Ruhestörung durch Freifunk-Nutzer

Das könnte mit der falschen Farbe der Schnürsenkel zusammenhängen.

Wenn man eine Straftat ankündigt, sinkt die Einsicht zuweilen. Aber Hauptsache, das Schreiben an die Stadt und die Polizei ist schon raus.

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Wer in seinem Eingangsposting bereits droht im Zweifel Störsender einzusetzen und somit selbst das Mittel der Störung gegen Störung einsetzen will, darf keinen zielführenden Diskurs erwarten.

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Das Grundstück ist im Privatbesitz der Anwohner, da es sich um Eigentumswohnungen handelt.

Die Polizei hat in den letzten Tagen diverse Platzverweise ausgesprochen, jedoch zeigen die Mitbürger mit Migrationshintergrund sich davon leider wenig beeindruckt.

Ich glaube auf dieses Niveau brauchen wir uns erst gar nicht herablassen.

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Von Störsendern war nie die Rede.

Doch und Sabotage
2020202020202020

Dann geh zu den Anwohnern und zieh sie auf deine Seite. Ich denke dass Privatbesitz betreten wird dafür haben die wenigsten Verständnis, noch dazu wenn es das eigene Grundstück ist.
Ansonsten geh der Polizei halt ständig aufen Sack. Ist zwar auch net so die feine Art, aber letztendlich ist es deren Aufgabe für Ordnung zu sorgen und im Zweifel auch dafür dass Leute sich von Privatgelände eben verpissen.

Bringt immer mehr wenn 10 Leuten etwas auf den Sack geht als einer einzigen Person.

Dann sag der Polizei dass so. Weit her kann es da mit der Autorität der „Polizei“ ja nicht sein, wenn die Flüchtlinge oder was auch immer eh weiterhin tun was sie wollen…

Naja, die beschriebene Vorgehensweise zielt auf die Störung des Wlan ab; daher passt der Begriff Störsender vielleicht nicht im rechtlichen Sinne, aber imho schon in der Alltagssprache. Aber wir verlieren uns hier…

Besteht denn bei den Anwohnern interesse selbst aktiv zu werden und für eine bessere Verfübarkeit von Wlan auf dem Gelände zu sorgen oder wollt ihr einfach nur, dass der aktuelle Zustand schnellstmöglich beseitigt wird? Letzteres kann durchaus länger dauern, da die zeitlichen Ressourcen der in MS aktiven Freifunker auch nur begrenz sind.

Falls ihr euch entscheiden solltet, selbst aktiv zu werden (und zwar konstruktiv und nicht destruktiv (wifi-jammer oder wie ihr das jetzt auch immer nennen wollt), bin ich mir sicher, dass ihr hier ausreichend Hilfestellung bekommen werdet.

Aber wie gesagt sollte dazu erst die Entscheidung „Macht das weg“ oder „Wie können wir die Situation verbessern“ beantwortet werden.

Grüße,
Simon

Um selbst aktiv zu werden fehlt den meisten Anwohnern durch Arbeit wohl die Zeit und ebenso die nötige IT-Kenntnis. Es besteht aber grundsätzlich Interesse, den Mitbürgern mit Migrationshintergrund mit sachgebundener Geldspende Freifunkrouter auf dem Gelände des Heims für Mitbürger mit Migrationshintergrunds zu ermöglichen.

Der aktuelle Zustand ist natürlich schnellstmöglich zu beseitigen und wird auch weiterhin von der Polizei durchgesetzt werden müssen.

Ich denke die Sache ist aber auch die ob man das Problem wirklich lösen kann. Wenn der jetzt irgendwo anders nen Router aufstellt, Arbeit und Geld investiert, sein Problem aber dann dennoch nicht gelöst wird ist das ja auch ganz großes Kino. Ist schon Nachvollziehbar dass man dann irgendeine Art von Garantie, Vereinbarung haben will. zB er errichtet irgendwo nen anderen Router, der Betreiber des jetzigen erklärt sich aber bereit falls das Problem nicht gelöst wird dadurch ne Zeitschaltung einzubauen.

