Wenn das Ethernet-Segment zu lang ist

Wenn man feststellt, dass trotz „Cat7-SFTP-Cu“ die Strecke zu lang ist für einen ordentlichen Link… was tun… zumal wenn es „Wurfstrecke“ ist, also draußen.

Lösung:
841er dazwischen setzen. Als preiswerten Switch.
Und noch zwei XL6009-Platinchen, um
a) die lokal benötigten 9V herzustellen
b) die etwas abgesackten 24V wieder „aufzufrischen“ (auch wenn’s Verluste macht, aber so hat man ggf. auch die Option, ggf mit 30V zu speisen, wenn’s mal knapp werden sollte zukünftig.

Ach ja. moniteren muss man das auch noch… Und wenn man schon mal da ist, dann will man es auch strahlend haben:




Das ganze ist der Uplink zu einer Geflüchtetenunterkunft.
Geht dann auf diese Birke, über die 4 Gleise und auf der anderen Seite ist dann ein Dach.

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Einfach Hecklautsprecherkabel dran laengs mit Versorgungsspannung 48V :smile:
So mache ich das … billig und gut!

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Gibt es bei den LAN-Kabellängen keine Probleme mit induzierten Spannungen, wenn z.B. ein Gewitter sich in der Nähe austobt?
Habt ihr das irgendwie abgesichert oder geht dann einfach was kaputt und wird ersetzt?

Das eigentlich Problem war ja das zu lange Lan-Segment. Das Hochspannen haben wir nur gemacht, weil wir sowieso was löten mussten, da der 841er kein 24V mag.

Letzteres.
Problem ist nicht Gewitter, sondern eher die ICE-Schnellfahrstrecke, wie wir inzwischen fürchten.

Stromversorgung gesichert gegen Marderbiss?

Induktion ist auf die eine langen Strecke echt ein Thema fuer sich … gerade mit 15kv neben an …
wir sich schon keiner ausrotten …

Die 15 kV liegen ja nicht direkt daneben…
Die Strecke parallel zum Fahrdraht sind nur ca. 8-10m, Abstand vom Draht ca. 6m, dann geht es nochmal ca. 8m den Baum rauf.
Der LiteBeam ac hat laut Datasheet „ESD/EMP Protection ± 24 KV Contact / Air“ und auf der Gegenstelle (im Outdoor-Gehäuse laut Foto) sitzt jetzt (nachdem der Switch im 841er gestorben ist) ein TP-Link TL-SG105 Switch in der Hoffnung, dass der etwas mehr verträgt. Sonst muss ein ToughSwitch her.

Eher rauchen uns die Spannungsregler ab, aber bisher war das kein Problem. Zumal sich Störungen ja symmetrisch einkoppeln und nur zwischen primär und sekundär des Wandlers auftreten.

Auf diese Entfernung hin spielt übrigens die Qualität der beteiligten Ethernet-Transceiver eine Rolle. Zu Anfang hing die Strecke zwischen einem 841er und einem chinesischen AirGrid-Nachbau, was zuverlässig keinen Ethernet-Connect brachte, auch nicht mit Switches verschiedener Marken am Anfang (statt 841er). Die Unterteilung brachte dann Ruhe und nach dem Ausfall des Repeaters lief die Strecke eine Woche stabil mit einer Kupplung zwischen den beiden Segmenten statt des gestorbenen 841ers. Der Eingang des LiteBeam ist offenbar wesentlich hochwertiger als der Chinakracher von vorher.

Die Gesamtlänge sind ca. 170m.

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Vielleicht sollten wir statt 24V strombegrenzte 1kV nehmen, dann beißt der Marder nur einmal und zuckt hoffentlich zurück, bevor er die Ethernetadern trennt.
Strombegrenzt auf 10mA mit einer kleinen kapazitiven Reserve sollte einen ausreichenden „Weidezaunschlag“ geben und kein Tier wirklich verletzen. Nur können wir dann nur 10W Leistung abfordern… :wink:

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Der Schaden ist trotzdem da: Kabel beschädigt, wird Leitung nass, usw.
Hilft nur eine Marderscheuche :wink:
dünnes Elektriker PCV-Rohr, Knicke bzw. Rohrenden mit SIlikon verkeben. Kann auch überirdisch liegen, also ohne Spatenkommando.

Ja, war uns aber bei der Erstinstallation zunächst zuviel Arbeit. Es geht ja „nur“ um das Heranführen der Internetspende an eine Unterkunft. Natürlich könnte man beim nächsten Mal[TM] direkt Plastikrohr nehmen. :smile:

Bitte den Thread schließen, da er nichts mehr mit der eigentlichen Fragestellung „langes Ethernet-Segment“ zu tun hat. Danke.
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