Wir bauen uns einen Solar-Router


#141

Den Akku könnte man auch Nachts laden mit Strom von der Laterne, Beiladung mit kleiner Solarzelle am Tag, dann reicht auch eine kleines Solarpaneel.


#142

Das hatten wir bereits in


diskutiert.
Die Überschlagsrechnung sah so aus, dass das -ohne die Solarzelle- noch viel schlimmer wird technisch.
(“schlimmer” im Sinne von: Julinächte plus Abschaltung zwischen Mitternach und 4h. teure Technik notwendig, Schnelladegeräte und fast hochstromfähige Akkus. Dann muss man in faktisch 2h den Akku voll bekommen für den Rest des Tages.)

Und um beides zu kombinieren: Uns fehlen Messwerte, damit sich das rechnen lässt.
(So blöd es klingt, aber ohne Meßreihen und öffentlich zugänglichen Rohdaten drehen wir uns hier garantiert noch in den nächsten Jahren im Kreis mit dem Ergebnis: “Wenn man es mit Sicherheitszuschlag so kalkuliert, dass es in jedem Fall reicht, wird es so teuer, dass man es nicht bauen wird in Stückzahlen, sofern man halbwegs bei Trost ist.”)


#143

@adorfer Wenn du möchtest, dann kannst du dein Solarteli zum Testen bei mir aufs Flachdach stellen. Dann schalte ich meine Node dort ab für den Test. Dann kannst du dort Messwerte erfassen. Kann dort von mir aus ein ganzes Jahr stehen für die Erfassung der Messwerte.


#144

Dann werde ich mich mal ans bauen machen.
Ich muss mal schauen, wie ich das Ding “wegflugsicher” mache. Gibt’s da was zum Verankern mit Bandschellen?

Hat jemand schonmal ein Einzelpanel von ca. 150cmx50cm auf einem Flachdach “nur mit Gewicht” gesichert?


#145

Verankern kannst du da nichts. Ich habe meine Node an einem Flachdachständer aufgestellt. Das einzige was man machen kann ist ein Stahlseil zur Sicherung an den Kamin machen. Ein Flachdachständer mit Gewichten dafür wäre angebracht.


Bild1 Ausblick richtung Süden, Foto an der Node gemacht in Höhe der Antennenhalterung. Höhe des Flachdach ca. Fußboden 3 OG.
Theoretisch kann man aber auch auf das Dach des Haupthaus (Rechs zu sehen im ersten Bild) das Pannel auf der Südseite am Satteldach anbringen und den Rest geschützt auf dem Speicher. (Wird dann Befestigung dafür benötigt)
Kannst ja vorbeikommen und vorher mal schauen.
Ist diese https://ddorf.map.eulenfunk.de/#!v:m;n:6872516205f3 Node auf dem Flachdach


#146

#147

Aber nicht preiswert die Wanne. ConSole+ 56,35 €, http://www.photovoltaik-shop.com/console.html


#148

Ich vermute das hier: Floraworld Mörtelkübel schwarz, 90 l, rechteckig - Globus-Baumarkt mit Online-Shop tut es auch für den benötigten Zeitraum von 2-3 Jahren.


#149

Diagonal anschneiden und das Panel mit Winkeln auf den “neuen Rand”.
Danke!


#151

Jemand Interesse an “Daten” von meiner Solar-Versuchs-Station? Ich werde Batterie-Spannung, Solar-Spannung und Ausgangs-Spannung am Lastausgang des Ladereglers messen sowie jeweils die Stromstärke. Ich hab damit seit Monaten eine M2 am laufen (30 Watt Solarpanel, einfacher Spannungsregler aus China, 7Ah Blei-Gel-Akku) allerdings ohne besagte Überwachung. Hätte zum Testen 10/20/30/100 Watt Solar hier. Das ganze würde ich per ACS712 und Spannungsteilern mit nem Arduino auslesen und mit der Blynk-App auf meinem Server online stellen. Hardware ist vorhanden, nur der Arduino-Sketch ist noch nicht fertig. Ich hoffe das schaffen wir Pfingsten… V2 wäre dann mit Helligkeitssensor/UV-Sensor, ist aber noch keine Hardware eingetroffen. Zum Testen hätte ich M2 loco, CPE210 + 510, 841, 940, 3600er, 4900er, Xiaomi Mini und ne NanoBeam da.


#152

Ja, natürlich.
Kannst du, oder jeder andere auch, der hier mitliest, mir ein einen Hersteller und eine Bezugsquelle für ein 50-W-Panel empfehlen?


#153

Ich habe nun auch damit begonnen ein paar Tests und Messungen zu fahren.

