OVirt Niersufer


#1

Hallo Zusammen,

leider wurden ja die OVH Server ohne Ankündigung abgeschaltet. Die Admins haben das Netz nun wieder zum Laufen gebracht. Es gibt immer noch kleinere Probleme, die wir aber im Griff haben.

Nun sollte es ja so sein, dass die abgeschalteten Server auf die OVirt Plattform des Vereins umziehen sollten, bevor die Server abgeschaltet wurden.

Nun sagen die Admins, dass es jit der OVirt Plattform Probleme gibt.

Wie können wir da zu einer vernünftigen Lösung kommen?

Lieben Gruß
Der Tschäggy

@pberndro @fragstone @Vincent


#2

Ich widerspreche der Aussage ohne Ankündigung. Wir wurden angeschrieben, informiert und auch gefragt ob Hilfe benötigt wird. Ich gehe davon aus, dass dies überall gemacht wurde (wo Kontaktdaten zu zuständigen Admins vorlagen).
OVirt kenne ich nicht. Wir haben gute Erfahrungen mit Proxmox. Aber es wäre sicherlich hilfreich, wenn die Probleme benannt würden.


#3

Hallo,

gehöst Du zu Niersufer?


#4

Es geht vermutlich um diese Diskussion: Die Ankündigung liegt so lang zurück, dass einige Menschen an ihre Umsetzung (wegen der vielen wiederholten Ankündigungen) schlicht nicht mehr geglaubt haben.

Umgekehrt ist es so, dass in den Vorstands-Mumbles festgestellt wurde, dass der Verein mittelfristig nur noch in Ausnahmefällen für Communities die Supernodes auf der Virtualisierung hosten möchte und sich dabei in der Rolle als “Inkubator” sieht. Also “zum Start” und “übergangsweise”.
Und eben nicht als dauerhafte Serverdienstleistung.
Zumindest war das mein Verständnis in den Mumbles 2016/2017.

Die Lösung für jede einzelne Community ist -aus meiner Erfahrung- eigenes Blech zu beschaffen (da gibt es verschiedene Modelle zu) und dort dann die Füße unterm eigenen Tisch zu haben.
Der Finanzierungsbedarf dafür liegt (je nachdem was man so tut) im Bereich von 30-50€/Monat für den Einstieg. (OVH vs Hetzner-Threads gab es afaik schon ein paar.)


#5

Moinsen Adorfer,

wie @Vincent mir gerade slackt waren drei der Abschaltungen ein Versehen, der Vertrag wurde nicht verlängert bzw. Geld auf das OVH Konto gebucht. Nach diesem Unfall kam dann auch direkt ein Hilfsangebot (bb Team, VM Angebote etc.).

Aber die Kisten sind wohl recht ausgelastet und somit nicht für den Produktivbetrieb geeignet, sondern nur als Backup.

Und zu dem OVirt Beschluss. Dies war ein Alleingang vom Technikbereich, von dem ich als damaliger Vorstand kurz vor der Bekanntgabe erfahren habe.

Ich war immer Befürworter der These, dass es eine orginäre Aufgabe des Vereins ist den Communties “Anschubhardware zur Verfügung zu stellen”.

Von der bin ich dann ein wenig abgerückt, weill mir versichert wurde, das könnte man über die OVirt Plattform ohne Probleme realisieren.

Lieben Gruß
Der Tschäggy


#6

Reiner,

um was geht es dir hier?

Fakt ist in der Vergangenheit gab es eine Abschaltung / Ausfall der niersuger VMs.

Zeitgleich (seit Monaten) gab es aber auch Probleme mit der Ovirt Plattform. Hier hat rausgestellt das es sich um defekte Pakete gehandelt hat. Dieses Problem wurde mit dem Austausch einer Komponente am Community IX offenkundig gelösst.

zu dem ESXen hat offenbar keiner mehr einen Zugriff da der DNS Server der freifunk.ruhr auch mit der ersten nicht verlängerung gestorben war. Ein SN konnte deswegen nicht restartet werden.

Fakt ist aber auch das es Probleme mit dem Support der Ovirt als auch dem BB gibt.
Das kann man auch hier im Forum nachlesen. Bei Änderungen beim BB Team kann man sich auf Monate gefasst machen. Dort ist die ManPower halt genauso eng wie überall.

Gruß
Thomas


#7

Es wurden mehrfach Dinge getauscht und danach soll es besser geworden sein. So hörte man von Menschen, die z.B. bei Twitter mitlesen. (genaueres weiss ich aber nicht. Ist Hörensagen)

Da es etwas offtopic ist, habe ich das, was ich “am Berliner Standort” und/oder “am Ovirt” zu beobachten glaube, mal in den Parallelhread gepostet.


