Webseiten des Vereins - was fehlt

bin gestern und heute von zwei Sponsoren darauf angesprochen worden:

  1. auf den Webseiten des Vereins steht die Gemeinnützugkeit nicht nur nicht rausgestell, sondenr überhaupt nicht erwähnt, nur auf der fFinanzen-Seite ein Satz bezgl. ZUwendugnsbescheinigung.

  2. der Bescheid des Finnazamtes über die Anerkennung als gemeinnützig gehört abgelichtet und veröffentlicht.

  3. auf der Webseite fehlt eine direkte Zahlungsmöglichkeit für Kreditkarte und Bank, Betterplace ist was für kleine enge Zielgruppe, Privatpersonen, nichts für Projekt-Sponsoren, und zwar so, dass man den Zweck(Zweckbestimmung) angeben kann und auch regelmässige Zahlungen (Abonnement bei Kreditkarte) vornehmen

Also Giropay oder Direktpay o.ä. und/oder PayPal und/oder Skrill, etc.

Der Verein will/braucht Geld, also muss er die Möglichkeiten so weit irgend möglich auch erleichtern.

Es ist lachhaft, dass nicht mal die ca. € 12.000 jährliche Grundkosten eingesammelt werden. Aber mit Betterplace erreicht man nicht diejenigen, die das Geld haben und auch ggf. bereit wären, es zu schicken.

Aber es beginnt halt schon mit der Webseite, wenn das da nicht schon mal optimiert ist …
wie z.B. auch die Darstellung der Verbreitung
https://startpage.com/do/dsearch?query=freifunk+rheinland+karte&cat=web&pl=opensearch&language=deutsch
http://map.freifunk-rheinland.net/
auf http://map.freifunk-ruhrgebiet.de/counts/
Wenn so was nicht mal ordentlich gemacht ist, wie soll ich jemanden erklären, was der Verein alles macht und wofür Geld braucht?

Die Webseite ist das Aushängeschild!

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Es fehlt ein „l“… :slight_smile:

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Also grundsätzlich gebe ich dir Recht, die Website ist unser Aushängeschild und noch Potential. Es hat sich ja jetzt ein Team formiert, welches die Website überarbeiten möchten (zu dessen technischen Mitarbeitern ich seit kurzem gehöre). Die Hinweise werde ich so mal weiterleiten, persönlich würde ich über zwei der drei Punkte jetzt aber auch eine Diskussion eröffnen:

  1. Da gebe ich dir recht. Gemeinnützigkeit ist ein allgemeines Zeichen für Seriosität, würde ich persönlich auch stärker hervorstellen.

  2. Nicht sicher ob das so eine gute Idee oder üblich ist. Nicht das jemand mit so einem Dokument Schmu im Namen des Vereins treibt, ist sowas nicht ein Nachweis und birgt Missbrauchsgefahren z.B. bei Kontoeröffnung wenn noch andere Dokumente gefälscht werden etc. ? Ist mir neu, das so ein Dokument auf die Website gehört.

  3. Das ist vermutlich auch eine Sache der Spendenbescheinigungen. Betterplace übernimmt m.W.n. komplett die Ausstellung und dürfte deshalb als primärer Spendenweg gewählt worden sein. Zusätzlich ergibt sich eine Kontaktmöglichkeit. Gerade bei Klein-Spenden für die Paypal und Co. eher verwendet werden dürften ist der Aufwand da sicher nicht zu unterschätzen für den Kassenwart. Finde persönlich Überweisung genügt für größere Spenden - aber hierzu mal in die Runde gefragt: wie sehen das die anderen Mitglieder? Ist denke ich auch Entscheidung des Kassenwartes und des Vorstands, was man anbieten kann und was nicht. Sei es wegen Formal foo oder Gebühren. Bitcoin und Flattr gibt es ja bereits und irgendwie muss man auch den Eindruck vermeiden Spenden auf jede erdenkliche Art quasi „aufzudringen“.

Generell aber ist es m.E.n. gut das hier offen konkrete Punkte angesprochen werden. Deinen Post finde ich konstruktiv formuliert und es wird sich ja sicherlich auch gut etwas die nächsten Monate tun (als nächstes steht hier z.B: das digitale „Mitglied werden“-Formular aus, IMO auch viel zu lange vermisst). Soll heißen: da wird dran gearbeitet aber auch jede Art von Hinweisen was man besser machen könnte ist von meiner Seite aus willkommen!

