Performanceeinbruch: Mehrere gluon Geräte im (WLAN) und LAN mesh

Hallo zusammen,

in meiner Wohnung betreibe ich auf einer Distanz von ca. 10m 5 gluon Geräte.

Freifunk ist überhaupt nicht zuverlässig in diesem Setup. Die Geräte links geben ständig keine IP raus. Nur nach einem Neustart geht es für ein paar Minuten/Stunden gut. Insgesamt fühlt sich das gesamte WLAN gestört an. Habe schon wifi mesh deaktiviert um schlechte Routen ausschließen zu können.

Das brachte zwar etwas Abhilfe war aber wohl nicht die eigentlich Ursache. Während ich in der Wohnung bin, bin ich meistens mit einem der Uplink Router verbunden. Dann funktioniert Freifunk.

Sobald man sich der Installation von außen nähert geht nichts. Der Empfang ist auch in 200m top. Leider gibt es keine Ip bzw. nur unendlich langsam. Wenn dann eine IP da ist ist ein Internetzugriff quasi nicht möglich. Auch hier zwischen sehr langsam bis gar nicht möglich.

Momentan läuft nur noch der WDR3600. Das dann auch zuverlässig.

Woran kann die Interferenz der Geräte liegen?

  • OGM findet schlechte/keine Routen?
  • Störung der Airtime?
  • Ist die Konfiguration von mesh on wan + lan fehlerhaft?
  • Sind 2 uplinks eine Herausforderung?

Ich bin etwas ratlos… Erste Tests haben mich zu keiner Erkenntnis geführt.
Gibt es im Forum noch andere, die ein größeres Mesh zuhause gebastelt haben?

Danke für jede Hilfe

Gruß
apo

Mein Eindruck: Mesh-On-Wan beisst sich mit diversen Heim-Routern. Die brechen dann in ihrer Performance ein, was dann auch die Fastd-Tunnel unzuverlässig werden lässt.
Abhilfe könnte sein, das „Mesh-On-Wan“-Netzsegment hinter einen expliziten Nat-Gatway spielenden OpenWRT-Router zu verbannen.

1 Like

Würde mich nicht wundern, wenn die sich gegenseitig den RX des WLAN verstopfen.

Hi,
ich glaube du hast dir zwischen dem WDR3600 und der CPE210 ein Layer 2 Loop gebaut. Die sehen sich ja jeweils über den fastd Tunnel und dann noch mal direkt über WAN. Nicht dass da Broadcasts im Kreis rennen…
Würde auch dazu passen, dass es anfangs läuft und dann schlechter wird. Irgendwann ist wahrscheinlich die Bandbreite der Tunnel voll.

1 Like

Meine inhouse-Geräte habe ich auf einen anderen Kanal geschoben.

1 Like

Würde das bedeuten, dass ich in einem per LAN-Kabel vernetzten Bereich und dem dort benutzten mesh-on-wan nur einen Router mit aktivem mesh-on-VPN haben dürfte? Dachte immer, bei Mesh-Verbindungen ist das egal. Die kann man ja nur schwer steuern.

Möchte auch alle Knoten soweit möglich per mesh-on-wan koppeln und aus Redundanz Gründen dann auf zwei Knoten noch mesh-on-VPN einschalten. Zusätzlich sollte für die Nachbarschaft überall das WLAN-mesh erhalten bleiben. Somit hätten einige Knoten ja mindestens drei Möglichkeiten zu meshen.

1 Like

Nee hast Recht, das ist eigentlich kein Problem.
WAN ist ja auch nicht mit anderen Schnittstellen per Bridge verbunden. Dieser Batman Voodoo verwirrt mich immer wieder :wink:

Ich würde aber trotzdem noch in dieser Richtung weiter suchen. Auf allen Geräten mit „brctl show“ kontrollieren und vielleicht zwecks Übersicht einfach mal in der Bild einzeichnen, da darf keine Schleife entstehen.
Gerade die Mesh-on-LAN Router, dort war LAN ja ursprünglich in der Bridge „br-client“ und dürfte da jetzt nicht mehr sein.

Sonst vielleicht mit „batctl td“ auf den Schnittstellen mal schauen was da so los ist.

Versuch doch einfach mal einen Teil ganz ab zu klemmen und zu schauen ob es daran liegt.
Geht es, testest Du den anderen Bereich für sich alleine.
Geht das auch, dann haben die beiden Teile zusammen ein Problem.

