Kritik an regulierenden Strukturen im Freifunk

So ist das ja auch gedacht. (Zum Rest der Aussage braucht nur die Überschrift »Wir sind dezentral organisiert« zitiert zu werden, um die Mär’ vom Dachverband als solche zu entlarven.)

[quote]
Es müsste also richtiger Weise möglich sein, mehrere Einträge pro Ort und mehrere Orte pro Kreis[/quote]

Derzeit werden nur noch Ortsnamen angenommen; mehrere Orte pro Kreis/Region ist mithin heute ein Erfordernis, heißt die Community nicht zufällig nach einem Ort in der Region (was hinterher wieder außerhalb des Ortes aufgrund lokaler Befindlichkeiten problematisch werden kann; Münster/Münsterland, Paderborn/Hochstift, …).
Die fiktive Community »Nordwestliches Ostwestfalen« wiederum wird sich als solche nicht eintragen können, in Halle/Westfalen hingegen könnte ein Eintrag gemacht werden, für eine »Metacommunity« dieses Names. Über die Sinnhaftigkeit dieser, nach meinem Kenntnisstand aufgrund »Grundsatzregeln, auf die sich das Webteam vertändigt hat« eingeführten Beschränkung, könnte man mal an anderer Stelle diskutieren; ich bin mir aber nicht sicher, ob das Forum da zweckmäßig wäre.

Was derzeit, AFAIK schon weil technisch in der API nicht vorgesehen, wohl nicht geht, sind >1 Eintrag pro Ort. Das wäre dann ein Fall für’s Advisory Council, wobei auch ich mich frage, wann eine solche Konstellation, absolut betrachtet, sinnvoll wäre.

Da die EIntragung – oder die Verweigerung dieser – ins API-Directory über die Auffindbarkeit auf der auf freifunk.net gehosteten »Community-Karte« entscheidet, sehe ich jegliche inhaltlichen Beschränkungen hier extrem kritisch. Erst recht, wenn sie von einer Gruppe unter sich ausgemacht (und bestenfalls spärlich dokumentiert) werden.

[quote=„CHRlS, post:48, topic:7750“]
Interessante Meinung. Denn „diese Leute“ über die Du an der Stelle mit negativer Meinung sprichst sind durchaus eng verwurzelt mit den handelnden Personen des Fördervereins.[/quote]

Ich sprach von »ein paar Leute an den Schalthebeln«, das ist auch von der Bedeutung her ein Unterschied zu »diese Leute«. Und ja, ich halte weder diese Entscheidung Einzelner (»im Webteam«; ich habe zumindest keine Diskussion diesbezüglich vorab auf WLAN-* in Erinnerung – die Änderung kam nach meiner Wahrnehmung schleichend und nicht wirklich publiziert. 3L kam noch rein, andere nicht …) in der Sache sinnvoll noch in der Art und Weise kompatibel mit den propagierten Zielen. Siehe oben, der Eintrag oder Nichteintrag ist aus meiner Sicht von ähnlicher, wenn nicht weitreichenderer Tragweite, wie die Zuteilung oder Nichtzuteiung einer freifunk.net-Subdomain. Da letztere Entscheidung der Förderverein – imho zu Recht – nicht (mehr) treffen will, sollte mit abgelehnten API-Einträgen analog verfahen werden (lies: => AC).

Aber DAS ist nun ein vollkommen anderes Thema als die Fragestellung »wie-absolut-ist-die-grenze-zu-koeln«, aus meiner Sicht existiert keine geographische Grenze im Freifunk.

[quote=„Sacerdos82, post:52, topic:7750“]
Das Council wurde, meines Wissens nach, durch Nominierung und Wahl aufgestellt. Es setzt sich aus Vertretern aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen. Demokratischer geht es wohl kaum.[/quote]

Nominierung ja; Wahl nur bei mehr Anwärtern als »Posten« für des Bundesland. Ich hoffe, es gibt nach der ersten »Amtszeit« generell mehr Bewerber als Posten — wenngleich es eher eine undankbare Aufgabe ist, wie auch dieser Thread eindruckvoll zeigt. seufz

Als Schlußsatz wollte ich eigentlich dies hier stehen lassen …

… aber folgendes muß leider kommentiert werden:

[quote=„Pinky, post:61, topic:7750“]
Wenn Du mit so was an die Öffentlichkeit gehst, lacht ganz Deutschland und FF macht sich unsterblich lächerlich.[/quote]

Wer unbedarft, z. B. als Verwaltungsmensch oder Politiker, einen x-beliebigen Thread in diesem Forum sich ansieht, wird angewiedert für die nächsten drei Generationen verfügen, »Freifunk« nicht mal mit der Kneifzange anzufassen. Bedenkt (auch an die eigene Nase faß), daß die Inhalte hier öffentlich sind …

@scheffe2804: Achja, Opferkultur – WikiMANNia , alles klar. Unliebsame Diskussionen kann man so natürlich super beenden.

