Rückgang von Communities - Rettungsleine?

Ich würde noch »natürliches Altern« als Grund aufnehmen, bzw. konkreter »Veränderung der Lebenssituation«: Der eine beginnt, der andere beendet sein Studium; ein hochstolpern auf der Karriereleiter verändert die Freizeitsituation oder bedingt eine Verlagerung des Lebensmittelpunktes; die persönlichen Verhältnisse verändern sich (Anzahl Partner verändert sich um 1); … Bei jeder Änderung der persönlichen Lebenssituation bewertet man auch sein Engagement für andere Dinge neu, und da kommt dann sicher sowas wie Deine Liste zum tragen.

Leben passiert eben, Kinder werden geboren, (Groß-) Eltern werden Pflegefälle, … Insofern wäre eine Art »Jugendarbeit« praktisch.

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Auch wenn evtl. offtopic:

Jugendarbeitsprojekte gibt es einige im
Chaos- umfeld, die Freifunker müssen sich nur dran hängen bzw. mitmachen. Chaos Macht Schule, Jugend Hackt, vernetz-euch ( Freifunk Berlin).

Sehe ich IMHO auch als einzige Möglichkeit neue Freifunker zu gewinnen/zu begeistern.

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Das bedeutet aber doch nicht, dass nicht auch neue Menschen dazukommen und auch mal für länger als nur 2-3 Monate bleiben?

Will sagen: Aus irgendwelchen Gründen hat Freifunk 2014/2015 jede Menge Menschen für sich gewonnen, die (nach meinem Gefühl) die Mehrheit der heute aktiven stellt.
Und danach sind nur noch wenige nachgekommen.

Entweder sind die Menschen inzwischen schlauer als früher (dass sie sich nicht mehr auf dieses „Freifunk“ einlassen).
Oder der Freifunk ist heute so anders, die Leute nicht wirklich ankommen.
Sei es weil die Setup heute sich verändert haben. Oder weil Communities Neulige regelmäßig wegbeißen „weil sie immer die falschen Fragen stellen“.

Letzteres ist aber unwahrscheinlich, denn dann müssten sich zumindest „auf der grünen Wiese“ (wo also noch gar kein Freifunk ist seit Jahren) ab und an mal neue Communities gründen, die dann gemeinsam Wissen ansammeln.
Aber irgendwie passiert das auch nicht. (Die neuen Communities 2018/2019 kann ich an einer Hand abzählen.)

Kommt vor. Aus genannten Gründen.

Was stimmt: der Hype ist weg, und mit dem »Flüchtlingsproblem« auch ein plakativer Einsatzzweck.

Und was von meiner Warte aus schon 2014 nicht mehr existent war, ist der flächige Wunsch nach einem »Bürgernetz« — WLAN ›überall wo man ist‹ war damals interessant, heute auch noch, aber es sind ›ausreichend‹ GB plus Anmeldehotspots verbreiteter als damals. Warum sich also fragen, was hinter dieser SSID »Freifunk« steckt?
Sofern das Netz dahinter denn überhaupt funktioniert — auch eine Altlast, die mit 841er auch noch kultiviert wird.
Vielleicht ist einfach Klimaretten heute auch cooler als öffentliches WLAN.

Und daß die Parteien ja auch alles tun, um die letzten enthusiastischen Freifunker mit ihren Ränkespielen zu vergrätzen, und so Jahr um Jahr die formelle Anerkennung als gemeinnützige Tätigkeit verweigern, hilft auch nicht.
»Frag’ nicht, was Dein Staat für Dich tun kann sondern frage Dich, was Du für ihn tun kannst«? Meine Antwort darauf ist nicht jugendfrei.

Ich denke, daß die Problematik von Ort zu Ort verschieden gelagert ist, manche Gruppen halten sich ja oder wachsen noch, manche gründen sich gar neu.

