Telekom und ihr Krüppel Peering, Aufruf und Ideensammlung

Ich war gerade wieder draussen in einer der größeren Unterkünfte für geflüchtete Menschen in Freiburg.

dabei ist mir mal wieder aufgefallen das die Telekom Anschlüsse drosselt oder anderswie seltsambehandelt.
Ein Speedtest auf bet.speedtest.net zeigte die „gewünschte“ Bandbreitevon 14-16Mbit up und 3 im Upload an. das auch gegen verschiedene Server.

Nun lässt man sich ja nicht lumpen und testet mal nicht nur das „speedtest“ Telekom Netz sondern mal schön mit iperf3 gegen Server.
Das sind unterschiedliche Server, die nichtim gleichen Rechenzentrum stehen, und unterschiedlichen Hostern zuzuschreiben sind. Beide mit Gigabit anbindung.
Untereinander machen die Server

[ ID] Interval           Transfer     Bandwidth       Retr
[  4]   0.00-10.00  sec   334 MBytes   281 Mbits/sec   88             sender
[  4]   0.00-10.00  sec   333 MBytes   279 Mbits/sec                  receiver

Der angebliche Telekom 16 Mbit Anschluss macht gegen beide Server aber schlapp, also da wo 16 Mbit sein sollten …

# Server 1
[ ID] Interval           Transfer     Bandwidth       Retr
[  5]   0.00-10.14  sec  4.73 MBytes  3.91 Mbits/sec    8             sender
[  5]   0.00-10.14  sec  4.09 MBytes  3.38 Mbits/sec                  receiver
# Server 2
[ ID] Interval           Transfer     Bandwidth
[  5]   0.00-10.17  sec  0.00 Bytes  0.00 bits/sec                  sender
[  5]   0.00-10.17  sec  3.98 MBytes  3.29 Mbits/sec                  receiver

das perfidehieran ist ja, das ein direkter Linktest wie er von „normalen“ menschen vorgenommen wird, die gewünshten Ergebnisse liefert. Das hat nur nichtsmitdemrealen Internet zu tun.

Es gab vor einiger Zeit einiges an Schreiben wegen Netzneutralität und die Anbindung Telekom an andere Peers. U.a. gab es Brandbriefe von Hetzner und Level3(?)

Jetzt findich das einen megaunbefriedigenden Zustand das die Telekom zum einen an vielen Geflüchteten Unterkünften nur Krüppelnetz zur Verfügung stellen will, das in der Regel auch mehrfach (ala bestell doch 3 * KrüppelDSL) - die insgesammt alle sehr Teuer sind.
Wie geht ihr mit so etwas, oder sollten wir mal einen Uplink Tester script schreiben was mit iperf3 und traceroute gezielt Daten über Uplinks sammelt. Dazu ggf.eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur anstreben.

Der Anschluss generell ist so ein Hybridanschluss, über Freifunk realisieren wir da spontan 5Mbit (so ne shady app von einem der Menschen die mitvor Ort waren), Der Anschluss selbst hat 2Mbit up/3Mbit down DSL + LTE (80%).

Hallo,

es gibt da von der Bundesnetzagentur einen „offiziellen“ Speedtest: https://breitbandmessung.de/ probier den mal aus, ich glaube da kann man das auch gleich melden wenn es nicht passt

ja danke - den kenn ich und hatte auch schon mal mit denen wegen der ihrer Technik Kontakt aufgenommen, aber das war nicht sehr ergiebig. Ich prallte auf Politik abgespeise, jemand mit technischen Know-How gab es da nicht, da sie die Leistung vermutlich in irgendeiner Klitsche einkaufen und nicht selber machen - jedenfalls is das mein „best guess“. Aber vielleicht sollte man da nochmal Kontakt aufnehmen, denn ein Geschwindigkeitstest gegen der ihre Server wäre chic , aber nicht mit diesem Klickibunti kram, und so das man da auch wirklich Daten sammelt.

Hallo Fuzzle, ich habe leider keine Erfahrungen mit Hybrid Anschlüssen, ob da Freifunk auch so funktioniert oder ob es dadurch Probleme gibt.

– EDIT–

Ist das ein Standard oder ein Business Anschluss?