Dann trennt man die Bereiche anderes und wieder testen… :wink:

Danke für die ganzen Tipps! Fehlersuche beginnt…

Das war auch mein erster Ansatz. Leider treten die Probleme so verzögert und unterschiedlich auf, dass es sehr mühsam ist hier zuverlässige Erkenntnisse zu gewinnen.

Aber es muss ja sein … :astonished:

3 abschalten, Problem gelöst.

Ne Mal ehrlich, wozu soll das dienen? Du kannst mir nicht erzählen, dass du 5 Client-BSSIDs brauchst.

Wenn du z.B. einen Router hast, der als VPN-Beschleuniger dient, schalte dort das WLAN komplett ab.

Und falls du zu viel gerichtete Router hast, ersetze diese durch Rundstrahler.

Schon klar, dass die Zahl an Geräten verringert werden könnte. Es ist jedoch als Testaufbau gedacht. Wenn die Schlussfolgerung ist, dass es zu viele Geräte/Fläche sind, dann ist das auch eine Erkenntnis.

Wie du ebenfalls erkannt hast, sind 4 der 5 Geräte gerichtet. Und das auch nicht auf die gleiche Himmelsrichtung :wink:

2 Hängen außen am Fenster und bedienen einen Straßenzug.

Die anderen beiden einen Innenhof sowie ein Krankenhaus.

Zwischen den „Außenstationen“ befinden sich mindestens 3 Wände. So ganz abwegig ist der Usecase m.M.n. nicht.

2 Likes

Ich werde nicht müde es zu sagen, aber es scheint auch oft genug gesagt werden zu müssen.

Eine Picostation ist besser als zwei Nanostations: Routertests (WR841N (drinnen/draußen), Picostation, Nanostation)

Klar ist die Nanostation gerichtet, aber auch nach hinten hat sie eine Reichweite von 20 Metern, locker. Und da stört sie dann alles dadurch, dass alle Geräte auf demselben Kanal funken.

Und die Reichweite in der Clients sich verbinden können, ist exakt genauso groß. Erst wenn man auf beiden Seiten Nanostations hat, verbessert sich diese geringfügig.

Ich würde sagen die Nanos hängen zu nah aneinander. Trenn mal einen ab und teste bzw. Nimm ne Halterung auf der anderen Fensterseite zusätzlich für eine Station, das sollte vielleicht reichen.

Die picostation besticht auch durch ihre 10-fache Sendeleistung… Habe mit einer picostation schon an einer bahnhaltestelle 300m entfernt surfen können. Durch 2 Straßenzüge hindurch…

Thema: Minimale Entfernung von gluon Routern (split?)

Wie weit sollte ein gluon Router vom nächsten minimal entfernt sein? Klar: min 5m ist schön! Aber welche Entfernung ist wirklich minimal nötig, um noch min. 70% der Leistungsfähigkeit zu haben?

In ihrem gesamten Sendebereich beeinflussen sich die Router.

Klar! Und das Signal wird auch nie 0 dem 1/x^2 folgend… Daher meine Frage nach 70% Leistungsfähigkeit.

100% wird offensichtlich nur im Wlan-Störquellen-Vakuum erreicht. Vielleicht reicht da nichtmal mehr der Mond troll

Niemand wird dir diese Frage beantworten können, allerhöchstens schätzen. Insbesondere kommt es auch auf die Anzahl der Geräte ein.

Meine zwei stehen, durch eine Scheibe getrennt, etwa 5 m auseinander. Aber es sind eben nur zwei und es ist eine Scheibe dazwischen.

Eine negative Beeinflussung merke ich hier nicht. Aber der innere WR841N ist auch nur für das Mesh zum Nachbarn unter mir, sonst tut er nichts. Naja und VPN halt.

Richt-Antennen haben meiner Meinung nach ein weiteres Problem:

Man sieht Freifunk vielleicht extrem weit, kann es aber nicht nutzen. Die hutzelige WLAN-Hardware am Handy kann eben nicht immer so weit zurücksenden.
Probier doch erstmal jeweils ein Gerät (die Locos) zu entfernen. Und wenn das funktioniert, kannst du auch mal versuchen die Sendeleistung runter zu schrauben (unabhängig vom konkreten Problem).

Vielleicht hast du dir auch beim Konfigurieren von Mesh on LAN was zerschossen und da wird jetzt irgendwas im Kreis geschickt :wink:

Ne, da die Richtwirkung (und damit der Gewinn) in Sende- UND Empfangsrichtung wirkt.

Ganz im Gegenteil zu gesteigerter Sendeleistung.
Die führt zu dem von dir beschriebenen Effekt

1 Like