Cheers,
Arwed

  1. Veröffentlichung der Gemeinnützigkeitsfeststellung kann von niemandem missbraucht werden aber dokumentiert den Willen zur Transparenz, was einimmer wichtiger werdender Punkt für viele potentielle Spender ist.

  2. Betterpalce, Bitccoin, etc. sind Nischen-Lösungen, die sich an eine relativ kleine und vor allem finanzschwache Zielgruppe mit viel Idealismus oder Unkonventionaliät. Gut die anzusprechen, aber das darf nicht alles sein.

Freifunk ist (oder sollte) auf dem Weg zur Semi-Professionalität sein, zumindest regional, d.h. a) höhere Kosten und b) man braucht diejenigen als Spender buw Sponsoren, die über die entsprechenden finanziellen Mittel frei verfügen, also die Geschäftsleute der Orte, in denen Freifunk ist oder ausgebaut werden soll.

Noch mehr trifft das zu, wenn nman mit Filialisten zu tun hat.

Das sind gestande Geschäftsleute, Unternehmer, aber keine Idealisten. Fragen „was hab ich / meine Kunden / der Ort davon?“ Kann man ein konkretes Projekt nennen, ist es leichter, spontaner, aber genau da ist dann Betterterplace z.B. eine Hürde. Von denen nutzt keiner Betterplace, zu undurchsichtig (könne ich ausführen und begründen, aber wäre hier falsch). D.h., vielleicht Bankkonto, vielleicht aber bar. Hängt von dem Jeweiligen ab und ob ich riskieren will, dass seine spontane Zusage morgen relativiert wird oder im täglichen Bürobetrieb den Zusagenden verloren geht. Ich muss also eine Weg haben, der einfach und schnell ist und zu dem Ziel führt, das konkret gemeint wird.

Wer Geld sammeln will muss sich den Gepflogenheiten und Psyche der Geldbesitzer anpassen, nicht umgekehrt. Wir wollen was von denen, nicht die von uns.

Edit
Impressum muss auch korrigiert werden

Ich finde, das ist keine gute Idee. Und bei den von uns „betreuten“ auch nicht üblich. Dieser Bescheid wird oft als offizieller „Nachweis“ gegenüber anderen Stellen gewünscht. Wenn man da so dran kommt, dann ergibt sich vermutlich nur eine leichtere Missbrauchs Möglichkeit.

Der Verein haftet ja letztlich, wenn er Zuwendungsbestätigungen ausstellt und das nicht darf.

volle Zustimmung

Aus meiner Erfahrung laufen größere Firmen Spenden per Überweisung.

Es würde mich überraschen, dass Firmen größere Summen mit diesen Methoden transferieren. Höchstens kleinere „1-Mann“ Betriebe. Große Unternehmen nutzen oft Zahlungsverfahren, die direkt aus der Firmen Buchhaltung bedient werden und keine „Internetseiten“.

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@Arwed hat bereits das Web-Team erwähnt. Da tut sich also was. Sicher ist jede Anregung willkommen. @Veritas hat dargestellt, dass dem Verein mehr als nur Kleingeld durch betterplace.org zu Gute kommt.
Kurz dazu wie wir das mit dem Geld handhaben.
Einmal! habe ich bisher 10 Euro bar in die Hand bekommen ohne Wunsch der Spendenquittung. Das habe ich dem Verein überwiesen.
Bei anderen Spendern habe ich auf betterplace.org hingewiesen, die dem Verein eine Menge Verwaltung abnehmen. Funktioniert gut.
Die große zweckgebundene Spende einer Bank ging problemlos mit Kontonummer FFRL und Fax der Anerkennung Gemeinnützigkeit über die Bühne.
Um den Verfügungsfond der Stadt nutzen zu können, war ein ausführlicher Projektplan einzureichen. Nach Zustimmung der Kommission mussten wir den ersten Vorgaben der Stadtverwaltung widersprechen. Unser Gegenvorschlag wurde angenommen. Jetzt also Rechnungen mit Nachweisen einreichen, Geld wird an FFRL überwiesen. Ich will damit sagen, dass gerade größere Aktionen sorgfältig vorbereitet werden müssen. Innerhalb von drei Tagen geht da nichts!

Hat noch jemand ein Bedürfnis im Sinne der Überschrift weiterzudiskutieren?

Sonst würde ich das hier zumachen, weil irgendwie nichts produktives mehr geschrieben wird.

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Bitte, Danke!

Danke auch für die Zusammenfassung von @Twi du bringst es auf den Punk!

Gruß,
Philip

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