Ich kenne mich mit Hybrid nicht aus. Es kann sein, dass das iperf nur über DSL geht. Das kann man irgendwo in den Tiefen des Routers einstellen, hab ich mal gehört.

Grüße
Matthias

habe bei mir einen Hybrid und kann nicht über probleme klagen ( fastd). In der Spitze bekomm ich 48 Mbit/s über FF

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@lingling kannst du mir sagen wie du das misst und wo euer server steht (Anbieter, AS oder IP)

Es gibt gerüchteweise mindestens 3 verschiedene Standards/leistungen bei der Telekom, die je nach Region und/oder Version/Alter des Routers zur Anwendung kommen. (Und alles als „Hybrid“ verkauft werden.)
Je nachdem kann es mit dem fastd guf funktionieren (bei Dir) oder eben nicht (beim Fuzzle).

kommt auf die Zelle an … ich habe hier LTE Only mit Falt was nur 2Mbit macht … mit echter LTE FLAT!

https://map.ff-en.de/enkreis/#!v:m;n:e8de273c24cc
Wo anders gehen als 70 Mbit … durch.

unabhängig von den LTE unterschieden gehtsmirhier ja darum das ein Connect der via level3 geht bspw. nur noch einen Bruchteil der Bandbreite macht. Ich hätt da gern mal nen Server der direkt mit der Telekom peert als vergleich.

Ich überlege ein script zu schreiben, wo der mensch der will das an seinem 841 laufen lassen kann und der prüft gegen unterschiedliche Server iperf, zum vergleich time wget 10Mbyte, dazu die tracerouten zu den Endpunkten - das ganze so das man das im Idealfall in eine Datenbank kippen kann. Im ideal einer bei OVH einer bei Hetzner, einer irgendwie im Telekomdirektpeernetz. und nach ein paar tausend Testpunkten Dts.weit dann zusammen mit Freie Netze e.V. und Freifunk Rheinland eine Anzeige bei der Bundesnetzagentur.

das mit den LTE unterschieden wäre viell was für nen eigenen Thread.

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@fuzzle

Zuerst möchte ich dich bitten den clickbait Titel etwas zutreffender zu gestallten.

Auch lässt sich die Peeringpolitik der Telekom nicht von unserer Ebene aus ändern, das haben schon andere versucht und sind gescheitert. Siehe Hetzner oder auch Google (YT).

Aber das ist hier gar nicht das Problem sondern die Bündellungstechnik (ja ich benutze bewusst das schwammige Wort) die hier zum Einsatz kommt.

Hybrid bündelt einen Festnetz IPv4 DSL Anschluss mit einem LTE Zugang. Der Speedport Hybrid macht daraus einen Anschluss der dann so schnell sein kann wie die Summe beider Anschlüsse zusammen.

Bei DSL Zugängen <16Mbit/s kann die maximale Geschwindigkeit 32 MBit/s down und 5 Mbit/s up, bzw. mit Speedoption M 50MBit/s down und 10 MBit/s up betragen. Wie immer ist die erreichbare Geschwindigkeit von der Auslastung der LTE Funkzelle abhängig. Auch wird Hybrid Traffic mit der niedrigsten Priorisierung durchgereicht, damit mobile LTE Kunden (in der Theorie) nicht zu kurz kommen.

Die Bündellungstechnik greift immer dann ein, wenn die DSL Leitung ausgelastet ist. Dann wird „normaler“ Traffic wie er beim 0815 Endkunden anfällt (Port 80,443 (TCP) usw.) mittels LTE beschleunigt. Gerade dann, wenn der Tunnel noch nicht aufgebaut ist (erkennbar an einer nicht vorhandenen public IPv6), kann es zu merklichen Wartezeiten (Sekunden) kommen, bis die Leitung dann „durch LTE schneller“ wird.

Im Freifunk Umfeld (fastd) betreibe ich mehrere Knoten an hybriden 16Mbit/s Anschlüssen und muss sagen, dass diese i.d.R. (manchmal muss der SpHy neugestartet werden) gut laufen. Die Bündellungstechnik kommt mit dem Download Stream gut klar und wenn die Zelle es denn kann, fallen 50Mbit/s aus dem Freifunk Router raus. Beim Upload sieht das Ganze ganz anders aus. Der Speedport Hybrid priorisiert die UDP Pakete auch dann nicht, wenn der Uplink ausgelastet ist. Bedeutet in der Praxis, dass der Upstream für Freifunk max. so schnell wie der Upload der DSL Leitung ist.