Wieviel hattet Ihr denn eigentlich schon mit nicht rein lokalen Freifunkthemen zu tun? Scheinbar gar nichts, denn Ihr scheint gar nicht zu wissen was dort los ist.

Die „Demokratische Legitimation“ sehe ich nicht als die Frage an, ein Mitarbeiter steht zu seinem Arbeitgeber ja auch nicht demokratisch da. Der Bundesverein, der den Namen Freifunk definiert, die Domain hat und die wesentlichen Entscheidungen trifft, ist nämlich kein Communityprojekt sondern nur auf sich selbst ausgerichtet, und zwar meiner Ansicht nach auf politisch linke Ziele. Und das sehe ich als Problem! Die Mithelfer und vielen Einsteiger wissen ja gar nicht was für einer Organisation sie sich unterstellen.

Mit reinen Stammmitgliedern (d.h. dort kann nur Mitglied werden der sich entsprechend Linientreu verhällt) ist das einfach nichts freies, sollte sich also auch nicht „Freifunk“ nennen. Diese Stammmitglieder steuern von Oben willkürlich, vertreten die eigenen Interessen im Namen dieser so wie es ihnen passt und beuten das politische Kapital so aus es ihnen für ihre meiner Ansicht nach linken Ziele für oportun erscheint. Es wird der wirklichen Community keinerlei Rechenschaft abgelegt und JEGLICHE Kritik perlt rückstandslos ab.

Dieser Bundesverein verteilt Spenden die in der Erwartung einer demokratischen allgemeinnützigen Organisation gespendet wurden, bestimmt allerdings willkürlich dass es pro Ort nur eine Freifunkgruppe geben darf und welche dies sein soll (nämlich eine die zu den eigenen m.A. linken Zielen passt), die anderen werden benachteiligt, diskriminiert und dürfen sich den lokal auserwählten unterordnen. In Kombination ist das meiner Ansicht nach etwas sehr zweifelhaftes, denn die Spenden und das Engagement werden ja höchstwahrscheinlich nicht zur Verteilung in solch einem System gegeben sondern der Sache wegen. Durch die absichtlich Tarnung als Communityprojekt ist dies meiner Ansicht nach eine Täuschung der MIthelfer und Spender.

Die eigentlichen für Freifunk vorgebrachten Ziele gehen dabei schon lange unter den Befindlichkeiten einzelnener Stammmitglieder unter, wer die politischen Ziele von Oben nicht ausreichend unterstützt wird diskriminiert und rausgemobbt: Die Opferkultur hatten wir gerade schon, es wurde allerdings auch Leute im Forum geblockt und mundtot gemacht. Es wurde dafür sogar versucht diese offensichtliche Macht von Oben irgendwie legitimiert aussehen zu lassen, es wurde ein Versucht gestartet einen Ausschuss aus lokalen Vertretern mit linientreuen Leuten zu besetzen. Erstaunlicherweise ist man daran gescheitert also bleibt es einfach beim Basta-Bescheid des allmächtigen Bundesvereins, was nicht heißen soll dass dieser Feigenblatt-Demokratismus irgendetwas geändert hätte.

Das ganze ist meiner Ansicht nach schon lange ein großer Betrug an Freiwilligen, da diese gar nichts davon wissen. Okay, den meisten scheint es noch nicht einmal zu interessieren, akzeptabel finde ich das trotzdem nicht, denn ich glaube dass es schon einige stören würde oder es auf eine andere Basis stellen würden, wenn sie denn davon wüssten.

Das Engagement der Leute an der Basis ist gut, der Name wird allerdings von anderen Missbraucht und meiner Ansicht nach gehört eine Distanzierung zu dieser Bundesvereinigung und deren Namen „Freifunk“ her. Das Argument, dass ja jeder Freifunk machen kann wie er will, sehe ich als gutes Beispiel einer repressiven Toleranz.

