"großen TP-Link für mehr Reichweite" (WDR-3900 / WDR4300)

Oft höre ich das Argument, man solle doch „besser gleich einen größeren TP-Link“ (aka schwarzen vierstelligen mit „vielen Nullen“) nehmen, wenn man sich „etwas gönnen“ wolle.

Was die Leistung des fastd für das Meshvpn anbelangt: Völlig richtig.
Die Nutzung des 5GHz-Bandes hat auch viele Vorteile.

Nur leider schauen die 2,4GHz-Only-Geräte dann potentiell in die Röhre. Zumindest halte ich es für extrem unwahrscheinlich, dass ein 3600er oder 4300er da mit einem billigen WR841 mithalten kann.

Warum?


Nein, keine „Montags-Produktion“, da fehlt auch nichts, das „gehört“ wirklich so.
Ich behaupte auch nicht, dass die 2,4/5GHz-Kombiantenne (unten im Bild) schlecht spielt. Aber Richtwirkung/Antennengewinn dürfte eher weniger vorhanden sein im 2,4er-Band.

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Sowas ist bei Dual-Band-Antennen völlig normal.
Da wird (im Prinzip) einfach ein Sperrkreis eingefügt, um den oberen Teil der Antenne für die höhere Frequenz auszublenden.

Aus dem Aufbau lassen sich aus der Ansicht keine Rückschlüsse auf die HF-Eigenschaften schließen…

Aus Erfahrung weis ich, daß die Jungs bei TP-Link sehr wohl wissen, wie man effektive Antennen designed.

Eine „Richtwirkung“ gibt es bei diesen Rundstrahl-Antennen ohnehin nicht.
Erst wenn man soche Antennen „stacked“ (vertikal übereinander anordnet) kann man den vertikalen Abstrahlwinkel verringern, und damit die Lesitung in der Horizontalen in Form einer Linse konzentrieren.

Harry

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Also die Kombi ist offensichtlich wesentlich kürzer. In diesem Bereich sollte der Unterschied durchaus relevant sein.

Aus der Erfahrung mit einem 3600er kann ich folgendes berichten: Wenn ich 2m neben dem Router stehe verbindet sich mein nexus trotzdem mit der von mir abgewandten, 5m entfernten nanostation.

Dei Länge des Strahlers ergibt sich aus der Wellenlänge, und die ist bei 2,4GHz ~12cm und bei 5GHz ca. 6cm.

Antennen sind üblicherweise Lambda/4-Strahler, also 3 bzw. 1,5cm…

Der bei HF-Leien weit verbreitete Glaube daß Lang gleich gut ist stimmt einfach nicht!

Trotzdem wirst Du mit einem mechanisch (oder elektrisch) verkürzten Strahler keinen Gewinn mehr erzielen können.
(Von irgendwelchem Hightech-hochperpermeabilititäs-Keramik-Woodoo von NXP&Co mal abgesehen.)

Ob Antennengewinn (aka: Richtwirkung) im Einzelfall überhaupt zweckdienlich ist, das musst man natürlich stets prüfen. Insbesondere wenn man „von Etage zu Etage“ gehen will, gleichzeitig aber trotzdem eine vertikale Polarisation behalten möchte.

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trotzdem komme ich mit diesem langen China-Teil durch 2-3 Betondecken, während es mit der Standardantenne nicht klappt.

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Ja, weil das gestackte Antennen sind.
Die bündeln das Signal in der Horizontalen.

Ich hatte daher versucht auf den Bereich zu verweisen. Klar hilft hier keine 10 m Antenne. Aber bei den beiden gezeigten Größen ist die große besser. Ganz sicher.

@apo
Ich finde es vor allem immer toll, wenn sich in Diskussion Leute sich gegenseitig zwischen den Zeilen mit Unterstellungen überziehen, von denen sie wissen, dass sie nicht zutreffend sind.
(und das wird auch nicht besser, wenn die Beteiligten -wie in anderen Foren üblich- ihr Rufzeichen als Nick verwenden. Da zeiht man sich dann „Steckdosenfunker“.)

Im übrigen sieht das auf dem Foto eher danach aus, als würde der längere Teil der unteren Antenne noch in der Plastik-Hülle stecken…

Tja, das dachte ich bei den ersten zwei, die ich davon offen hatte auch. Aber bislang habe ich keine gefunden, wo noch ein wie auch immer gearteter „Rest“ zu finden gewesen wäre.
(Und ich habe gute Lampen und Lupen :wink:

Kann gut möglich sein, daß das ein eingegossener dünner Draht ist.

Hier nicht.
Das Ding ist komlett leer (und war in allen Antennen die ich geöffnet habe)

Aber um Dir eine Freude zu machen, ich habe mal in der Mitte durchgeschnitten, also ca. 1-2cm über dem „Ende“, wenn man den elektrischen Teil in die Hülle schiebt.

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Das ist in der Tat ein schlechter Witz.
Damit sollte man TP-Link mal konfrontieren. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die da ne leere Plastik-Hülle vorgesehen haben.
Vielleicht haben die nen faulen Zulieferer.

Ich tippe eher darauf: „50% Benutzer richten das Ding eh immer falsch aus, weil sie meinen, man müsse mit der Antennenspitze ‚zielen‘. Also bauen wir gleich (fast) Rundstrahler. Und die lange Antennenhülle dient nicht nur der Optik, sondern auch damit da ein wenig Luft gelassen wird über der Spitze.“
(Wäre halt ein Erklärungsansatz.)

Danke fürs aufschneiden^^.

Jetzt ist mir auch klar, warum TP Link beim 3600 nur von „Antenna Gain 2dBi@2.4-2.5GHz, 3dBi@4.9-5.825GHz“ schreibt.

Das verhalten der Endgräte kann ich bestätigen, zu meinen 3600 möchten sie sich auch nur verbinden, wenn man direkt daneben steht. Ansonsten bevorzugen sie die 841-Tupper-„Außenrouter“, die mit den originalen 5db bzw. größeren 8db TP Link Antennen ausgerüstet sind.

Um mal ganz doof zu fragen, welches Indoor-Gerät in der 50-60€-Klasse hat denn vernünftige Antennen? Ein Jugendzentrum hat mich gefragt welcher Router es denn sein soll und eigentlich wollte ich ein 5-Ghz-Kombigerät empfehlen, da das junge Publikum doch vermehrt 5 Ghz taugliche Geräte haben wird.

5GHz bringt meist nicht viel bei Clients weil die zu inkompetent sind um sich auch zum 5GHz zu verbinden…

Ist das ein Layer 8 Problem - der Mensch vor dem Bildschirm? :wink:

nein nein - zumindest nicht wenn man keine seperate SSID für 5GHz hat
ich meinte die Geräte, die 2,4GHz bevorzugen weil Baum