Test der fastd Leistung

Kann deine Aussage jetzt direkt weder bestätigen noch verneinen. Allerdings sehe ich rein logisch betrachtet keinen Unterschied darin ob der BATMAN_adv nun WIFI und MESH-VPN bedient oder WIFI und MoW. Bei WIFI und Mesh-VPN ist jedenfalls die Last für das Device größer weil es ja selbst das Grundrauschen immer wieder verschlüsseln und entschlüsseln muss.

Die Leute bei uns die sich für den Unifi entschieden haben, haben das nur wegen des Designs und der Gesamtästhetik gemacht. Man hätte genauso gut nen 841 an die Wand oder unter die Decke Nageln können.

Hallo,

habe seit Gestern hier in meiner Freifunk Installation (Freifunk Nordwest) einen 1043 V2 als Uplink Node im Einsatz, nun habe ich mich mal mit dem Laptop per LAN Kabel direkt an den 1043 angeschlossen und einen Speedtest gemacht. Leider gingen nicht mehr als 16 MBit durch die Leitung, angebunden ist der Knoten an einen 100 MBit Kabel Internet Anschluss.

Hatte nun aber nach einigen Speed Ergebnissen hier im Forum, mit rund 30 MBit gerechnet. Nun ist meine Frage, habe ich was falsch gemacht oder wo könnte das Problem liegen ?

Die Firmware ist die aktuelle Nordwest Version 0.5.5.2, ist die vielleicht nicht optimal für den 1043 V2 ?

Habe hier gelesen das einige teilweise schon eine Version 0.6 einsetzen.

Sind die Nordwest VPN Tunnel einfach nicht performant genug um einen 30 MBit Tunnel anzubieten ?

Liegt es vielleicht an einer Drosselung durch Kabeldeutschland? Der Laden drosselt nach meinen Erfahrungen z.B. IPv6 Tunnelprotokolle, betreibt hier vielleicht jemand ein weiteres Freifunk Netz mit Kabeldeutschland Anschluss ?

Um das genau sagen zu können, müsste man wissen wie Freifunk Nordwest den Exit realisiert. Sprich ob die Schweden VPN machen oder über das Rheinland Backbone bzw. bei den Berlinern ins öffentliche Internet gehen.

Die Speedtest-Ergebnisse im allerersten Posting sind unter wirklich sehr guten Bedingungen entstanden (hervorragende Anbindung, neue, leere Supernodes), und da erreichte der 1043v2 ja 21 mbps. Daher finde ich ein Ergebnis von 16 mbps zwar nicht perfekt, aber völlig normal unter „echten Bedingungen“.

Das wäre mir neu. Wie man oben sieht, müsste das schon ein WDR4900 sein.

Und selbst dann bräuchte man einen finanziell sehr gut situierten Verein, der so viel Exitnode-Leistung vorhalten kann.

Um es nochmal zu wiederholen: Wenn eine Community sagt „Wir dimensionieren unsere Exitnodes so, dass der durchschnittliche Nutzende an einem 841er seine 8-12MBit/s bekommt“, dann kann man sich natürlich einen WDR4900 oder Intel-i7-Offloader hinstellen.
Aber dann sitzt man im Ferrari im Feierabendstau…

Bei uns im Netz ist auf jedem Gateway der Ookla Speedtest Mini installiert. So das jeder nur die FastD Strecke von seinem Knoten zu dem jeweiligen Gateway messen kann. Zudem haben wir noch Files in den Größen 10, 50, 500 und 1000 MB hinterlegt damit man z.B. mit wget oder anderen Tools prüfen kann wie schnell der eigene Knoten tatsächlich ist.

Da wir ja Schweden VPN als Exit nutzen sind Testergebnisse auf normalen Internet Speedtest Seiten immer nur ein Überblick über die momentane gesamt Leistung vom Knoten bis zum Internet. Und da die Schweden VPNs auch immer sehr launisch sind bzw. bei uns ja immer irgendwie belastet sind durch Traffic anderer Freifunk Nutzer, ist für uns ein rein Freifunk Interner Speedtest angebracht gewesen, um auch Unterschiede der einzelnen Freifunk Router Hardware aufzeigen zu können.

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Das ist ja sehr spanned! Kannst du da mehr zu schreiben?

Allerdings sollte das IMHO in einen separaten Thread ausgelagert werden, denn um Methodologie sollte es hier eigentlich nicht gehen:

Der gesamte Tragffic von uns (Nw) geht über Rheinland und Berlin raus. Bleibt alles schön hier :wink:

Ich grabe das alte Thema mit einem Test des 841v10 in einem fast leeren Segment der Aachener Domäne wieder aus:

Ist auch oben einsortiert, die Leistung ist durch die schnellere CPU also wohl tatsächlich etwas besser, wobei sich auch andere Randbedingungen des Test geändert haben. Der Server in Ratingen liefert z.B. nur noch 5MBit, ich habe mir daher einen flotteren gesucht.

Mit einem Futro550 in der Wupper-Domäne an einer UnityMedia 100/10er-Leitung:

CPE210 und Nanostation Loco M2 würde mich vom Speed auch interessieren. Mag das jemand testen?

Das Problem bei den fastd Offloadern wie dem Futro ist, dass die die CPU Zeit auf den Supernodes killen und in der Folge alle normalen Plasterouter dann noch langsamer werden…

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welche MTU nutzt ihr?

Wer hätte auch ahnen können dass die „futro“-isierung Probleme bereitet :wink:

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Um die Ergebnisse einordnen zu können, wäre es interessant, ob Du dich erinnern kannst, mich welcher fastd cipher das Ganze getestet wurde. null?

Alle Tests der Aachener sind mit salsa2012+umac gelaufen

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Da mein Futro momentan kaputt ist bin ich über einen Netgear WNDR3700v2 per fastd verbunden, Kabelmesh an meinen Open Mesh MR900v2. Da ich eben ein grml Image erstaunlich flott darüber geladen haben, hier ein Speedtest, nicht mehr per ookla, denn dort bekomme ich ohne flash keine schönen Bildchen mehr:

Leider ein Gerät dass in neu nicht in gluon Kompatibel zu kaufen ist, die aktelle v5 ist nicht kompatibel:

Der D-Link DIR-860L Rev B2 scheint mir sehr vielversprechend zu sein, insbesondere da er einen Dual Core hat.

Unterstützung im aktuellen Master ist vorhanden, es gibt aber noch Bedenken zum Umfang der 5GHz Unterstützung:
https://github.com/freifunk-gluon/gluon/issues/1040

Hatte kurzzeitig solch ein Gerät.

Schaffte bei mir knapp unter 30MBits. Fastd ist jedoch leider nicht multi core fähig. Daher bringt die Dual Core CPU nichts.

Sehe ich anders, fastd ist ja nicht der einzige Prozess der Leistung benötigt. Das verarbeiten von Batman ins Client Netz, Traffic von einem Interface zum anderen zu schaufeln usw benötigt ja auch etwas Leitung. Ist ja auch eher ein nettes Addon da ja auch schon der einzelne Thread eine sehr gute Leistung bring.

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