NanoBeam M5 - Welche Firmware?

Ein Bekannter von mir hat folgenden NanoBeam M5 (wurde ihm als NanoStation verkauft - Angeblich hätte sich nur der Name geändert, sieht aber komplett anders aus:

Welche Firmware muss er darauf installieren?
Und wie kann er wieder die originale benutzen?

Gruß Erik

Warum 5 GHz draußen mit Freifunk-Firmware (noch) nicht möglich ist, siehe:

Das Zurückspielen der Originalfirmware wird hier erklärt:

Einzige Einsatzmöglichkeit meines Wissens für Freifunk: Richtfunkstrecken, bei denen die Knoten hinter den beiden NanoBeams mit Kabel angeschlossen werden und sich dann via MeshOnLAN verbinden. Siehe z. B. hier:

1 Like

Danke erstmal für die Beantwortung…

Nun verstehe ich aber nicht, warum dann für die Ubiquity Nanostation M5 eine passende Firmware angeboten wird.

Ich möchte nur wissen, ob ich diese benutzen kann auf diesem Gerät oder ob es eine eigene dafür braucht,
Weil für Ubiquiti werden ja einige angeboten, zumindest in unserer Community Essen:
http://images.freifunk-ruhrgebiet.de/ffe/stable/factory/

Da die Hardware, bis auf das Funkmodul, sich bei Nanostation M2 und M5 gleichen, und eine generelle OpenWRT Unterstützung vorhanden ist. Es fällt quasi mit raus, Trotzdem sollte man auf 5 GHz Geräten für den Outdoor Betrieb keine Freifunk Firmware flashen und damit Betrieb machen.

Weil man die durchaus auch drinnen aufhängen kann in Räumlichkeiten wo das Ding dann in einer Raumecke als „Bewegungsmelder“ durchgeht und somit nicht weiter die Optik stört.

Ahh, alles klar… Danke für die Infos…

ach ja, und weil es Freifunkende gibt, die auf die Regulatorischen Auflagen einen S… geben…

2 Likes

Welche Hardware ist denn dann für längere „Outdoor-Richtfunktstrecken“ seitens Freifunk empfohlen und einsatztauglich?

Grundsätzlich jede, aber aktuell halt nicht mit Freifunk Firmware im 5 GHz Bereich. Ubiquiti Geräte haben sich bislang bewährt. Alternativ kann man auch CPE510 von TP-Link verwenden. Mit MikroTik geht bestimmt auch was. Zudem kommt es halt auf die gewünschte Entfernung an und wie hoch der Durchsatz sein soll. Alles in allem spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, die man erstmal zusammen tragen muss um dann eine Entscheidung über das bestmögliche Material für den Zweck zu fällen.

Definiere „länger“? Mehr als 20 Meilen?
Um UBT Powerbeam wirst Du kaum herumkommen. Oder gleich zu einem klassischen Netzwerkausrüster für entsprechend x-fache preise.
Und nein, kein Gluon, sondern stock-Firmware natürlich. WDS-Mode, client-isolation. Nur BAT/mesh0 auf den Interfaces.

Wenn er davon zwei Stück hat, dann würde ich mal Interesse anmelden.

[quote=„adorfer, post:10, topic:6755“]
Wenn er davon zwei Stück hat, dann würde ich mal Interesse anmelden.
[/quote]Nein, habe leider nur einen…
Mittlerweile ist dieser auch schon auf dem Dach montiert und wartet noch auf die Gegenstation.

Lieben Gruß
Erik

Welche Firmware wäre eigentlich für eine M2 (Powerbeam) nötig -loco xw?
Hat das mal jemand getestet? :grinning:

Würde ich nicht tun wollen. Je besser die Richtwirkung an eine Ende desto schlechter für „normale Clients“. Und auf dedizierten Richtstrecken spielt der Ad-hoc-Mode von gluon schlicht schlecht.