Vielleicht sollten sich mehr Leute mit Karl Poppers Idee der offenen Gesellschaft beschäftigen.

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Bedenkt man, dass „borniert“ bedeutet, dass man ohne Würdigung der Argumente der Gegenseite auf seiner Meinung beharrt, solltest du dein eigenes Verhalten hinsichtlich dieser Formulierung vielleicht noch mal überprüfen.
Während ich meine Argumente - meiner Ansicht nach - höflich und ausführlich vorgetragen und explizit auf deine Einwürfe eingegangen bin, hast du deinen Unmut bislang überwiegend nur mit inhaltsleeren Phrasen kundgetan.

… aber zu deinem Punkt:

Ein Vergleich der, mit Verlaub, etwas hinkt. Freifunk wurde ja nicht „entdeckt“, sondern vielmehr „geschaffen“. Selbstverständlich hat der Schöpfer eines Werkes jederzeit das Recht nach eigenem Ermessen damit zu verfahren.

Darüber hinaus muss man hier zwischen der Idee (wir bauen auf Funk basierende Mesh-Netzwerke) und dem Projekt (wir nennen das ganze Freifunk, geben uns ein Logo, eine CI und eine Ideologie) unterscheiden:

  • Die Idee an sich ist natürlich frei und jeder kann machen, was er will. Eben auch ein eigenes Projekt mit eigenen Regeln gründen.
  • Das Projekt selbst ist das Werk der Initiatoren die selbstverständlich jedes Recht haben die Parameter zu definieren die für ihr „Baby“ gelten. Wer mitmachen möchte muss sich an die aufgestellten Regeln halten. Vorschläge können gemacht werden, eventuell vorhanden demokratische Strukturen können genutzt werden. Aber irgendwelche Rechte oder Ansprüche gegenüber den Initiatoren können nicht geltend gemacht werden. Es ist ja niemand gezwungen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Passt es nicht, muss man etwas eigenes Gründen.

Also kann man zwei Dinge festhalten:

  1. Ich habe mehrfach gefragt, wie du dir die Struktur von Freifunk konkret vorstellst. Darauf bist du bislang nicht eingegangen.

  2. Du möchtest das Label Freifunk scheinbar in erster Linie wegen dessen Popularität und dem damit verbunden Vertrauensvorschuss nutzen, bist aber nicht bereit die gewachsenen Strukturen zu akzeptieren, mit denen die Mehrheit der Freifunker gut klar zu kommen scheint. Ginge es dir nicht um den Schub, den dir der Name Freifunk verschafft, könntest du ja problemlos dein eigenes *funk schaffen und alles so einrichten, wie du es gerne hättest.

Edit: @SenorKaffee Ich habe die Verschiebung gerade erst gesehen, kann dieser Beitrag bitte auch verschoben werden? Danke :slight_smile:

Edit by SenorKaffee: done

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Endlich mal jemand zugibt, dass Freifunk kein Communityprojekt ist!

Wenn das so kommuniziert werden würde, würde ich Dir recht geben. Das ist allerdings nicht der Fall. Das Projekt macht meiner Ansicht nach einen anderen Eindruck, ich würde sogar noch weiter gehen, es nimmt meiner Ansicht nach billigend in kauf Leute zu Täuschen indem es sich Communityprojekt darstellt allerdings in Wirklichkeit versucht insbesondere eigene Ziele zu erreichen. Alleine der Name „Freifunk“, die ganzen Videos, alles deuted auf ein Projekt einer offenen Gesellschaft hin und nicht dass hier einzelne ihr Baby auf dem Rücken anderer ausrollen.

Und ein Projekt, dass das Baby von Leuten ist, ist kein Projekt einer offenen Gesellschaft nach der Definition von Karl Popper und sollte entsprechend heißen und es auch entsprechend kommunizieren was es den ist. Alles andere betrügt meiner Ansicht nach die berechtigten Erwartungen anderer. Insbesonder das Vertuschen, das ja mit dem Council eine ganz neue Dimmension genommen hat, sehe ich als verachtenswert an:

Die Leute sollen zum Narren gehalten werden. Erst bekommen Sie vom Bundesverein eine Absage, dann werden sie auf den Council verwiesen der ja NUR EIN ABLENKUNGSMANÖVER IST. Es ist ja jetzt schon schwer aufmerksam zu machen, was hier eigentlich läuft. Das macht es ja nochmal schwieriger auf die wirklichen Fäden hinzuweisen.