Testsetup:

1x WR-741 (Schutzdiode überbrückt) direkt an 5V
1x USB Y-Kabel
1x USB -> 3,5mm Holstecker
1x StepUp Wandler
1x 3200mAh Powerbank
2x Poweradd 7 W Solarpanel
1x Multimeter HP-90EPC
1x USB Multimeter

Ich habe bewusst erstmal das genommen was ich hier habe, wohl wissend das PowerBank und Panele (wahrscheinlich) unterdimensioniert sind.

Primär geht es mir darum Messungen zu fahren, was auch mit kleinen Panelen möglich ist. Das HP-90EPC bietet mir die Möglichkeit Werte am PC zu erfassen und zu speichern. So kann ich genau sehen was über den Tag geladen wird.

Der StepUp zwischen Panelen und Powerbank ist nötig, da bei Abschattung die Spannung zu tief abfällt um den Akku durchgehend zu laden.

Werte:

  • Verbrauch WR-741v4 WLAN-MESH only kein Client Netz:

    • 0,03 - 0,31 A
  • Ladestrom 2x Solarpanel nach StepUp:

    • 0,4 - 1,12 A

Tagebuch:

Auch nass und bei bedecktem Himmel bekommt man noch 100mA aus den Panels.

Erkenntnisse:

  • Regen (Wasser) ist weniger schlimm als Regenwolken bedingte Abschattung
  • Tageszeitabhängige Nachstellung (Ausrichtung zur Sonne) ist erstrebenswert. So können auch in den Abendstunden noch 100-150mA aus den Panelen gewonnen werden.
  • tbc

Bilder:


#154

Hi, ich habe gerade den Beitrag über die Suche gefunden. Hast Du einen günstige Bezugsquelle gefunden? Gruß Markus


#155

Ist eigentlich aus den verschiedenen Projekten etwas geworden - haben sie das Jahr überstanden?

Wer noch eine Nachführung benötigt wird vielleicht fündig unter: projekte:2017:phablabs4_0:heliostat [Fablab Karlsruhe]


#156

Das Problem bei Solarenergie für einen Router ist, dass im Winter nur wenig davon zur Verfügung steht. Eine kleine Windkraftanlage als Ergänzung wäre ideal.

Hat jemand Erfahrungen mit solchen kleinen Anlagen aus China, wie z. B. dieser:

https://de.aliexpress.com/item/600W-max-wind-generator-3-blades-wind-turbine-generator-CE-ROHS-approval-wind-power-generator-wind/1316262323.html?spm=a2g0s.8937460.0.0.5a882e0eZwnSP8


#157

Das Problem dieser Kleinanlagen ist, dass die ihre Nennleistung erst bei hohen Windgeschwindigkeiten erreichen. Darunter kommt kaum etwas raus. Für eine ganzjährige Versorgung würde es deshalb leider auch nicht mit so einer Anlage als Zusatz reichen.


#158

Hat jemand eine Messung Ausgangsleistung über Windgeschwindigkeit?

50 bis 100 Watt würden für meinen Anwendungsfall ausreichen.


#159

Ich hab’ hier auf die Schnelle mal eine Leistungskurve in der Anleitung eines 600W-Modells gefunden (letzte Seite). Für 50W braucht es demnach eine Windgeschwindigkeit von 4 m/s.


#160

4 m/s ist leider zu langsam. Eine Nennleistung von 50 W bei etwa 2 m/s wäre wünschenswert.

Eine überdimensionierte günstige WKA wäre auch praktikabel, diese sollte dann jedoch schon bei weniger als 4 m/s 50 W liefern.

Gibt es solche Minianlagen?

Hier ein Link auf die Windkarte des Deutschen Wetterdienstes:
https://www.dwd.de/DE/leistungen/windkarten/deutschland_und_bundeslaender.html#buehneTop


#161

Wir haben hier für die Turbine und die Solarzelle eine Abwägungsfrage, genau wie bei der Größe des Akkus und dessen Halbarkeit (“ob man ihm 100%-Zyklen zumutet und damit seine Lebenszeit deutlich reduziert”)

Welche Dienstverfügbarkeit will man erreichen? Sind 100% (auch in den frühen Morgenstunden an dusteren Januar-Tagen bei Frost) verlangt?

Und wenn man dann herausbekommt, dass Turbine 250€, Solarzelle 100€, Laderegler 50€ und Akku nochmal 50€ und mal optimistisch 100€ für die Halterungen/Masten.
Und einer MTBF Lebenzeit von Turbine und Akku von 5 Jahren.

Man kann für 500€ schon ziemlich viel Klingeldraht für 24V-Fernspeisung legen. Und dann auch für 50€ Klingeldraht legen und einem Nachbarn 5€ für Strom im Monat geben (was mehr als überbezahlt ist, realer Verbrauch eher 1€)