Ja, das ist mir schon klar, das Handys in einigen km keinen Empfang hätten. :wink:
Es geht um den Versuch,in ca. 200m Entfernung gezielter auszuleuchten und ggf. auch in das Gebäude reinzukommen.
Die Ausleuchtzone von 20 Grad wäre kein Problem

Das kommt auf die Definition von „Empfang“ an.

Wenn es um „viele Balken“ geht, dann hat das Smartphone als Client schon eine Chance.
Nur steht es dann mit einem starken „Freifunk“-Netz da, das es zwar mit gutem Pegel „hören“ kann. Nur es bekommt beim Einbuchen kaum eine IP-Adresse per DHCP, geschweige denn sinnvolle Nutzdatenmengen.

Schlicht weil „Hidden-Station“ brutal zuschlägt und die clients sich gegenseitig Niederbrüllen, mit dem Effekt, dass die Station sie zwar irgendwie hört, aber jeder zusätzlich panisch mit Einbuchversuchen auf voller Leistung herumkrakelender Client den bestehenden Verbindungen weiter in die Parade fährt und den Packetloss nach oben treibt.

Effektiv ist das die Situation „Mann mit Megaphon und Richtmicrophon“ im Fußballstadion.
Solange der mit dem Megaphon allein ist mit 2-3 Leuten auf der Gegentribüne: Kein Problem. Alles Super. Richt-Brüllerei funktioniert!
Aber wenn auf der Gegentribüne 20 Leute stehen, dann wird’s mit der Unterhaltung schwierig, wenn mehrere Leute mit dem Megafon-Mann sprechen wollen.
Aber wenn da 100 Leute in dem Block stehen, dann wird es selbst bei disziplinierten Menschen schwierig.
Und wenn dann auch noch im restlichen Stadion normaler Bestrieb ist: Dann hört man nämlich das Megaphon vielleicht noch, aber egal wie der dann am Richtmicro dreht und schwenkt, die Geräuschkulisse ist schlicht erdrückend, Antworten kommen kaum noch durch.

1 Like

Danke- nein, um viele Balken ging es nicht.
Es wäre auch nur rein Interessehalber (ob überhaupt machbar oder nicht)
für ein etwaiges mesh. Daher die Frage, ob jemand die M2 erfolgreich mit Gluon bestückt hat.

Gegenstation:Router WDR4300 -Standort weiter innen in einem Wartebereich.
Aber Du hast leider Recht.
Da müßte als Gegenstelle 5Ghz idealerweie mit Stockfirmware her.

Update: War mit einem 841 im Auto ca. 3m vor dem Gebäude.
Von innen heraus sieht es mau aus- an zwei Stellen getestet:
signal: -85 [-88, -88] dBm
signal avg: -85 [-89, -88] dBm
tx bitrate: 13.0 MBit/s MCS 1
rx bitrate: 1.0 MBit/s

Mein Signal kommt dort an mit:
signal: -64 [-74, -65] dBm
signal avg: -65 [-74, -66] dBm
tx bitrate: 58.5 MBit/s MCS 6
rx bitrate: 52.0 MBit/s MCS 5

1 Like

Das habe ich vor einem halben Jahr schon gemacht und viele andere hier sicherlich auch :wink:

Als scheint loco xw wohl ohne große Fummelei zu funktionieren, oder?
Ich habe bisher nur Erfahrungen zum M5 gefunden- auch bei DD-WRT.

Gut, das eigentliche Ziel hat sich auch erledigt bei 1mb rx bitrate direkt vor dem Gebäude.
Da müßte ich den M2 ja mit einem 10m Parabolspiegel bestücken für brauchbaren Speed. :grinning:

Vor dem Gebäude wirst Du eine M5 nicht mit Gluon betreibne dürfen, da das outdoor wäre.
Und da OpenWRT nach wie vor kein DFS beherrscht meines wissens für diesen Betriebsmode, kann man das schlicht vergessen.

Das hatte ich ja auch zu keiner Zeit vor.

Es war nur ein Test, was an Feldstärke überhaupt aus dem Gebäude herauskommt.
Wo nichts ist, kann ja auch nichts gemesht werden.