Das Ganze ist wirklich perfide!

Selbstverständlich ist Freifunk ein Communityprojekt, jeder der will kann sich beteiligen. Aber das heißt noch lange nicht, dass jeder Neuankömmling einfach gewachsene Strukturen nach Belieben umdeuten kann. Gemeinsame Arbeit an einer Sache bedeutet, dass man gemeinsam lernt und das Projekt weiterentwickelt. Dafür gibt es im Freifunk funktionierende Strukturen.

Euer spezielles Problem liegt darin, dass ihr an dem Ort, an dem ihr lebt gerne mehr Einfluss hättet, aber aus irgendeinem Grund nicht mit den anderen dort tätigen Freifunkern klar kommt. Aber anstatt das Problem auf diplomatischer, zwischenmenschlicher Ebene zu suchen und einen funktionierenden Kompromiss zu suchen, verlangt ihr von Menschen die euch nicht kennen dieses Problem in eurem Sinne zu lösen. Tun sie das nicht, liegt das dann an den „undemokratischen“ Strukturen. Das perfiede an der Sache ist folgendes: ich bin mir sicher, wäre die Entscheidung in eurem Sinne gefallen würdet ihr die Strukturen hier wahrscheinlich nicht kritisieren, sondern verteidigen.

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Da die Entscheidung eine war zwischen „Toleranz/Wettbewerb“ und „Persönliches Befinden“ ist das natürlich so! Da ist nichts perfides oder komischen dran, sondern das ist der Kern der Kritik: persönliches Befinden wird vor den Zielen des Projektes stattgegeben, da die Stammmitglieder des Bundesvereins machen können was sie wollen und das auch tun. Diese nehmen heraus was sie wollen auf Kosten des Projektes und den Interessen aller anderen.

Und da muß ich Dich korrigeren: So etwas ist in meinen Augen alles anderen als ein Communityprojekt.

Das Ganze, insbesondere mit dem Aspekt dass Freifunk ja jeder selbst machen kann wie er will, hat übrigends sogar einen Namen: Repressive Toleranz Repressive Toleranz - Was Herbert Marcuse damit meint / Dr. Christian Weilmeier - YouTube

@pRiVi Dein Fall ist, soweit ich mich erinnere, Augsburg, richtig?

Wenn ja, leite ich aus dem, was ich davon mitbekommen habe ab, dass es sich um eine persönliche Abneigung handelt. Die einfachste Lösung ist in diesem Fall natürlich miteinander zu reden. Ihr müsst ja nicht gleich die besten Freunde werden, aber meiner Erfahrung nach lässt sich mit einem Mindestmaß an gutem Willen ein Weg zur respektvollen Zusammenarbeit finden.

Der Bundesverein hat extra den Council gegründet, um seine Entscheidung nicht neu rechtfertigen zu müssen sondern auf die Gründung dessen abschieben zu können.

Meinst Du also wirklich?

Da machen Leute was sie wollen, und jeder der dagegen vorgeht und Communitygrundsätze einfordert landet auf der schwarzen Liste. Fertig.

Darum sollte man sich auf diese Personen konzentrieren und nicht ablenken, so wie dieser Vorschlag es ja eigentlich schon wieder tut.

Hast du deinen Fall dem Council denn schon vorgelegt? Trifft dieses Gremium eine Entscheidung muss es diese natürlich auch begründen. Dann hast du alles schwarz-auf-weiß.

Der Council ist zum einen nur ein Ablenkungsmanöver, das ich nicht noch füttern will, und konnte bis heute nicht gegründet werden da sich schon Leute Beworben haben allerdings keine die der Bundesverein akzeptieren will.

Wie gesagt, Linientreue Verschleierungstaktik und so…

Auch diese Frage von Dir sehe ich als Ablenkungsmanöver.

Ich fürchte, bevor du deinen Fall nicht vorgelegt hast, hast du keinen validen Grund Kritik zu üben.

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Wieder nur ein Ablenkungspost.

Das Council sieht legitimer aus ist allerdings keineswegs in irgend etwas besser als wenn die Stammmitglieder direkt ihre Macht ausüben.

Einen Grund gab es übrigends bisher keinen, außer dass man es nicht will.