Bei der Aufstellung des Speedports muss man zusätzlich penibel auf die Ausrichtung und die Empfangsstärke achten. Gibt die Zelle es her kann es sich lohnen DSL komplett abzuklemmen, dann läuft alles immer über LTE. Ist man auf ein VoIP Festnetztelefon angewiesen geht das jedoch nicht mehr oder man muss zusätzlich einen Router zur DSL Einwahl für SIP nutzen.

Wie es im L2TP oder Wiregard Umfeld aussieht kann ich nicht sagen.

Sollte wirklich das peering das Problem sein, empfehle ich einen vorgeschalteten TCP! Tunnel zur gezwungenen Routenänderung.

Als Speedtest empfehle ich proof.ovh.net. Wir haben im Netz Server von Hetzner (mit double paid Traffic), Strato und OVH, das peering von OVH zu der Telekom ist so schnell wie von Strato und deutlich schneller als von Hetzner trotz T-Com Option.

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les ich daraus das du da mehr weist was 0815 traffic angeht? jedenfalls erklärt das nicht die Tests die ich gemacht hab in abfolge weniger sekunden - abwechselnd, gegen 4 verschiedene Server. dabei kam raus „speedtest“-16 mbit, level3AS-3,8Mbit , „speedtest2“-14mbit, hetzner-3,2mbit.
die tests liefen alle so um die 10 Sekunden rum.

clickbait würd ich das in diesem Fall nicht nennen, eher wut und aufruf zur revolte, aktiv zu werden - aber es steht dir frei einen treffenderen Topic zu wählen
(war dann mal „Telekom und ihr Krüppel Peering , kriminelle Zustände, aufruf und ideensammlung“)

Ich bitte darum, mir juckt der Finger…
„kriminelle Zustände“ ist für mich eine gewieselte Formulierung, wenn man sich nicht der Schmähkritik schuldig machen möchte, keine Beweise hat und als Zielgruppe die Aluhutfraktion und anderweitig besorgte BürgerInnen anpeilt.

nun, da wir den Titel jetzt eh schon hier offen diskutieren

ich könnte das sicher in Tiefe noch genauer Analysieren, aber hier geht es doch darum, dass ein
„speedtest“ gegen einen server der „speedtest“ im Namen hat mit 16Mbit abgefrühstückt wird, und sei dies auch nur weil der via http geht.
Ein anderer Test, der nachweislich 300 Mbit bringen kann, bei krüppeligen 3Mbit dahin schleicht - selbst mit beiden augen zugedrückt seh ich da immer noch „kriminelle“ Bevorzugung einzelnen traffics,
sei es aus sicht des protokolls / port
oder aus sicht von peering und ASen

und wenn ich mich nicht irre wäre das in beiden fällen illegal

Es ist normal das die Hybrid Anschlüsse mit geringster prio am Mast laufen.
Darüber eine Flüchtlingsunterkunft anbinden :-/
wenn andere mit ihrem smartphone yt schauen und den Mast platt machen dann bleibt für die Hybrid Anschlüsse halt nichts mehr übrig.

Das ist ganz normal.

EDIT / NACHTRAG:
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Die normalen Mobilfunknutzer laufen über die APN
und die Hybridnutzer über die HAAP welche deutlich schlechter angebunden sind.
Ping meist 40 -60 ms schlechter und es ist nur ein Teil der Bandbreite am Mast für
HAAP vorgesehen. Da Klagen von Mobilfunk-Resellern befürchtet wurden wenn 
die Hybrid-Anschlüsse den Mast platt machen.
Die Infos bekamen wir vom T-Punkt in der Bahnhofstraße in Fulda.
Welche uns davon abrieten eine Flüchtlingsunterkunft per hybrid anzubinden.