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@wusel Manchmal frage ich mich, ob du für Freifunk oder dagegen bist…

Für mich ist seit Jahren klar, dass die technische Einstiegshürde, eine Community aufzubauen einfach zu hoch ist. Es ist schon schwer genug, Leute mit Begeisterung an einen Tisch zu kriegen, aber sich dann auch noch um die Server kümmern etc. Da steht und fällt die Community an den paar Leuten, die die Technik betreuen. Daher war mein Vorschlag, dass sich die „Techniker“ der einzelnen Communities an einen Tisch setzen, um eine gemeinsame Herangehensweise zu entwickeln. Sollte irgendwann einmal das Babel- und Node2Node-Konzept stehen, dann muss man quasi nur noch ein VM-Image auf die Hetzner-Kisten aufspielen und die schön mit Webinterface konfigurieren und ab und zu updaten.
Bis dahin sollte man mal ein Beispielrepository mit Dokumentation bereitstellen, wie man denn so eine Supernode mit Ansible oder was auch immer (aber bitte nicht 100 verschiedene Lösungen) aufsetzt.

Das muss halt gemacht werden und die „Techniker“ haben keine Zeit und Nerven dafür.
Daher bin ich schon länger der Meinung, dass es ganz ohne Geld nicht läuft. Man müsste sich gemeinsam einigen und auch mal jemanden für unbequeme Tätigkeiten bezahlen können. Ich bin auch ein Verfechter des Dezentralitätsgedankens, aber das heißt nicht, dass wir uns nicht auf einen gemeinsamen öffentlichen Auftritt oder gemeinsame technische Grundkonzepte einigen können. Gluon ist doch das beste Beispiel dafür, dass die besten/vielfältigsten Lösungen gemeinsam erarbeitet werden.

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Das hängt davon ab, wie Du Freifunk definierst :wink:

Ich kenne halt noch die Umsetzung mit WRT54G und Laptop im Ad-Hoc-Modus, um teilzunehmen — das war nerdig, mehr aber auch nicht :innocent:

Für mich ist Freifunk nur dann sinnvoll, wenn technische wie nutzerspezifische Parameter eingehalten werden: Eine SSID für einen (Groß-) Raum, d. h. Orts-, Stadt- oder auch Kreisgebiet (weil niemand drölfzig SSIDs abspeichert); Abbildung der sich daraus ergebenden Implikationen im Netz hinter der SSID (ob das nun über physischen oder simuliertern Layer 2 oder einen gut getricksten Layer 3 funktioniert, ist mir relativ egal; und bei hinreichender räumlicher Entfernung, wo also kein Roaming realistisch stattfindet, sind auch disjunkte Netze ok).
Das impliziert dann auch, daß eine lokale Ausleitung über hier DTAG, dort Vodafone, dahinten dann 1&1, nicht funktionieren kann; ich sehe jedenfalls nicht, wie das ohne negative Effekte sinnvoll für IPv4 und IPv6 umgesetzt werden könnte.

Kurzum: ich will pragmatischen, fluffig-funktionalen Freifunk — bauen wie nutzen.

Dem ist so, und der Schuh drückt bei mehreren Communities. Und die Zeiten ändern sich, mein »vielleicht ist einfach Klimaretten heute auch cooler als öffentliches WLAN« meine ich bitter ernst. Und auch »es sind ›ausreichend‹ GB plus Anmeldehotspots verbreiteter als damals«; vor drei, vier Jahren war noch gut ein Drittel des Monats über, wenn mein »Highspeedinklusivvolumen« meiner »Flatrate« schon am Ende war. Das geschieht bei mir mittlerweile nicht einmal im Urlaub mehr, da das Inklusivvolumen bei gleichem Preis gestiegen ist und an vielen Orten einfach ›freies‹ WLAN existiert, wenn auch überwiegend in der nervigen, für nomadische Nutzung untauglichen, Wegklickvariante. IMHO, YMMV.

Und für etwas, was man gefühlt nicht braucht, sind Mitmenschen schwer zu überzeugen, ihre Freizeit zu opfern.

Das habe ich ja in den letzten zwei Jahren auch in entsprechenden Threads wiederholt angesprochen und erprobe das gerade auf verschiedenen Ebenen. Allein, das ist viel schwerer umgesetzt, als der Gedanke ausgesprochen.

