Wir bauen uns einen Solar-Router


#81

Moin.

Was ich in dem Zusammenhang interressant finde und weil es an anderer Stelle schon mal Thema war:
https://forum.freifunk.net/search?q=vocore

Es gibt nämlich einen VoCore 2.0. Eigentlich MEHR von Allem. Besonder gut finde ich die Möglichkeit eine 2. ext. Antenne über U-Fl anzuschließen.

Und bei veranschlagten 230 mA bei 5 V ein echter Energiesparer.

Guggst Du hier:

http://vocore.io/v2u.html

Gruß


#82

Mit 1,15W ist das aber nun nicht so viel weniger als ein 841v11, der immerhin schon Antenna-Diversity und 2xMIMO mitbringt.

Siehe die 0,9W / 1,6W unter Vollast aus dem Test von @handle WR841 an Akkupack betreiben


#83

Moin.

Mit dem Radioteil magst du wohl recht haben.

Aber inwiefern kann der 841 mit den restlichen Ausstattungsmerkmalen konkurieren?

Eigentlich einerlei.

Ich meine der VoCore ist zumindest ein weiterer Kandidat für einen eventuellen Solarrouter.

Gruß


#84

wieder mal der 505 das ist der beste!


#85


#86

als ich für ein solar-projekt den sparsamsten gluon-router rausgesucht habe bin ich beim carambola2 fündig geworden.
0,5W bei 3,3V
http://www.8devices.com/products/carambola-2
https://github.com/freifunk-gluon/gluon/blob/master/targets/ar71xx-generic/profiles.mk -->carambola2

laut datenblatt zieht der sogar nur 0,11A bei 3,3V nominal also 0,363W


#87

Erklärt doch bitte mal, das das bringen soll.
Was hilft mir “der sparsamste Router”, wenn er weder Durchsatz, geschweige denn Reichweite bringt?

Und werdet doch mal bitte realistisch hinsichtlich eigentlichen Herausforderungen bei so einem Projekt:

  • Spezifikation “wann soll das Ding laufen”
  • Dimensionierung der Solarzelle
  • Dimensionierung der Stützbatterie
    .- effizient passenden Laderegler, der weniger “frisst” als die eigentliche Last
  • Mechanik
  • Und alles vielleicht für weniger als 300€.

(Ansonsten kann ich hier gern noch ein Dutzend RouterPCBs in die Diskussion werfen, ohne dass wir nur irgendwie weiterkommen.)


#88

Habe mir bereits in den 80ern Gedanken zum Thema 12V-Versorgung gemacht und damals aus Spass die halbe Wohnung mit 12V-KFZ-Glühbirnen in selbst gebastelten Lampengehäusen versorgt. Auf dem Dach lagen 2 Module je 40W/P, die drei alte 88AH-Batterien über einen selbgebrutzelten Regler von Conrad vollpumpten. Die Module sind mitlerweile fast 30 Jahre alt und rennen immer noch gut :sunny:

Jetzt aber zum Thema: Der 841er Router braucht bei 11-14V am Eingang max. 2 Watt Leistung, nachts weniger, da kaum oder kein Traffic. So weit so gut…

worst case Fallbeispiel: 365/7/24, also immer eingeschaltet!

Das Modul sollte mindestens 70, besser 80W/P leisten können, Ausrichtung genau gen Süden und etwa 40 Grad Neigungswinkel.
Beispiel: http://www.ebay.de/itm/Solarpanel-Solarmodul-Solarzelle-70W-Wohmobil-Boot-Wohnwagen-12Volt-12-V-WOMO-/301995291479

Kosten-/Nutzentechnisch macht eigentlich nur eine BleiGel-(USV)Batterie Sinn. Die Kapazität sollte minimum 60Ah betragen.
Beispiel: www.ebay.de/itm/SIGA-Akku-60Ah-12V-AGM-Blei-Gel-Batterie-USV-extrem-ZYKLENFEST-statt-50Ah-55Ah-/201617618444
Die relativ hohe Kapazität (im Verhältnis zum Verbraucher) stellt sicher, dass die Batterie nur maximal bis 50% SOC entladen wird, dann hält sie nämlich auch 10 Jahre durch.
Als Regler kann ich aus eigener Erfahrung den Folgenden empfehlen (läuft bei mir jetzt 2Jahre ununterbrochen):
http://www.ebay.de/itm/10A-12V-24V-Solar-Laderegler-Solarregler-Solarpanel-Controller-Regulator-LD294/272012034652
Das Ding hat nebenbei den großen Vorteil der Temperaturkompensation, was der Lebensdauer des Akkus sehr zuträglich ist. Verbrauch ca 15-20mA. Kann sogar programmiert werden, zu welchen Zeiten der Verbraucher laufen soll.

Das ist ein weites Feld :wink:

…bis jetzt sind wir bei 170€, da bleibt also noch Luft für ein stabiles wetterfestes Gehäuse sowie evtl. Mastkonstrukt.