Sowas fände ich konstruktiver. Einfach nur hoffen dass sich was bessert ist halt wirklich nicht wirklich befriedigend bei so einer Situation.

@horex3000
Nochmal, wie wäre es mit der Vor-Ort- Freifunkcommunity Kontakt aufzunehmen?!

Team Münster
Facebook: FreifunkMS
Telefon: 0251/70090013
Am Hawerkamp 31, Haus G

https://freifunk-muensterland.de/

Hallo @horex3000 - als offene Bürgerinitiative haben wir leider keine Kontrolle darüber, wer wo Freifunk-Zugangspunkte aufstellt. Der Verantwortliche ist in diesem Fall der Routerbetreiber selbst, der eventuell in diesem Forum mitliest, eventuell aber auch nicht. Vielleicht können die Kollegen von Freifunk Münster mal schauen, ob sie den Kontakt zum Knotenaufsteller herstellen können.

Nein, das kann es nicht sein - ihr habt dazu auch schon genau den richtigen Vorschlag gemacht.

Der Freifunk muss direkt zu den Flüchtlingen und in ihrer Unterkunft verteilt werden, genau.

Ultimaten werden hier nur die Diskussion von der Bahn abbringen. Denk dran, dass wir nicht in deiner Haut stecken und das Vorspiel nicht miterlebt haben.

Die Nerven liegen blank, das liegt klar. Dein direkter Ansprechpartner ist die dein Nachbar, der den Zugangspunkt aufgestellt hat. Hier kann ihn niemand abklemmen oder den Router einsammeln kommen.

Was das Problem wahrscheinlich eher verschlimmert, da sich die interessante Punkt nur weiter verengt hat.

Das gleiche Problem haben die Freifunker teilweise auch, es ist durchaus erwünscht, dass es direkt in den Unterkünften Freifunk gibt. Die Stadtverwaltungen blockieren aber diesen Schritt, da sie ihre geliebten City-WLAN Wahlkampfprojekte angegriffen sehen.

Ich denke, das Problem entsteht dadurch, dass der Bereich baulich eben gut zum Abhängen geeignet ist. Deswegen muss ein anderer Ort ebenso attraktiv gemacht werden, damit die Leute sich eben verteilen.

Na komm, du möchtest in Notwehr in nicht unerheblicher Weise das 2.4 GHz-Band stören. So ehrlich musst du zu dir selbst seln. :wink:

Die Lösung habt ihr schon erkannt - das Angebot muss näher an die Flüchtlinge heran. Hier in Recklinghausen haben wir zum Beispiel aus einer Wohnsiedlung eine Richtfunkstrecke zu der Unterkunft gebaut, dort gibt es keine Not auf der Suche nach dem digitalen Schluck Wasser die Nachbarn zu nerven.

Wäre da vielleicht eine Möglichkeit für euer Problem?

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Ok, das reicht jetzt an überspezifischer Formulierung. :wink:

Soweit ich es mitbekommen wurde schon das ein oder andere Mal über die Wartburgschule gesprochen. Was da jedoch der aktuelle Stand ist, entzieht sich jedoch leider meiner Kenntnis. Ich mache die Personen, die dort mehr drüber wissen, auf diesen Thread aufmerksam.

Sollte die Lösung mehr Zeit beanspruchen, denke ich, dass man mit dem Knotenbetreiber darüber sprechen könnte, zumindest temporär, die Zeitliche verfügbarkeit des Knoten einzuschränken (z. B. inaktiv zwischen 22:00 und 06:00 o. ä.). Dazu gibt es auch schon verschiedene Threads hier im Forum (mit unterschiedlichen Ansichten).