#8

Hallo zusammen, wir hier bei FF München wollen gerade für unsere GW einen oVirt Cluster aufbauen (3x/Gluster) und hatten immer wieder Probleme im Testbetrieb, gerade mit failed updates und dann re-install etc. Sind noch nicht ganz durch, würden uns über ein paar Empfehlungen und Tipps freuen. Ggfls. auch zum thema Self Service User Portal (für GW Admins) und Ansible GW Deployments. Könnten wir uns einmal austauschen? Gibt es einen Kontakt/Tipp? Besten Dank vorab!


#9

auch wenn das hier off-topic ist, dazu können die Regensburger oder Münsteraner viel sagen


#10

OT, aber just FTR:

Ich hatte mir initial ebenfalls oVirt angesehen (beruflich, um es dann ggf. auch für FFGT einzusetzen). Mir war das alles zuviel rote Magie, die zudem nicht den Eindruck machte, längerfristig mitspielen zu wollen/bei Problemen nicht für eigene zu sorgen. Ich bin dann letztlich auf OpenNebula gestoßen, habe das testweise für FFGT deployed und bin dann auch im $dayjob dazu übergegangen. Kommt immer drauf an, was die Anforderungen sind, aber nur um ein paar FF-VMs zu maintainen (derzeit 70+), inkl. »Self Service« für andere Communities, ›leistet‹ (auch) OpenNebula; das nur mal so als Hinweis aus dem Off.


#11

OpenNebula ist natürlich keine “rote Magie” und nicht völlig überfrachtet mit schnickschnack den keiner braucht?
ich mag beides nicht :slight_smile:


#12

Bei OpenNebula hat Red Hat AFAIK noch keine Aktien drin, nein.

IMHO nicht, YMMV. Bis vier HV war das alles mit virt-manager noch handhabbar, aber es wurde schon unübersichtlich; und da scheint mir OpenNebula ein eher schlankes und ausgereiftes Verwaltungstool zu sein. Ein Tool, welches anders instantiierte VMs sogar erkennt (als sogenannte “Wilds”) und, stark eingeschränkt, auch managen kann.
Ja, gut, kein hippes XMPP als Kommunikationskanal wie bei Archipel, nur schnödes SSH.
Ja, daß man die Hypervisoren anders als bei oVirt weiterhin auch per virt-manager usw. beschicken kann, mag der reinen Lehre widersprechen — ich find’s super …

Das ist Dein gutes Recht; ich wollte auch nur drauf hinweisen, daß es da draußen durchaus noch was anderes gibt, insbesondere, wenn man nicht aus dem CentOS/RHEL-Lager kommt. :smile:


#13

Ich finde es ja immer lustig wenn Menschen behaupten das eine linux wuerde irgendetwas anders machen als das andere “Magie”.
Am Ende des Tages läuft es doch darauf hinaus das die API des Kernels benutzt wird um die Funktionen im Kernel anzusprechen. Sprich es ist total egal ob man ein ovirt, on, proxmox oder vielleicht sogar nur eine virsh benutzt.
Im übrigen ist ein CentOS noch lange kein rhel!
Und nur weil man eines dieser distros benutzt muss man noch lange kein ovirt benutzen :slight_smile:

Mein letztes opennebula Setup basierte im übrigen auch auf CentOS :slight_smile:

Mehr hab ich zu dem gebashe nun aber wirklich nicht mehr zu sagen. Diese Diskussionen führen zu nichts!


#14

Abgesehen davon, daß das auf Kernelebene durchaus immer mal wieder der Fall ist – und mit systemd, netplan, … auch im Userspace immer wieder mal –, ist und war das nicht das Thema. :stop_sign:


#15

nehmt hyperv ist kostenlos und hat guten linux support … (so ich gehe dann mal in meine ecke)


#16

Wenn ich es nicht überlesen habe hat noch keiner Proxmox erwähnt?!
Finde ich super gut. Läuft Stabil mit hunderten Servern und etlichen vm’s + containern.
In kombination mit evt. FAI und SaltStack kann man sich meiner Meinung nach recht schöne Sachen bauen.


#17

Weil der Vorstand des FFRL sich explizit für Ovirt entschieden hat.
Das möchte ich hier NICHT zur Diskussion stellen. Zumal andere Threads das Thema Proxmox ausführlich behandeln.
(Und selbst bei “Fragen zu Ovirt allgemein” sind wir eigentlich schon ein wenig offtopic im Bereich des FFR e.V)