Und wie der heutige Tag gezeigt hat, schützt auch eine gemeinsame Deploymentbasis nicht vor komischen Überraschungen …

»Bau’ mir mal das Münsteraner Ansible in Salt um und füge diese Features hinzu« — alleine für die Definition von »diese« sehe ich mehrere Stunden Diskussion, und dann hat man vielleicht ein Pflichtenheft. Wer aber sucht dann Dienstleister aus, gesetzt den Fall, Softwareentwicklung fällt unter die satzungsgemäßen Ziele aller beteiligten Vereine (die zudem zum Teil erst noch zu gründen wären)?

Warum muß es einen gemeinsamen öffentlichen Auftritt geben? Die Einigung auf »gemeinsame technische Grundkonzepte« ist aus meiner Sicht derzeit »Gluon«, aus der Wahl, dies als Firmwarebasis zu nehmen, ergeben sich ein paar weitere technische Vorgaben, die z. B. hier im »nördlichen mittleren Westen« durch Münsters Ansible-Rollen im »Backend« berücksichtigt werden. Ein paar Dinge mögen aber auch communityspezifisch bleiben, weil die Ansätze und Befindlichkeiten halt auch unterschiedlich sind. Und das ist auch gut so. IMHO.
 


Edit, bevor wieder der Hinweis auf FFF kommt :wink: Ja, das Setup in Franken finde ich interessant, aber es ist unter den deutschen Communities halt doch eher die Ausnahme; Westdeutschland ist überwiegend Gluon-Land, mir bekannte Ausnahmen sind Bielefeld und Franken …

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Das ist das Problem, dass die Leute immer irgendwie „rundere Räder als der Nachbar“ haben möchten.
Feature-Creep führt zuverlässig dazu, dass am Ende gar keine Lösung steht.

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Ich glaube der Ansatz zu versuchen mit Freifunk die WLan-Hölle zu befrieden ist verkehrt. Die Leute, die Linux groß gemacht haben, haben in den Kernel das eingebaut, was sie haben wollten um coole Dinge zu tun. Die Benutzerfreundlichkeit stand da nie im Vordergrund.

Als ich mit Freifunk angefangen habe, hatte ich mal eine interessante Diskussion über die Doku von freien WLAN-Treibern und dass man das Wissen über diese eigentlich breiter streuen sollte. Meine Gesprächspartnerin damals hatte dazu eine recht manifestierte Meinung: Wer sich nicht durch den Code greppen kann, der lernt es ohnehin nicht. Ich war damals sehr frustriert von der Aussage und fand, dass die Fähigen einen gewissen Anteil ihrer Zeit für die Weiterbildung opfern sollten.

Inzwischen habe ich verstanden, warum sie recht hat. Jede Technologie hat einen gewissen Schwierigkeitsgrad und man kann einfach nicht alles beliebig vereinfachen bzw. sollte es auch nicht. Lernen ist manchmal Schmerz, da muss jeder mal durch. Nur so entwickelt man sich weiter.

Ich habe mich in Freifunk vertieft, weil ich etwas über Netzwerke und wie man diese baut, lernen wollte. Die Leute, die nur für irgendwen schnell günstiges WLAN bauen wollten, sind inzwischen alle nicht mehr dabei. Die, die sich für die Technik interessieren schon.

Klar kann man Fragen stellen, aber wenn man sich weiterentwickeln will, muss man auch mal selbst verstehen, wie Routing geht. Bücher lesen, Dokus wälzen und ausprobieren.

Unzählige Communities mit Plug and Play Lösungen aufzuziehen bringt uns nicht weiter. Die werden auch nur veröden, weil sie in ein Motivationsproblem der Aktiven laufen werden.

Lieber die jetzigen Teams zu mehr Skalierung animieren und vor allem weiter coole Dinge bauen.