#89

Hier ein Beitrag im Freifunk Radio dazu:

https://radio.freifunk.net/2016/11/16/ffradio044-solarmodul-und-reisebericht/

Zitat: Elektra beschreibt die von ihr entwickelte Hardware zur Laderegelung bei Solarmodulen.


#90

Moin.

Geile Info.
Danke für den Hinweis @rundfreifunk .

Gruß


#91

MPP Tracker sind eine feine Sache. Inzwischen sind jedoch die Solarmodul-Preise derart in den Keller gegangen, dass sich die MPPTs bei Kleinanlagen (wie in unserem Fall) auch bei Selbstbau und -Programmierung nicht mehr rechnen.
Man kauft einfach ein Solarmodul mit 20 bis 30 % mehr Leistung als man bei Einsatz eines MPPT gebraucht hätte und ist trotzdem preislich günstiger dran.


#92

Monokristalline Zellen sind effizienter. Ausserdem sind viele kleine besser als eine grosse.
Bei den Akkus reichen vollkommen 18650er. Ein Laderegler wird selbst hergestellt.


#93

Zumindest sehe ich einfache MPPT-Regler im China-Preissegment für 8€ “bare PCB”, respektive 15€ inkl Gehäuse mit LCD. (Allerdings ohne USB&Co, um das auch auswerten zu können)


#94

Moin

Na wunderbar. :-/ Sind wir hier bei Geiz ist geil? Gibt es schon! Wer braucht sowas? Lohnt sich nicht.

Was ist mit der Tüftelei? Mit dem Spaß am MACHEN? Lörning by doing? Weitergabe von erarbeitetem Wissen? Informationsaustausch?

Ich glaube, DAS, was dort erarbeitet wurde, gibbet so nicht bei euren Bezugsquellen.

Gruß


#95

Was für ein Problem hast Du denn damit?
Glaubst Du, dass Geräte ohne Gehäuse nichts taugen?
Und von welcher Tüftelei sprichst Du, um die ich mich drücken wollte? Um das Öffnen des Gehäuses, wenn ich den MPPT gleich ohne Gehäuse kaufe?
Soll ich ins Wiki dokumentieren, wie man die 4 Schrauben herausdreht und den Deckel abnimmt?

Wenn schon Kritik, dann doch bitte sachlich!


#96

Es soll ja Leute geben, die nicht bauen wollen, sondern nur aufbauen, anschließen, fertig! :wink:

Mein Beitrag beeinhaltete außerdem hauptsächlich die Auslegung für einen unterbrechungsfreien Solar-Betrieb eines Billigrouters. Dass ich da beispielhaft passend “billige” Komponenten genannt habe, ist hoffentlich nachvollziehbar.
Wie schon in dem FFRadio-Beitrag gesagt wurde, sind die am Markt befindlichen Billig-Tracker Murks bzw. den € nicht wert.
Und jetzt weiterhin viel Spaß beim Tüfteln.


#97

Moin

Ich glaube die Antwort hast Du doch selbst schon gegeben Andreas.

(Allerdings ohne USB&Co, um das auch auswerten zu können)

Genau das kann die vorgestellte Lösung. Kommunikation zwischen Router und Laderegelung, um im Falle eines Falles, noch mehr Energie zu sparen.

Geräte ohne Gehäuse??? Quatsch. Mir einerlei. Und wo habe ich geschrieben, das Du dich drückst??? Im Gegenteil! Es gibt doch eine Menge sehr guter Anleitungen und Tipps von Dir. Gerade was den Umbau und Verbesserungen von Standartgeräten betrifft.

Und gerade da hätte ich mir eben mehr Beiträge in Richtung Fortschritt und Weiterentwicklung gewünscht. Oder Löttipps, günstige Bezugsquellen, verbesserte Versionen der verwendeten Bauteile, andere Denkansätze die zum Ziel führen.

Gruß


#98

Moin

@Waennae

Ich weis ja nicht ob ich jetzt schief gewickelt bin? Aber lautet die Überschrift nicht:

Wir bauen uns einen Solar-Router?

Für den Rest deines Beitrages, passt das natürlich. :smile:

Gruß


#99

Was soll das bezwecken? Router (bzw. Last) abschalten bei Cutoff-Spannung kannst Du damit wohl nicht gemeint haben, denn das macht schon jeder Billigstregler.
Bliebe noch “Nachtabschaltung”, alternierendes “Hochfahren, gucken ob Traffic, wenn kein Traffic innerhalb xxx Minuten, dann runterfahren” aber, ganz wichtig, nicht vergessen einen laminierten Zettel an den Router zu hängen mit den Not-Einschaltzeiten (Funkplan) :wink:


#100

Unsere Dienstzeiten sind:
.oO((Freifunk verkehrt nicht am 24. Dezember und Ostersonntag in Schaltjahren. Fahrradmitnahme nur begrenzt möglich.)

Aber im ernst: Das Monitoring von Ladung und Klemmspannung kann helfen, den folgenden und den darauf folgenden Router günstiger zu dimensionieren. Also “wie viel Panelfläche” vs “welche Akkukapazität”.