CPE210 Pharos Link - Durchsatz mit StockFW im 2,4er-Band

Da es woanders schon Thema war, hier nochaml meine Gründe:

In bewohntem Gebiet leisten die CPE210er (egal ob nun V1.0 oder v1.1) selbst mit aktueller Hersteller-Firmware, mit Autokanal, mit MAXtream nicht das, was man sich versprechen könnte

Beispiel: Trotz 300MBit/s Linkrate(!), 180m Distanz und klarer, freier Sichtlinie. Man kann sich jetzt darüber streiten, ob 61dBm ein guter Wert dafür ist, aber es ist eben der Wert für unter 200m Strecke.
Fakt ist für mich: 2.4GHz ist nicht für Strecken brauchbar, wenn die Stationen „Sicht“ auf viele, zu viele Nachbarn haben.

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Ich vermute, das liegt an dem stark zugefunkten Frequenzbereich.

Hat jemand so eine Stellung mal mit der CPE 510 (auf 5 GHz) aufgebaut und gemessen?

Davon gehe ich auch aus.

Sprichst du da Batman drüber oder direkt IP?

Batman braucht da irgendwie Sondereinstellungen, damit das performant läuft. Also über die WDS.

Ich spreche Pharos zu Pharos, Speedtest von Board zu Board.

Alles andere ist langsamer, zwangsläufig.

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Welche Sondereinstellungen für Batman sind das?

@neffets hatte mir mal erzählt, dass er ewig rumprobiert hat, und am Ende diese beiden Einstellungen gesetzt hat:

Fragmentation Threshold = 784
RTS Threshold = 534
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Stock CPE 510 rennt super auf ein paar hundert Meter habe bis vor ein paar Tagen eine Unterkunft mit mind 50Mbit Versorgt damit.
Jetzt kommt ich leider auf die anderen Stock Strecken nicht Remote drauf. (muesste mir erst ne IP im Mesh setzen)
Das 2,4er Band ist einfach zu verhurt …
5 / 38 / 60 ist das schon besser.

Im Vergleich, ein Mitbewerber im 5GHz-Band (ich habe einfach mal die Geräte getauscht, Standort unverändert)

Die folgenden Einstellungen haben sich für einfache Funkbrücken (MoL via PtP) nach vielem Rumprobieren als brauchbar erwiesen, sowohl hinsichtlich Stabilität und Durchsatz:

Wireless Basic Settings

  • Mode: 802.11n
  • Channel Width: 20 MHz
  • MAXtream: Disabled

Wireless Advanced Settings

  • Distance Setting: Auto
  • Beacon Interval: 40
  • RTS Threshold: 534
  • Fragmentation Threshold: 784
  • DTIM Interval: 1
  • AP Isolation: Enabled
  • Short GI: Enabled
  • WMM: Disabled
  • QoS: Disabled
  • Transmit Beamforming: Disabled

In meinem Fall hat die Funkbrücke nicht gerade die besten Voraussetzungen: Eine CPE hängt drinnen am Fenster und ein Baum ist auch dazwischen. Im konkreten Fall ergibt das eine SNR von 32 (Verbindungsqualität 50…60 %) und eine mittlere Verbindungsgeschwindigkeit von 100 Mbps. Möglicherweise geht da noch mehr, aber der Uplink hat im konkreten Fall nur 13 MBit/s.

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Moin.

Was mich ja wirklich wundert:

MAXStream: Disabled

Transmit Beamforming: Disabled

Gerade damit wirbt TP-Link doch. Diese Technologie soll doch den entscheidenden Vorteil bringen.

Verschlechtert sich die Datenrate, wenn die Optionen eingeschaltet sind?

Ich habe das doch jetzt richtig verstanden? Beide Endpunkte sind CPE210 mit Stockfimware? Also W-LAN-Kabel. :smile:

Gruß

Ich denke es geht um schlechte Verbindungen.

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Korrekt.
Ich hatte maxstream enabled:

Nein.

Es geht darum, dass 2.4GHz-Outdoor für Linkstrecken in bevölkerten Gegenden kaum noch nutzbar ist.
Und dass die PharOS-Firmware die Sache nicht besser macht (um es freundlich auszudrücken)
Ich habe der vor ein paar Monaten nochmal einen Versuch gegeben, aber die Oberfläche ist schlicht -in meinen Augen- „gewollt und nicht gekonnt“.
Dass man das Management nicht in eine Vlan packen kann ist noch das kleinste Problem.

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Moinsen.

Danke @adorfer für die präzieseren Worte.
Wir hier auf dem Land, haben damit vielleicht ja dann doch noch eine Chance die Geräte als „Luftkabel“ einzusetzen, wenn es um das Hiddenstationproblem geht.

Wieder was gelernt, wieder was, was man berücksichtigen muss.

Gruß

Ich kann nur dringend empfehlen, das das Syslog solcher Geräte ins Monitoring zu nehmen.

Wo jetzt eine Ortschaft mit 19k Einwohnern einzuordnen ist: Sicher kein Dorf, aber auch keine Großstadt.
Im Log habe ich auf 2.4GHz-Links täglich mindestens ein Dutzend „Deauth“-Meldungen gehabt mit anschließendem ReAuth, also Linkloss für mindestens 10 Sekunden.
Wo auch immer die herkamen, von einer bestimmten Stelle oder von verschiedenen. Wenn man mit einer Antenne weit „gucken“ kann, dann sieht man auch jede Menge Müll…
Aber egal ob nun „Spielkinder“ oder „defekte Clients“: Auf 5GHz ist das insbesondere auf Outdoor-Kanälen die Ausnahme.