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Würde ich alles unterschreiben…

Da fällt mir das Gleichnis mit dem Fisch und der Angel ein. Gib Menschen keinen Fisch, sondern eine Angel, damit sie selbst Fischen können. Ich habe zwei Jahre lang versucht, den ath9k-Code zu durchschauen. Als ich frustriert aufgegeben habe, habe ich mich mit Kernelprogrammierung allgemein beschäftigt. Auch hier fehlt eine einsteigerfreundliche Dokumentation. Mir hat jemand die Bücher von O’Reilly empfohlen und innerhalb von wenigen Monaten hat auf einmal alles Sinn ergeben und ich konnte mich durch den Code grepen. Ich hätte nie gedacht, dass man, um einen Überblick über den offenen Linux-Kernel zu kriegen, Bücher kaufen muss. Beim Freifunk-Backbone fehlt die Angel gänzlich - da gibt es auch kein gutes Buch drüber. Wem der Fisch reicht, der installiert sich einfach eine Firmware, wird aber auch nie etwas dazu beitragen.

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Ich würde das auch in Abrede stellen. Bücher sind in dem Umfeld ein Anachronismus, veraltet, bevor die Korrekturfahne fertig ist.

Aber es gibt Wikis, Blogs und dergleichen, die man konsumieren kann. Das ist alles kein Hexenwerk; jenseits des Flattermanns ist das nur langweiliges Routing, dafür gibt’s wohl auch Bücher. Ob man OSPF und BGP besser aus einem Buch als aus einem Workshop lernt: Geschmackssache. Und Batman wiederum ist nur ein etwas räumlich aus den Fugen geratener Switch: Netzwerker 1x1.

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Hm Leute,

ihr habt großes Talent Anfänger enorm zu verunsichern, während ich im WW Land mir quasi den A.aufreiße um hier und in den Altenheimen FF einzuführen ?
Leider auch bis zum heutigen Tage alleine da stehe, d.h.was ich hier so lese betrifft scheinbar alle FF Bundes Bereiche ?

Möglich das u.a.auch die Professionellen IT Anbieter stecken, schliesslich schmälert die FF Gemeinde ihren Profit.
Oder müssen Wir die nächste Flüchtlingswelle (die bestimmt kommt) abwarten um wieder verstärkt unsrer Dienste anzubieten ?

LG

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Ich verstehe Deine Fragen nicht.

Die Unterstellung(?) „Freifunk bedarf einer organisatorisch schlecht gehandelter Zuwanderung“ vermag ich nicht nachzuvollziehen.

Magst Du Deine Frage/Aussage bitte nochmal anders formulieren?
Danke.

Mein Lieber adorfer,

da hast du etwas missverstanden oder ich habe mich miss. ausgedrückt.

Pardon dafür.

LG

Ganz im Ernst:
Freifunk bemüht sich halt nicht darum, Leute „abzuholen“.
Das ist kein Vorsatz oder gar böse Absicht.
Sondern schlicht der Tatsache geschuldet, dass hier alles Leute sind, die das als Hobby machen.
Und dann das tun, was ihnen jeweils Spass macht. Und da es verhältnismäßig wenig Leute gibt, denen Wissensvermittlung „an sich“ oder gar „Nachwuchsbetreuung“ Freude bereitet, wird halt lieber an Technik herumgeschraubt und anderes Zeug organisiert.

In einer Firma würde die Unternehmensleitung das Problem selbst bemerken (oder sich von Consultants erklären lassen). Aber dann würde man dort notwendiges Budget (und Aufwand/Kosten/Nutzen) abschätzen und zum Schluss kommen „ja, hilft ja nix“ und Leute dafür bezahlen, Dinge zu tun, die sonst niemand (ohne Bezahlung) macht.

In großen Organisationen (Wikimedia…) wird’s -wenn auch in kleinerem Maßstab- ähnlich gehandhabt.
Aber in der Position sind wir (meines Wissens) im Freifunk nicht.

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Ein freundliches „Moin“ aus dem Norden.

Zum Thema „die Leute Abholen“ möchte ich erwähnen, dass dies aber leider ggf nötig sein könnte. Als recht neuer Freifunker beschreibe ich jetzt mal, wie ich zum Freifunk gekommen bin:

  1. Ich war mir schon immer darüber bewusst, dass ich - wenn ich denn mein WLAN einfach öffne - ein Problem bekommen kann.
  2. Ich bin ehrenamtlich im THW, dort gibt es wohl ein Projekt alle (viele?) Dienststellen mit Freifunk auszustatten. Zumindest steht da gerade einiges in THW-internen Foren.
  3. Ein wenig google/Bing/sonstige Suchmaschine hat mir dann die Info gebracht, dass es bei uns im Ort eine Community gibt, die sich mit dem Thema befasst. Und es gibt sogar einen regelmäßigen Infoabend!!!
  4. Am Infoabend habe ich ein ganz gut auf mich zugeschnittenes Angebot bekommen: Wenn ich einen Router kaufe und mit dem Gerät vorbei komme, dann spielt man mir die Software auf und ich muss das Gerät nur bei mir zu Hause aufstellen.
  5. Ich habe dann getan wie mir gesagt wurde: Routermodell gekauft, bei nächster Gelegenheit hat man mir die neue Software aufgespielt und ich hab das Gerät nun bei mir zu Hause stehen.

—>>>WAHNSIIN! Ein kleines niedersächsisches Kaff hat ein neues Highlight! <<<—

Ich muss jetzt aber ganz klar sagen, dass ich selber diesen Schritt nicht alleine gegangen wäre, denn ich bin jetzt nicht so der IT-Fachmann. Eine neue Software einspielen (also nicht einfach nur den Button „Update“ klicken, sondern komplett neue Software von woanders her besorgen und einspielen) ist nicht so meines.

Vielleicht muss man die Menschheit / Allgemeinheit so nehmen, wie sie ist. Und dann gehört ggf. dazu, dass die Häppchen dem Betroffnen in mundgerechter Größe gereicht werden. Mir wurden die Häppchen mundgerecht dargeboten, und dafür spendiere ich - zusätzlich zum freiwilligen Kauf des zusätzlichen Routers - die laufenden Stromkosten der nächsten Jahre.

Beste Grüße

Uwe

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Hallo Uwe und willkommen bei Freifunk,

so wie du es gemacht hast, ist es ja auch ideal. Vorausgesetzt es finden sich vor Ort Leute, die dir bei der Konfiguration helfen. Gerade das ist leider nicht mehr überall der Fall. Und darum geht es hier in diesem Thema.

Viele Grüße
Matthias

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Genau so sehe ich das natürlich auch,
trotzdem müssen immer wieder ziemlich dicke Bretter gebohrt werden um die Leute zu überzeugen bzw. das ganze für sie persönlich schmackhaft zu machen.

LG

Das steht und fällt aber mit der Motivation des Aufstellers; noch etwas krasser sind wir gestartet: Melde Dich, kannst 841 für ≤20€ inkl. FF-Konfiguration vor Ort bekommen. Wurde gerade von Geschäftsleuten gerne angenommen, aber von da kam bestenfalls ‚ey, $dies tut nicht!!‘ zurück. Die Community wächst so nicht, nur das Netz.
Henne, Ei; ohne Knoten kein Netz, ohne Netz kein Interesse, ohne Interesse keine Knoten. Und ohne Interesse an mehr als FF-Router auf’m Fensterbrett irgendwann ausgestorbene Community.

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Irrtümlicherweise hatte ich angenommen, dass wir über die Symptombeschreibung „alles schwierig“ und „wird nicht besser“ (plus Anekdoten) bereits herüber wären und es in diesem Thread um die „Rettungsleine“ gehen sollte. (Siehe Postings des TS)

Also darum, was man denn tun kann, um strauchelnden Communties zu helfen.

Entweder

  • was können die Leute dort selbst tun, was nicht schon x-mal erfolglos versucht wurde („das mit den Fähnchen“)

und dann -und so hatte ich es verstanden-

  • wie kann man von Außen helfen. Also aus der Position einer Community „bei der’s läuft“.
    • welche Entlastung kann man anbieten (Infrastruktur? Firmwarebau?)
    • welche Optionen von Fusion/Zusammenlegung ist noch statthaft (ohne dass zu viele Leute „Zentralfunk!!1einself!“ rufen)

Ich glaube das wichtigste ist, den Leuten zu sagen, traut euch zu fragen, wenn ihr Probleme habt.
Das meiste braucht immer eine Einzelfalllösung, aber es gibt Menschen und Ressourcen die helfen würden.

Und diese Botschaft sollte eben diese Communities erreichen.

Einen Masterplan wird man hier glaube ich nicht zaubern können.

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