fastd sehr schlecht performt, weil es im Userspace läuft. Das ist sowohl auf den Supernodes als auch auf den Plastikkisten ein Problem.
Der Durchsatz auf den 841ern z.B. war dadurch auf 8 mbit/s begrenzt.

Wir nutzen in Düsseldorf mittlerweile sehr erfolgreich L2TP mit Tunneldigger als Broker. Da gehen locker 20 mbit/s durch die 841er. Die Server sind zudem deutlich entspannter.

Alles in allem skaliert fastd eben schlecht.

@mraerino fairer Weise sollte man dazu erwähnen das l2tp unverschlüsselt ist und je nach Bandbreite am Anschluss das Problem vernachlässigbar ist. Ausserdem „kann“ man mit fastd multiple Supernodes parallel offen haben. Hier im Forum gibt es dazu einen langen thread : wie ich finde ohne klare Präferenz … weil es viele Nachteile auf allen Seiten gibt
Suchworte sind da fastd und l2tp > Fastd tunnel anzahl limit = 2 oder lieber 5 - traffic impact?

Was spricht denn dagegen, das mit L2TP zu machen?

DHCPv4 ohne Speicherung von IPv4 und MAC-Adresse geht auch nicht sinnvollerweise, da werden dieselben Daten gespeichert …

Das ist mir bekannt, ich verfolge die L2TP Fäden hier auch. :wink:

Aber, da wir imho keine Verschlüsselung einsetzen, schaffen die 841 (v8 und 9) laut meinen eigenen Messungen 15-17 MBit/s und ein WDR3600 26 MBit/s zum Server-Node hin (mit dem eingebauten Node zu Node-Speedtest).
Das Problem sind da jetzt eher die VPNs ins Internet.

L2TP ist imho noch zu neu, fastd dagegen bewährt, da wollen wir keine weiteren unnötigen Baustellen aufmachen.

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