Wegen der Ideensammlung:

Die Telekom lässt sich nicht Fremdwunsch steuern, z.B. von Hetzner, Level3, etc.
Das Klappt nur mit dem Druckmittel Geld, und das kommt u. a. vom zahlenden Kunden.
→ Telekomaktionäre wollen Dividende, Telekom will Geld für Contentdurchleitung anstelle dafür selber Geld in die Hand zu nehmen, Telekom mindert bewusster die Produktqualität, die Telekomkunden wissen von nix und zahlen monatlich ihre Rechnung um (machmal bereits schon bezahlten) Content geliefert zu bekommen.

Daher das Thema bzw. den Grund noch stärker DAU-tauglich publik machen.
Das Problem kennen viele Telekomkunden: Youtube stockt am Abend gerne mal. Nur liegt es gewiss nicht an Youtube, es liegt an der Telekom. Dann der mündigen Masse der Telekomkunden klarmachen, dass da sehr wohl was gegen gemacht werden kann (Druck ausüben (Hotline oder Netzagentur) oder Anbieter wechseln).

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@jason … seh ich auch so, aber dazu müsste man dennoch anfangen einmal ordentlich daten zu sammeln, das in einzelfällen hier und dort festzustellen genügt nicht.
Aufgrund dieser Datenbasis kann man dann die Telekom für Unschuldig befinden , oder aber medial - Evidenz vorrausgesetzt - tätig werden. Und das wird dann schon einen Impact haben, ich vermute in Kombination mit den Level3 und Hetzner Schreiben sogar mehr als zu deren jeweiligen Einzelstatements. Die kamen in der "Tech"Szene zwar gut an und wurden auch verstanden, aber der DAU von der Straße versteht da nur Bahnhof. Wem will mans verübeln das selbst so Themen wie Netzneutralität schwer zugänglich und zu vermitteln sind. Aber wenn ich hingehen könnte und sagen könnte, hier schau , da war am sowieso, an sowieso Youtube langsam und das hatte System - das ist was anderes. Auch wenn ich Nachweisen kann das bei den speedtests ähnlich geschummelt wird wie bei Abgasen. Aber das muss man machen, und dazu brauch man Messungen.

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Hallo @fuzzle,

es gibt immer zwei Seiten der Medaille. Natürlich hat die Telekom ein weit über dem Branchenüblichen liegende Peeringpreise, aber sie haben es immerhin auch geschafft, dass einige Millionen der GAFA in den deutschen Breitbandausbau fließen. Man kann über Vectoring jammern, aber sie sind immer die einzigen, die derzeit wirklich was erreichen. Das hab ich hier gerade in Münster erlebt. Innerhalb eines Jahres haben sich die DSL-Geschwindigkeiten für die allermeisten verzwei bis verfünffacht. Die anderen reden immer nur davon, mir ist aber nicht bekannt, wo die anderen Anbieter mal ausgebaut haben, abseits von lokalen Initiativen der Stadtwerke. Natürlich kann man über LTE jammern, aber es ist vom Preisleistungsverhältnis (unlimitiertes LTE) oft das günstigste und an vielen Orten das einzige Angebot in abgelegenen Gebieten heute schon zeitgemäßes Internet zu nutzen.

Man kann über alles offen reden. Den Terminus kriminelle Zustände finde ich hier trotzdem unangebracht und würde dich bitten, die zwei Worte zu entfernen.

Den Test fände ich höchstinteressant. Ich könnte mir vorstellen, dass man ein Firmwarepaket dazu macht, das optional aktiviert werden kann und dann zu verschiedenen Zeiten bestimmte Messungen durchführt. Fände ich höchst spannend.

Viele Grüße
Matthias

PS: Titel in Absprache mit @fuzzle angepasst.

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@fuzzle Wenn ich das richtig raus lese, habt ihr eine Möhre bei Hetzner stehen. Dann klickt euch doch mal den double paid traffic. Haben wir auch mal gemacht. Ich habe es dann aber wieder gekündigt, weil ich es nicht für den richtigen Weg halte. Aber so kannst du sehr einfach herausfinden, ob das in deinem konkreten Fall wirklich am Peering oder was anderem liegt, bevor hier alle auf die Blechtrommel kloppen.

Hetzner ist ja recht unproblematisch, denen wirfste dann nen 5er in den Hut und kündigst das dann direkt wieder. Das sollte ja für „Forschung & Entwicklung“ mal drin stecken.