Wieso Ablenkung? Du nimmst eine eventuell negative Entscheidung des Councils einfach vorweg und ärgerst dich ohne es überhaupt versucht zu haben. Nutze die existierenden Strukturen doch erst mal uns schau, was dabei herauskommt.

Ich sehe keinerlei Hinweise drauf, dass das Council irgend etwas ändern würde. Im Gegenteil, ich sehe es als nächsten Versuch zu verschleiern was hier los ist. Das ist kein Schritt in die richtige Richtung.

Es müsste etwas wie Liquid Feedback her, oder einfach mal Leute die sagen dass die Domain herausgegeben werden muss und jede Community eingetragen wird und fertig.

Alles andere ist nur ein Feigenblatt, dass ich auch genau so benennen werde und nicht auch noch legitimiere indem ich es anspreche und somit es doch irgendwie anerkenne.

Wenn du es nicht versuchst, wirst du nie Gewissheit haben … und auch keine Fakten die ggf. zur Untermauerung deiner Position nutzen kannst. Es sollte dir doch auch um eine pragmatische Lösung gehen und nicht um einen endlosen Streit.

Ich habe klar geschrieben was ich kritisiere und sich ändern soll, was die Gegenseite an Ablenkungsmanövern durchführt ist für mich irrelevant.

Versteh doch: Ob Stammmitglieder entscheiden, oder Personen die von diesen als Verschleierungstaktik dort positioniert werden, ist nichts was mich interessiert. Es ändert GAR nichts an dem eigentliche Problem der falschen Machtorganisation.

ist doch alles völlig egal.

Fakt ist: eine rechtlich und demokratisch nicht legitimierte Gruppe, ohne sie allgemein tragendes rechtliches und demokratisches Fundament, schwingt sich auf, über andere, nicht Zugehörige zu entscheiden. Dabei ist es völlig uninteressant, ob diese Gruppe intern demokratisch handelt oder nicht. Sie als Ganzes hat keine Legitimation.

Es fehlt einfach an den Grundvoraussetzungen für so was, d.h. das Herrschaftsgebiet endet an der Tür des Besprechungsraumes, und wenn sich einzelne dem unterwerfen, ist das für andere nicht relevant. Deshalb kann auch ein Vereinsmitglied (oder -vorstandsmitglied) keinesfalls für den Verein und schon gar nicht für die Mitglieder sprechen. Es fehlen die Befugnisse für so was.

Ergo: jegliche hierarchische Ausübung von Macht außerhalb der Mitglieder ist illegal, innerhalb nur in so fern, als das von den Mitgliedern so beschlossen wurde. (setzt Mitgliederversammlung ist rechtzeitiger Ankündigung des Beschlussthemas und Ermöglichen von Stellungnahmen vorher voraus. Also mindestens eine Mailingliste an alle Mitglieder, wo auch alle ihre Anträge danach ebenso breit veröffentlichen können. Also kompliziertes Verfahren mit einigen rechtlichen Fallen.

Alles andere ist Missbrauch von Mandaten und/oder simpler Größenwahn und völlig bedeutungslos außerhalb des elitären Zirkels.

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Verteilt über unzählige Posts in diesem Forum, ja. Aber eine offizielle und strukturiert formulierte Anfrage beim Council hätte da schon eine andere Qualität.

Ich sehe bei niemandem der Beteiligten irgendeinen Grund für „die große Freifunk-Verwörung“. All das hier [raumgreifende Geste] sieht für mich nur nach verletzten persönlichen Eitelkeiten aus, die zu unser aller Schaden in der Öffentlichkeit ausgetragen werden.

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Schade dass Du meine sachlich zusammengetragenen Argumente nicht aufgreifst und wiederlegst sondern einfach nur schreibst Du siehst es anders.

Wir haben kein Councilentscheidungsproblem, sondern das Problem ist dass das Council oder der Bundesverein entscheidet wer mitmacht und wer nicht, und hierzu aus private Gründen entscheidet und nicht aus Gründen die dem Vereinszweck dienen und für alle gleich sind.

Ausserdem der Kreis der Leute des Coucils sowie der des Bundesvereins auf Basis der gleichen persönlichen Gründen ausgewählt worden, und nur von wird nur von den derzeit kritisierten Personen kontrolliert.

wir haben keinen Bundesverein, auch wenn es Leute gibt, die das gerne hätten und sich so selbst darstellen.