"Offizielles" Informationspapier zur Haftungsfrage?

Hallo zusammen,

uns in Duisburg bietet sich eine Möglichkeit, durch die wir mindestens 15 Router in der Altstadt plazieren könnten.

Das einzige was nun verlangt wird, ist quasi eine „offizielle“ Erklärung, in der Beschrieben wird, weshalb der Anschlussinhaber bei Freifunk keine Angst vor der Störerhaftung haben muss. Solch ein Dokument ist nun Dreh-und-Angelpunkt für die Realisierung des Projekts.

Gibt es soetwas bereits? Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit so gearteten Anforderungen gemacht?

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Gibt es nicht, wird aber jeden Monat nachgefragt

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Wobei man sowas von der Telekom auch nicht bekommt, auf Rückfrage lediglich die Auskunft „Der Datenverkehr des Hotspot Nutzers läuft getrennt von dem des Anschlussinhabers, das heißt, es besteht kein Risiko durch die Nutzung Dritter“

Hm.
@wirfman Heißt das nun „Gibts nicht, und wirds auch niemals geben!“ oder eher „Gibts nicht, weil sich noch keiner darum gekümmert hat.“?

@CHRlS technisch habe ich das dem Zuständigen schon erklärt und er hat es auch verstanden. Er muss jetzt nur seinem Chef etwas vorlegen, was dieser „genehmigen“ kann.

Wir haben bei offiziellen Stellen vermutlich nicht die gleiche creditiblity wie big T. :wink:

Ersteres.
Die bisherige Haltung ist knapp zusammengefasst:
„Wer so fragt, der will gar nicht und soll besser gleich zu Unitymedia oder WallAG gehen. Wir haben noch genügend andere Interessenten.“

Hmm, also ich finde schon das es ein offizielles fact sheet dazu geben sollte, wenn nicht sogar müsste.

Phil, wie ist da Deine Meinung zu?

@pberndro

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gibts nicht und kann es niemals geben

Rechtslage ist Richterrecht, also müsste, wenn überhaupt so was gemacht wird, das von einem Rechts-Gutachter geschrieben werden. => sehr teuer

Edit:
aber es gibt genügend Möglichkeiten, auf Webseiten hinzuweisen. Also einfach sagen:: lesen Sie dort
z.B. http://freifunk-burscheid.de/
fertig, Problem gelöst.

Das hat nichts mit Rechtsgutachten zu tun, wenn es ein offizielles Fact Sheet vom Freifunk Rheinland gibt, in dem erklärt wird warum der Anschlussinhaber nichts zu befürchten hat, so wie es die Telekom ebenfalls raus gibt:

„Der Datenverkehr des Hotspot Nutzers läuft getrennt von dem des Anschlussinhabers, das heißt, es besteht kein Risiko durch die Nutzung Dritter“

Und das der Datenverkehr über den Verein läuft, identisch zur Telekom, ist ein unveränderlicher Zustand und nicht interpretierbar.

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Hallo. So ein Dokument kann es meiner Meinung nach nicht geben, denn es würde im Umkehrschluss bedeuten das der Freifunk Rheinland haften würde. Da er aber Provider ist, haftet er auch nicht. Oder liege ich da komplett falsch?

Es ist ein bisschen die Frage, was man da erwartet. Geht es darum, dass man irgendwas von irgendwem schriftlich zum Abheften hat, wo nichts anderes drinsteht als das, was man auch schon mündlich immer erklärt?
Oder soll das ein „Wir garantieren A, B und C unter den Bedingungen X, Y und Z“ sein?

Immer wenn ich drauf angesprochen werde, dann geht es in der Regel um ein Stück Papier mit halbwegs offiziell wirkendem Charakter zum Abheften, aus dem hervor geht, dass der Traffic über den Verein abgeführt wird.

Im Grunde also das was allen Leuten auch immer erzählt wird, nur in schriftlich, um die Akte zu füllen und sich im Zweifelsfall intern aus der Schusslinie nehmen zu können, wenn plötzlich doch der Traffic direkt bspw. aus dem Netz der Stadt raus plätschert.

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doch, wenn es ein offizielles des Vereins sein soll. Sonst hat der Verein eine MENGE Ärger
Der Vorstand müsste schon mit dem Klamerbeutel gepüdert sein, wenn er so was ohne ein solchen Gutachten machen würde.

@Freifunker Ich denke nicht, dass es das heißen muss. Eine einfache Erklärung des Sachverhaltes mit oberflächlicher Beschreibung der Technik sollte meines Erachtens ausreichen.

@JoBu So genau wurde es nicht formuliert, aber ich denke ersteres würde ausreichen. Auf letzteres würde ich mich auch nicht einlassen. Komplett die Verantwortung von sich schieben und das dann noch quasi gratis, nenene, so nicht.

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Hi,

ich habe @wtfzn über die interne Messagingfunktion des Forums ein entsprechendes Dokument des Freifunk Oldenburg e.V. zugesendet. Ich weiß jetzt nicht welcher Verein den Raum Duisburg fördert aber wenn das Dokument bei euch als Vorschlag aufschlägt und es Unklarheiten dazu gibt, dann meldet euch einfach bei uns per Mail unter vorstand@ffnw.de.

Viele Grüße

Kannst Du das auch mal an mich und @pberndro senden bitte?

Duisburg ist beim FFRL

Ti o ni gbogbo awọn pipe isọkusọ lẹẹkansi

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Moin.

Wenn ich mal darf…?

  • schnipp

Sicher für die “Spender”!
Der Internetzugang für die Nutzer wird “durch einen Tunnel” hergestellt. Das bedeutet: Die “IP-Adresse”, durch die jeder User identifizierbar ist, ist für niemanden im Netz sichtbar. Freifunk-Spender haben zwei Router: Einen privaten verschlüsselten den sie benutzen wie gewohnt und einen daran angeschlossenen „Freifunk“-Router. Die Spender können ebenfalls nicht erkennen wer sich in ihr Netzwerk einwählt. Für diese Funktionen sorgt die spezielle Software auf dem Freifunk-Router. Der Verein Freifunk Rheinland e.V. ist als Provider bei der Bundesnetzagentur gemeldet. Natürlich kennt auch der Verein als Provider die NutzerInnen nicht; er kann also auch keine Auskunft erteilen, wer denn eine bestimmte Adresse im Internet genutzt hat.

-schnapp

Quelle: https://pad.freifunk.net/p/Nachbarschafts-Flyer_Sie

Weil ich da auch gerade am recherchieren bin.

Gruß

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Manche wollen aber soetwas unterschriebenes

Kopfkratz

Sollte es nicht möglich sein diese Erklärung auf ein offizielles Briefpapier vom Verein zu bringen?

Unterschrift vom Vorstand und ab dafür.

Ist ja keine verbindliche Zusage, sondern eine techn. Erklärung.

Nur so eine Überlegung.

Gruß

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Genau so stelle ich mir das vor!

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Dauert mit nem sogenannten „Stift“ ca 1 Sekunde. :smile:
Ich unterschreib das immer gerne selbst, denn ich bin nicht Vorstand :wink:

No Vorstand No Cry.