Wir hatten damals in der Tat Probleme im Peering zwischen der Telekom und Hetzner. Gerade in den Abendstunden ging fast nichts mehr. Aber mittlerweile geht es „recht gut“, Hetzner baut ja auch ständig an ihrer Anbindung. Damals, als wir Probleme hatten, ging der Traffic über GTT, jetzt, wo es recht gut klappt, geht es über core-backbone. Siehe:

Bei uns war es auch so, dass es an den LTE (Hybrid) Anschlüssen tendenziell problematischer war.

Anmerkung: Es waren damals auch nur stichprobenartige Tests, bei denen auch nicht alle (Telekom) Anschlüsse Probleme hatten.


Also zumindest mal ein Traceroutes beisteuern, bevor man hier das ganz große Ranting los tritt, das hätte doch mal was.


10 Sekunden sind imho für Tests über LTE Hybrid zu kurz. Teste mal über 60 Sekunden oder so. Wie bereits erwähnt, wird der LTE Tunnel zugeschaltet, sobald ein bestimmter Schwellwert überschritten ist. Diese Hinzuschalten geschieht allem Anschein nach aber weder binär, noch linear.


Lagen allen Tests die selben Protokolltypen zugrunde? Wie viele Verbindungen je Test gab es? Versuch mal den iperf mit mehreren parallelen Verbindungen durchzuführen. Nicht, dass es besser wäre, wenn die Leitungskapazität nur mit mehreren parallelen Verbindungen ausgenutzt werden könnte, aber es wäre halt ein anderes Problem.


Haben alle verglichenen Tests außerhalb des Freifunk-Tunnels stattgefunden?


Ich persönlich habe den Eindruck, dass l2tp nicht so geil über Hybrid performt, wie fastd zuvor. Aber das kann auch Einbildung sein, ich hatte noch keine Zeit dem näher auf den Grund zu gehen.


Das sind wohl alternative Fakten. :stuck_out_tongue:


Woher habt ihr da? Das sind doch Fake News! Zumindest hat die Telekom mehrfach betont (u. a. in ihrem Unternehmensblog), dass sie in der Priorisierung zwischen Hybridkunden und dem Rest nicht unterscheiden, oder gar anders priorisieren. Die Statements waren relativ klar formuliert, d. h. wenn sie es insgeheim doch machen würden, wäre es vermutlich PR-mäßig und ggf. auch rechtlich eher suboptimal, daher eher unwahrscheinlich.


Generell würde ich gerne dazu ermutigen das Problem besser zu beschreiben / genauer zu lokalisieren und anschließend auf einer umfangreicheren Testbasis zu diskutieren als einfach den 1000ten Telekom-alles-doof Thread aufzumachen.

Und wie @MPW schon sagte, ist nicht alles schlecht bei der Telekom. Wenn man also überhaupt die Aussicht auf Erfolg haben möchte, sollte man das Problem schon etwas detaillierter erörtern.


Beide machen v6.


Nö. Nicht nur „normaler“, sondern aller, außer mancher telekom-„eigener“ z. B. VoIP oder man setzt eigene Regel dafür, dass bestimmter Traffic nur über DSL geben soll. Ganz am Anfang gab es mal Probleme mit SSH über Hybrid, sodass man das auf DSL only stellen musste (deren Hybrid-Tunnel gereffel hatte irgendwelche Header kaputt gemacht). Die Telekom hat aber recht schnell ein FW-Update hinterher geschoben und seit dem geht SSH wunderbar über DSL+LTE bonding.


Ja, die Erfahrung habe ich leider auch gemacht. Wobei es seit einigen Firmware-Version relativ selten geworden ist.

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Ich habe auch Hybrid (seit ca. 1 Jahr, Mainz) und bei mir konnte ich konnte mittlerweile ganz genau feststellen, warum Freifunk nicht sonderlich gut geht: UDP
Mein Router leitet UDP nur über die DSL Leitung aus, eine Bündelung traut sich die Telekom wohl nicht. Wenn ich DSL kappe, wird mein Freifunk erheblich schneller. Bei denen, wo es gut geht muss UDP dann wohl irgendwie gebondet werden. Das nervt auch bei anderen UDP Anwendungen und es gibt auch zahlreiche Beschwerden dazu im Telekom Forum (Stichwort VPN)

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