Da, wie hier in Perfektion geschehen, häufig kleine Formulierungen ausreichen, dass ordentlich die Fetzen fliegen, ist es vielleicht ratsam das ganze persönlich zu besprechen. Dazu empfiehlt sich da wöchentliche Treffen in der warpzone (Mittwochs, 19 Uhr, https://freifunk-muensterland.de/)

Grüße,
Simon

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Welche Verantwortung denn? Was würde denn Vodafone unternehmen, wenn auf Grund gutem LTE-Empfang sich vor deinem Haus Mobilfunknutzer versammeln? Die selbe Verantwortung haben Freifunker.

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Hallo Horst,
Münsteraner Freifunker hier. Die unten auch genannte offensichtliche Lösung ist es WLAN in die Unterkunft zu bringen.

Kannst du dich bitte mal bei info@freifunk-muenster.de melden, damit wir direkt kommunizieren können?

– ingomar

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Das macht die Community ungleich sympathischer wenn man sagt „haben damit nix zu tun“ !

Mit der Oma die sich net allein über die Straße traut hab ich auch nix zu tun, aber weißte was? Ich helfe dennoch…

Ja manche User sind halt extrem gut dadrin bestimmte Vorurteile die Außenstehende von der Community haben noch zu bestätigen :wink:

Weil andere sich nen Dreck drum scheren, nimmt man sich die als Vorbild ,super:D

Ich habe nichts von nicht Helfen geschrieben, es ging um Verantwortung, was juristisch die Pflicht zu Handeln bedeuten würde.

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Ein paar Ansätze für die Hausgemeinschaft:

1.) Ein erster Ansatz wäre wohl schonmal, den Besitzer des einen abgeklemmten Routers nen Fuffy in die Hand zu drücken, dass er den gegenüberliegenden Parkplatz mit 'ner Nanostation ausleuchtet.

2.) Eruieren, ob nette Leute in den grünen gekennzeichneten Häusern wohnen, und fragen, ob die vorübergehend Ihren vorhandenen DSL zum Teil bereitstellen wollen, wenn ja, auch hier nen Fuffy für ne Nanostation spenden, und die Jungs und Mädels vom lokalen Freifunk bitten, den dort so zu installieren, dass er die Schule bestrahlt/ausleuchtet.

3.) Östlich der Schule ist eine Kirche, könnte es sein, dass die zwei Gebäude daneben der Kirche gehören? Wenn ja, auch hier anklopfen und die Möglichkeit erfragen.

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Naja der TE ist aber weniger an einer juristischen Einschätzung interesiert ist mein Eindruck, dafür gibts das Juraforum, zumal die Saceh juristisch eh klar ist.

Find es nur dämlich wenn Vodafone als Beispiel nimmt. In meinen Augen ist die Message die man dadurch kommuniziert einfach „anderen ist das scheiß egal, also ist es uns auch scheiß egal“

Find ich sozial und gesellschaftlich gesehen jetzt einfach nicht soooo die Bereicherung auf andere zu verweisen die sich auch nen Dreck drum scheren.

@Frankla:

Mit anderen Worten man solle 100euro an Privatpersonen verschenken? Ich mein ICH selber würde die Geräte vielleicht noch besorgen, aber nur unter dem Hintergrund dass ich weiterhin der Eigentümer an diesen Geräten bleibe.

Würde funktechnisch kein Unterschied machen, finanziell aber schon. Einfach irgendwelchen Leuten Geld zu schenken, oder Hardware davon halte ich persönlich nichts. Ich mein zumindest theoretisch könnte die andere Person das Ding ja nach 4 Wochen abbauen und bei ebay verticken dann.

Würde den Vorschlag daher leicht modizifieren, nämlich die Geräte kaufen, aber klar stellen dass man weiterhin der Eigentümer dran bleibt. Wenn der TE sie verschenken will kann ers aber auch tun.

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Wenn du den Originalbeitrag des Vertreters dieser Hausbewohner nochmals aufmerksam liest, wirst du dort die ausdrückliche Bereitschaft, das Problem auch durch Sachspenden zu lösen, erkennen.

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