Richtfunkverbindung möglich?

Kennst du den Wireless Link Calculator?

Gruß, Jan

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s. Link 1. Post :wink: ich weiß halt nicht wie dieses Tool Bebauung und Bepflanzung mit einbezieht.

Sorry, auf den Link selbst habe ich nicht drauf geguckt :wink:

Das Tool schaut nur nach Geländeprofil, nicht nach Gebäude oder Pflanzen oder so.
Ich habe bereits einige Richtfunkstrecken aufgebaut mit Längen zwischen 50 und 5000 Metern, immer mit Ubiquiti Hardware. Ich schätze du kriegst mit zwei Nanobeam da schon nen recht guten Durchsatz hin, ich würde aber eher die PowerBeams nehmen. Die kosten knapp 100 € pro Stück, ich finde das sind überschaubare Kosten für den Vorteil, der dabei raus kommen könnte.
Falls kein direkter Weg möglich ist würde ich, wie bereits angesprochen, über Eck gehen.

Gruß, Jan

Die Powerbeam kannte ich bis dato noch gar nicht, sehr interessant, und von der Funkcharakteristik anscheinend noch wesentlich besser für unsere Zwecke geeignet. Schade, dass man diese nicht in den Calculator laden kann. Preislich natürlich wesentlich angenehmer, selbst die „Großen“.

Klar kann man die in den Calculator laden. Weiterhin würde ich auch die Kanalbreite vergrößern, dann geht mehr Durchsatz durch.
=> Airmax AC auswählen, und dann die Verstärkung anpassen (z.B. 19 dBi für die Nanobeams)

Gruß

Ah alles klar, das mit der Verstärkung hatte ich noch nicht geblickt :wink:

Wenn wirklich Häuser dazwischen sind, dann wird euch wohl nichts anderes übrig bleiben :confused:

Auf die Frage im Betreff kann man den Thread eigentlich zumachen, denn: wenn so klar keine Sichtverbindung möglich ist, dann ist es nicht möglich.

Punkt.
Ende der Diskussion.

(Wer weiterdiskutieren möchte, der mag gern eine Neuauflage von 60-70 Meter Verbindung zwischen 2 Dachwohnungen oder Netzwerk EG VH mit 4. OG HH drahtlos verbinden? versuchen.
Da steht eigentlich schon alles zum Thema. Auch warum das mit CPEs nicht sinnvoll ist.

Schade aber wahrscheinlich ehrlich. Wenn man sich die Strecke anschaut und was alles zwischen den Punkten steht, kann man wohl davon ausgehen, dass es mit einer direkten Richtfunkverbindung nichts wird.
Ich habe leider in der Umgegend auch keine wirklich markanten Bauten gesehen, die von beiden Punkten gesehen werden können, sodass die Idee des Einmietens auch schwer wird.
Für weitere Ideen bin ich immer offen.

Noch 2-3 DSL Leitungen der gleichen Geschwindigkeit dazu Buchen, dann über vps zB. MLVPN, vtund, MLPPP … Wobei letzteres oft schlechter performed beim reassemble der Pakete.
So bauen wir Refugee Unterkünfte wenn zu wenig Geschwindigkeit verfügbar ist vor Ort.

PS: das ist dann richtige Aggregation mit failover und kein load Balance

Hallo Markus,

hast Du schon eine Lösung gefunden?

Sonst möchte ich gerne mit dem Ausspruch des Andrea, Assistent von Gallileo Gallilei antworten:
„Angesichts von Hindernissen kann auch eine Krumme die kürzeste (beste) Verbindung zwischen zwei Punkten sein.“

Wenn es möglich ist - und das Luftbild deutet dies an - suche die einen dritten Stützpunkt in der Mitte, der Vertrauenswürdig ist. Darüber kannst Du dann mit vier Stationen eine verschlüsselte Übertragungsstrecke aufbauen. Zur Not kannst Du dort hinein ja auch noch einen VPN-Tunnel legen.

Kosten: z.B. 4 x Ubiquiti Nanostation M2 (240€) oder M5 (320€) + Zubehör. M5 würde ich wegen der möglichen Kanalanzahl empfehlen. Dann darf aber wirklich kein Baum mehr dazwischen stehen.

Erfahrungsgemäß kannst Du da 150MBit real über ca. 2km pro Teilstrecke erreichen.

Glück Auf
Tom

Genau das ist das Problem, es gibt in der näheren Umgebung kein Gebäude oder Mast, welches eine ausreichende Höhe als Zwischenstation hätte. Einzig ein bewaldeter Berg ist von beiden Orten sichtbar und dort einen Mast aufstellen ist rechtlich und finanziell außerhalb des Sinnvollen. Theoretisch sollte es allerdings sogar klappen, wenn wir auf beide Häuser einen 15m Mast stellen, das ist aber auch ein großer Aufwand, wenngleich auch noch der Kleinere im Vergleich zu manch anderen Ideen.

Hallo Markus,

ich habe leider kein Geländeprofil von deinem Projekt. Ich dachte
eigentlich, dass es mit einem Dreieck möglich sein sollte?

Masten bis ca. 10m Höhe sind meistens ohne Baugenehmigung realisierbar.
Allerdings würde ich da keinesfalls auf den Blitzschutz verzichten.

Grüße
Tom

Dein Geländeprofil… :smile:

Geländeprofile nicht verfügbar],]&travelMode=direct

So wars auch im Eingangspost zu sehen. Ich hab eh erstmal Urlaub, danach gehts weiter :wink:

Das hatten wir doch hier schon mehrfach vorgeschlagen. Oder übersehe ich einen neuen Aspekt.

Würde ich von abraten. Siehe oben. Der Aufpreis für einen LBE is marginal und schafft in mindestens 3 Dimensionen einen deutlichen Vorteil.

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nachdem er aber noch nicht einmal auf einem der Dächer war, um die Aussicht zu evaluieren, ist weiteres Spekulieren sowieso überflüssig :wink:
Wie man prüfen kann, ob der 10m Mast an beiden Standorten ausreichen würde, weiß ich nicht - jemand Erfahrung damit?
Aber falls das ausreicht, wäre es langfristig immer noch günstiger als die 300€/Monat am einen Standort…

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auf der einen Seite Heliumballon und auf der anderen eine Hebebühne … und gute Augen (und Fotos machen) :wink:

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Vergiss nicht die Fresnelzone. Wenn so keine Sichtverbindung besteht, könnten zehn Meter Mast so oder so zu wenig sein, selbst wenn es dann knapp sichtbar ist.

Genau, die Fresnelzone sollte man wirklich nicht außer acht lassen.
Wenn „ganz knapp“ keine Sichtverbindung besteht, dann kann man mit der Fresnelzone durchaus die paar Meter das Signal „überleuchten“ (oder daran vorbei), dass auf der Gegenstelle noch zumindest ein paar dBm ankommen.

(Ich habe hier eine Nanobeam-AC-Strecke, auf der in direkter Linie ein Dachfirst ist. Da der aber von beiden Enden mindestens 500m entfernt ist, komme ich mit soviel Signal drüber, dass die Linkrate bei rund 270MBit/s ist, also vermutlich 12dB Dämpfung/Verlust. Aber „reicht“.)

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