Über welchen Kanal kommen Infos?

Hallo zusammen,

über welchen Kanal kommen denn in Zukunft die Informationen zu Treffen etc. Auf der Homepage wurde zuletzt nichts veröffentlicht. Per E-Mail auch nicht!
Jetzt habe ich über das Forum erfahren das es wieder Termine gab, welche auch noch sehr kurzfristig anberaumt wurden.
Vielleicht habe ich die falsche Wahrnehmung. In diesem Fall wäre ich dankbar, wenn mich jemand aufklären könnte welches die primäre Quelle für Termininformationen ist.
Ich bin der Auffassung, dass mit der derzeitigen Informationspolitik es mit dem Thema Freifunk in Wuppertal nichts mehr gibt. Ich bekomme viele Anfragen vom Noebetreibern, welche ich bisher betreut habe und kann diese nicht beantworten. Dieses ist sehr schade!
Über eine oder mehrere Antworten würde ich mich sehr freuen.

Herzlichst
Euer Heiko

Die Antwort auf Deine Frage ist relativ einfach:

Schau mal in diesen Thread.
Dort ist ein Protokoll verlinkt.
Und dort gibt es ein Metamost auf das man sich zur Koordination zukünftiger Aktivitäten verständigt hatte.

Die Deiner Frage zugrundeliegende Problematik: Die ist nach wie vor -aus meiner Perspektive- nicht gelöst.
Es gibt offensichtlich nicht hinreichend viele Personen, die sich bei der Lösungsfindung lokal(!) mit Resourcen an a) Zeit b) Nerven und c) Geld einbringen mögen.
Will sagen: Es gibt viele Menschen, die guten Willens sind, es läuft aber nach meiner Einschätzung bei den meisten „LowPriority“ nebenbei.
Und wenn dann in Folge

  • niemand das Projekt wirklich aktiv pushed, mehrmals pro Woche
  • immer erst ein 100% Konsenz von möglichst vielen kaum anwesenden Personen eingefordert wird
  • niemand sich im Zweifelsfall auch mal die Hut aufsetzt und gegen Widerstände durchsetzt
  • kaum jemand auf eigenes Risiko in Vorkasse geht, wenn um um die Beschaffung von Dingen geht

Es gibt zahlreich Hilfsangebot auch von Extern was Knowhow und auch übergangsweise Infrastruktur anbelangt. Nur wenn lokal niemand wirklichzupackt und es „zu seinem Baby“ macht:

Dann geht’s halt nur sehr, sehr langsam voran.

Wir gehen von „Stress wegen Camp-Vorbereitung“ nahtlos in „Stress wegen Congress-Vorbereitung“ über: Prioritäten.

Hallo Andreas,

es gibt wahrscheinlich hinreichend viele Personen. Es muss nur einheitlich kommuniziert werden. Das funktioniert schon seit geraumer Zeit nicht!
Wenn die Termine über einen Kanal gestreut würden und nicht über unterschiedliche, würden wahrscheinlich mehr Interessenten erreicht werden. So könnten dann auch mehr Personen aktiviert werden.

Dann bring’ Dich ein und mach’s besser!

Hi Heiko,

dies (das Forum hier) ist der einzige Kanal, auf dem Informationen verteilt werden. Ich bin im Übrigen genau so uninformiert, wie Du. Deine Wahrnehmung ist korrekt: Es gibt keinen Informationsfluss. Wie derzeitig die Freifunk-Gemeinschaft mitgenommen wird, ist das Letzte. Menschen, die den Freifunk aufbauen und betreuen, werden in Stich gelassen.

Andererseits ist scheinbar alles in Ordnung, wenn die Freifunker hier nichts schreiben. Das einzige Treffen findet jeden dritten Freitag im Monat statt. Ich war neulich da … und es war niemand da …

Lieber Phip,

dein Post kann man leider nicht so stehen lassen. Auf den Mails zur Terminfindung des letzten Treffens warst du im Verteiler, des Weiteren wurdest du afaik mehrfach auf alternativen Kommunikationskanälen versucht ins Boot zu holen. Last but not least wurde der Termin, wenn auch sehr kurzfristig hier im Forum angekündigt, du hast auch entsprechend darauf reagiert [1].

Da ich als nicht Wuppertaler die aktuellen Kommunikationskanäle gefunden habe, welche
insbesondere du, aus meiner Wahrnehmung heraus boykottierst spricht für sich. Es gab nicht nur einen Versuch dich mit ins Boot zubekommen.
Das dass Forum in der aktuellen Situation von Freifunk Wuppertal als primärer Kommunikationskanal ungeeignet ist liegt auf der Hand. Stichworte wären hier endlose, zeitraubende Diskussionen und Deadlock.

Die Treffen, Protokolle der Entscheidungen wurden hier im Forum kommuniziert.

Freut euch doch bitte einmal darüber, das in Wuppertal gerade neue Aktivitäten im Freifunk-Umfeld stattfinden und tragt konstruktiv zu diesen bei! Statt alles schon wieder ins negative zu ziehen und schlecht zu reden. Dies ist für die Motivation der aktuell aktiven Personen sicherlich nicht förderlich und reißt diese ins bodenlose…

Ja es ist nicht optimal, dass bisher kein offizieller Kommunikationskanal existierte. Auf dem letzten Treffen wurden das Mattermost unter https://chat.freifunk-bergischland.net definiert. Nutzt diesen Kanal, kommt zu den Treffen / ladet zu neuen Treffen ein und beteiligt euch konstruktiv!

