Vernetzungstreffen Freifunk im Norden

Moin $community,

wir würden gerne ein regelmäßiges Freifunktreffen etablieren, bei dem es zum Austausch von aktuellen Themen aus allen Communitys im Norden, aber auch konkrete Arbeitstreffen mit gebündeltem Know-How zu Themen die alle Communitys betreffen, kommen kann.

Um das anzugehen, wollen wir uns am 03.03.2021 um 18:00 Uhr zum Kennenlernen und Vernetzwerken im Jitsi treffen.

Konkrete Projekte wollen wir am darauffolgenden Samstag Nachmittag angehen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr Lust habt mitzumachen. :slight_smile:

Vernetzungstreffen: Mi 03.03.2021 18:00-20:30

Ort: Jitsi Meet

Ziel: Kennenlernen, etablieren eines regelmäßigen Austausch und vorbereiten des Arbeitstreffen.

Agenda:

  • Zeitrahmen
  • Kennenlernrunde
  • Aktuelles aus den Communitys
  • Kanal zur Vernetzung (irc/matrix vorhandenen von FFNord nutzen?)
  • Konkrete Projekte fürs Arbeitstreffen sammeln
  • weiterer Admin für FFNord gesucht
  • Regelmäßiges Vernetzungstreffen klären
  • Dezentrales Bier/Limo trinken und plaudern

Arbeitstreffen: Sa 06.03.2020 15:00-20:00/open-end

Ort: Jitsi Meet

Ziel: Gemeinsames arbeiten an Dingen die für alle Communitys hilfreich sind.

Liebe Grüße,

Paul und Philipp (Freifunk Lübeck)

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Dürfen auch Leute aus dem nicht-nord Gebiet teilnehmen? :grinning:

Vllt würde ich aus SüdNDS mal dazustoßen wollen

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Hmm, was heißt »im Norden«? Communities, die im Freifunk Nord-Gebiet aktiv sind (also SH, HH, nördlichstes NDS), was die Wahl der Kategorie suggeriert — oder ganz Norddeutschland, was ‚etwas‘ weitläufiger wäre lt. Wikipedia:

Ich frage deshalb, weil für Mecklenburg-Vorpommern auch jüngst so etwas in der Art angedacht wurde. Und aus meiner Sicht die nicht kleinen Gruppen FFNW und FFMS auch ‚im Norden‘ aktiv sind.

Hey @wusel, Hey @Vogelbecker,
freue mich dass ihr auch Interesse habt!
Ich denke Austausch ist immer gut und die Begrifflichkeit Norddeutschland ist in der Tat von Region zu Region unterschiedlich verstanden. Ich möchte aber nur ungern jetzt Energie für eine Debatte „Was ist Norddeutschland“ aufwenden.

Wir haben ganz bewusst zu diesem Treffen nur nur die Communitys aus dem „Freifunk Nord e.V.“ Bereich eingeladen. Wir haben grade garnicht so richtig nen Überblick, wie viele Leute wo aktiv sind und können auch nicht abschätzen, wie viele Menschen dann auch wirklich an so nem Termin teilnehmen. Damit dann bei so einem Treffen auch jeder gehört werden kann und es auch zu ein bisschen Austausch kommen kann, haben wir uns erstmal für die „schlankere“ Variante entschieden.
Ich hoffe das könnt ihr verstehen.

Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass ein Folgetermin auch das Ziel der inter-ffnord-vernetzung
haben kann :slight_smile:

Liebe Grüße,
Philipp

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@adorfer

Das hatte mich enttäuscht, weil ich finde man hätte jetzt bei Corona mal ruhig was über Bundesländer-Grenzen hinweg machen können.

Es gibt leider bisher keinen Freifunk Niedersachsen, weil Communities da nicht so großes Interesse zeigen. Und es ist auch nicht klug dann eingeschnappt zu sein und sich deshalb nicht zu beteiligen, weil jemand den Communities nicht hinterherläuft. Ich hoffe aber, dass es 2021 noch zu einer Gründung kommt, denn die Kommunikation mit einer Landesbehörde kann nicht über 20 kleine Vereine, die verschiedene Meinungen äußern, erfolgen. Sowas nimmt niemand ernst und es bereitet 20-fachen Verwaltungsaufwand oder mehr. Kommunikation und Koordination ist leider nicht Freifunks stärke - da wird viel zu oft der Dezentralitätsgedanke mit anderen Dingen vermischt, die realistisch gesehen unvereinbar sind.

Freifunkcommunities „großflächig geographisch“ bei der Gründung zu benennen hat schon immer für massive Verstimmungen gesorgt, egal ob das jetzt Freifunk-Rheinland war (wo sich die Kölner von der Namenswahl patronisiert fühlten), Freifunk-Niedersachen in Hannover (die die Oldenburger wohl nicht rechtzeitig/richtig gefragt hatten), Freifunk-Hessen in Fulda (wovon die Frankfurter und Wiesbadener nur zufällig mitbekommen haben)
Und die Liste lässt sich beliebig fortführen.

Aber HIER im konkreten Fall „sich mit Leuten im Norden zusammenzusetzen virtuell, und Kooperationspotential auslosten“: Das ist doch völlig o.k.
Selbst wenn jetzt -Corona geschuldet- alles nur virtuell ist und niemand wirklich herumreist dafür: Wenn die Kooperation (aus sicher vorhandenen Gründen) möglichst auf z.B. die nördlichen 5 (oder 2?) Bundesländer beschränkt sein soll, dann ist das eben.
Immerhin heisst dieser Forenbereich doch auch so!

Bericht: Das Treffen war sehr erfolgreich. Vielen Dank an alle Beteiligten.

Wir haben dort die Themen besprochen und daraufhin in den folgenden Tagen die Freifunk Nord Community „auf Vordermann gebracht“:

  • Wir haben jetzt ein Ansible repo, mit dem wir Gateways auf Debian Buster aufsetzen könnnen
  • Die Karte läuft jetzt auf dem Freifunk-RGB meshviewer und nach dem Brand in OVH-Rechenzentrum konnte gemeinsam alles wieder aufgebaut werden.
  • Wir haben 2 neue Admins im Team, die Gateways aufsetzen können.
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Also gut.
Es scheint wir brauchen noch zwei Arbeitstreffen vor dem nächsten Vernetzungstreffen.
Da bis dahin wohl die nächste Welle (CoVid19) tobt, wird online der Modus sein.
Zwei und vier Wochen vor dem nächsten Vernetzungstreffen wäre ein guter Zeitpunkt.

Nachdem der Thread reaktiviert wurde:

Gibt’s das öffentlich? Freifunk Lippe und Freifunk Kreis GT basteln sich derzeit auf ehemaliger Freifunk-Münsterland-Basis die Welt, wie sie uns gefällt. Mehr wiederverwendbare Module wären schick :wink: (Eigentlich wollen wir von Ansible weg gen Salt, weil: Geschwindigkeit. Aber z. Zt. sind wir halt ›nur‹ ansibilisiert, nicht saltstacked,)

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Danke für den Link.

Vielleicht lohnt sich für Euch auch ein Blick in die Münsterländer-Ansible-Rollen (oder einen der Forks), das geht von den Möglichkeiten nach einem ersten Blick z. T. über das, was Ihr aktuell automatisiert, hinaus. Insbesondere die Multidomänengateways und der darauf angepaßte Kartenserver können im Problemfalle sehr hilfreich sein — alle Gateways in der Firmware vorsehen, aber nur bestimmte Meshes auf bestimmten Gateways auch konfigurieren. Fallen Gateways (länger) aus, die Meshes auf den anderen Gateways per Ansible hochfahren, done.