LG plaste
Freifunk im Neanderland.

[1] Stand der Dinge 2019-09-11

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Hallo Plaste,

ich werde mich hier noch ausführlich über eine Vereinsgründung unterhalten und wie sie zustande kam. Aus Zeitgründen – da ich deinen Post nicht so stehen lassen kann – schreibe ich so viel:

Ich konnte bei den Terminen nicht teilnehmen. Dieses Forum ist unser einziges Kanal zur Kommunikation, da die FFRL-ML nicht genutzt wird. Wenn sich ein Kanal ändert, dann muss das hier Kommuniziert werden.

Und wenn ich zu Treffen eingeladen werde und vorher keine TOP erhalte oder man mich hier im Forum abweist, vorher darüber zu reden, dann spare ich mir die Zeit. Es geht hier auch nicht um mich, sondern um die stillen Mitleser. Heiko wurde hier nicht mitgenommen, und ich fühle mich auch nicht mitgenommen. Es wurde hier nicht geschrieben, was Sache ist; und vorzeitige Diskussionen wurden im Keim erstickt.

Der offizielle Kommunikationskanal ist das Forum. siehe alte Homepage.

Vorab: Als Außenstehender kommt mir das gerade vor wie ein Sandkastengezänk. Geht das nicht auch anders?

Nun denn, Manöverkritik: Als OpenSource-Freund finde ich es prinzipiell gut, daß statt Slack hier Mattermost genutzt werden soll; als interessierter Außenstehende allerdings ist das wieder eine neue Hürde:

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Wieso braucht’s einen Chat, wieso kann nicht eine fähige Forensoftware wie Discourse genutzt werden? Chat ist kurzlebig, das bietet sich für Configsessions an; hier soll es doch aber um größere, längerfristige Entscheidungen gehen, die man auch später nachvollziehen/hinterfragen können will? Der Eindruck drängt sich daher auf, daß gezielt an den alten Kommunikationskanälen – und alten Akteuren – vorbei gearbeitet werden soll, und die Frage stellt sich bei einem Community-Projekt wie Freifunk: warum‽

Aus dem Protokoll:

Migrationsszenarien
Router Firmware

ausgerollte Firmware mit Firmware 26082016
GitHub - phi-psi/site-ffw: Freifunk Wuppertal specific Gluon configuration

signkeys -
DSchmidtberg sind validiert und vorhanden

  • civ0 und sn0wdiver sind verfügbar und haben vermutlich sign-keys.

  • Migration bestehender Firmware wäre möglich

  • Kontrolle über Updatedomain wäre vorhanden

  • wupper6 wird als GW genutzt.

Soweit die technische Bestandsaufnahme; aber ist es, nur, weil es technisch machbar ist, auch moralisch vertretbar, die »wup - 134 Nodes -> Migration« aus dem alten Freifunk Wuppertal per »Firmware-Putsch« klammheimlich nach »Auffang Domain / Freifunk Barmen (ffbar)« zu schieben?

Es ist einen Gründung eines regionalen Vereins gewünscht, der die Wuppertal und die umliegenden Gebiete umfasst, insbesondere die Gebiete aus dem sich auflösenden VfN.

Teilen die 134 Knotenbetreiber diesen Wunsch? (Wie) wurden sie befragt? Und kann dies nicht hier offen im offiziellen Freifunk-Forum diskutiert werden?

Guten Morgen zusammen,

wir sollten schauen wie die Kommunikation verbessert werden kann und nicht über verschüttete Milch sprechen.
Wer im Netz nach Freifunk Wuppertal sucht findet as erstes die Homepage. Da passiert nichts. Für den Dialog ist ein Forum geeignet, ich persönlich glaube für Terminveröffentlichungen nicht allen.
Meine Mail-Adresse ist bekannt, ich bekomme keine Mails über Termine und sonstiges.
Bitte lasst und lösungsorientiert an das Thema gehen und nicht problemorientiert.
Vielleicht sollten wir uns mal zusammensetzen und darüber diskutieren.
Eventuell könnte ich für einen Mittwoch eine Räumlichkeit anbieten, wo wir einfach mal reden. Der Ort wäre barrierefrei.

Herzlichst
Euer Heiko

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Solche Treffen (inkl. der vorherigen Terminfindungsdebatte) hat es in den letzten 2 Jahren (aus eben der oben beschriebenen Situationswahrnehmung heraus) bald ein halbes Dutzend gegeben.
Gesprochen worden ist vieles.
Nach meiner Wahrnehmung mangelt es nicht am Dialog, sondern an der Umsetzung von Ergebnissen.
Vermutlich waren die jeweils gefundenen Kompromisse für einige so schmerzhaft, das es bequemer war im Anschluss besser gar nichts (oder nur ganz wenig) zu tun als das Besprochene umzusetzen.

Wenn nicht mindestens 2 Leute den lokalen Freifunk zu ihrem „Lieblingshobby“ machen und dementsprechend Motivation und Lebenszeit investieren: Solange dümpelt es nur. (und wenn es nur eine Person ist, dann braucht sogar eisernen Willen).

Die Tooldiskussion derzeit kann natürlich sein „bekommen wir das Problem vielleicht mit der Beteiligung von mehr Menschen ein Stück kleiner diskutiert“
Es gab in den letzten Jahren mehrere Planungsansätze, was man konkret tun könnte. Diese Pläne waren jeweils realistisch umsetzbar.
Nur hat’s halt niemand gemacht.

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